Ausgabeaufschläge im DB InvestmentDepot: Wie PROfinance Fonds ohne Einstiegskosten ermöglicht
Der Suchbegriff „Fonds kaufen Deutsche Bank“ wird häufig genutzt, da die Deutsche Bank für viele Anleger eine klassische Anlaufstelle für Geldanlage und Investmentfonds ist.
Was viele Anleger jedoch nicht wissen: Beim Fondskauf über das DB InvestmentDepot der Deutschen Bank fallen häufig weiterhin Ausgabeaufschläge von bis zu 5 % an. Diese Einstiegskosten reduzieren den investierten Betrag sofort – und wirken sich damit dauerhaft auf die Rendite aus.
Zwar bietet die Deutsche Bank grundsätzlich Zugriff auf eine breite Fondsauswahl, die Kostenstruktur bleibt jedoch für viele Anleger ein zentraler Nachteil: Ausgabeaufschläge, laufende Fondskosten und keine Rückvergütung der Bestandsprovision.
Über PROfinance haben Anleger dagegen Zugriff auf über 20.000 Fonds (z. B. über die comdirect) – ohne Ausgabeaufschlag und mit einer offenen Fondsplattform über zahlreiche Fondsgesellschaften hinweg.
Zum Vergleich zeigen wir, welche Auswirkungen der Ausgabeaufschlag konkret haben kann.
Beispiel: Fondskauf mit Ausgabeaufschlag vs. ohne Ausgabeaufschlag
| Anlagebetrag | Ausgabeaufschlag | Kosten | Investierter Betrag |
|---|---|---|---|
| 25.000 € | 5 % (typisch DB InvestmentDepot) | 1.250 € | 23.750 € |
| 50.000 € | 5 % | 2.500 € | 47.500 € |
| 100.000 € | 5 % | 5.000 € | 95.000 € |
| Über PROfinance | 0 % | 0 € | 100.000 € 100 % investiert |
Der Unterschied ist klar: Über PROfinance wird der gesamte Anlagebetrag investiert. Jeder Euro arbeitet von Anfang an für den Anleger – statt als Verkaufsprovision verloren zu gehen.
Wie funktionieren Fonds bei der Deutschen Bank grundsätzlich?
Über das DB InvestmentDepot bietet die Deutsche Bank Investmentfonds verschiedener Kapitalverwaltungsgesellschaften an. Fonds gelten dabei als langfristige Anlageform mit professionellem Management.
Der Nachteil für viele Anleger liegt weniger im Produkt selbst, sondern in der Kostenstruktur: Ausgabeaufschläge beim Kauf, laufende Kosten während der Haltedauer und keine Rückvergütung der Bestandsprovision belasten langfristig die Rendite.
Fonds günstig kaufen: Ausgabeaufschlag ist nur der erste Kostenfaktor
Auch wenn einzelne Rabatte auf den Ausgabeaufschlag möglich sind, bleibt ein entscheidender Punkt häufig unberücksichtigt: die laufenden Fondskosten.
Bei aktiv gemanagten Fonds ist in den laufenden Kosten eine Bestandsprovision enthalten. Diese wird vom Fonds an die betreuende Bank oder den Vermittler gezahlt – bei klassischen Banken wie der Deutschen Bank verbleibt sie vollständig dort.
Genau hier unterscheidet sich PROfinance grundlegend.
Fonds-Cashback: Der entscheidende Unterschied zur Deutschen Bank
Über PROfinance erhalten Anleger einen Großteil dieser Bestandsprovision als Fonds-Cashback (Treueprämie) zurück. Dadurch sinken die effektiven Fondskosten Jahr für Jahr – automatisch und ohne zusätzlichen Aufwand.
✔ Fonds-Cashback ab 10.000 € Fondsbestand
✔ gilt auch für Fonds, die früher oder woanders gekauft wurden
✔ automatische Rückvergütung – ohne Antrag, ohne Gebühren
PROfinance arbeitet mit etablierten Depotbanken zusammen. Fonds-Cashback und Sonderkonditionen sind möglich bei:
✔ comdirect
✔ FFB (FIL Fondsbank)
✔ FNZ / ebase
✔ DAB BNP Paribas
✔ Fondsdepot Bank
Je nach Bank ist Fonds-Cashback sowohl für bestehende Depots als auch bei einer Neueröffnung über PROfinance möglich.
Depotgebühren im Vergleich: Deutsche Bank vs. PROfinance
Neben Ausgabeaufschlägen und laufenden Fondskosten spielen auch die Depotgebühren eine wichtige Rolle für die langfristige Rendite. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen dem db InvestmentDepot / db PrivatDepot der Deutschen Bank und den PROfinance-Partnerdepots.
| Kriterium | Deutsche Bank (db InvestmentDepot / db PrivatDepot) |
PROfinance (Partnerdepots) |
|---|---|---|
| Depotgebühr |
wertabhängig, teilweise mehrere Hunderte Euro p.a. (je nach Depotmodell und Volumen) |
0 € p. a. bei comdirect ca. 40 € p. a. bei anderen Depotbanken |
| Ausgabeaufschlag Fonds | bis zu 5 % | 0 % auf alle Fonds |
| Fonds-Cashback | ❌ nein | ✔ ja (Treueprämie) |
| Bonusprogramm | ❌ nein | ✔ ab 50.000 € Fondsbestand |
Wichtig: Bei PROfinance heben sich die Depotgebühren bei Partnerbanken mit ca. 40 € Jahresgebühr bereits ab einem Fondsbestand von rund 10.000 € durch das Fonds-Cashback in der Regel vollständig auf. Im comdirect Depot entfällt die Depotgebühr sogar vollständig.
Beim db InvestmentDepot bzw. db PrivatDepot fallen dagegen dauerhaft wertabhängige Depotkosten an, die – unabhängig von der Fondsentwicklung – jedes Jahr belastet werden. Diese Angaben basieren auf dem Preis- und Leistungsverzeichnis der Deutschen Bank AG (Stand 01.01.2026).
Beispiel: Fonds-Cashback im comdirect Depot
Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft, wie hoch die jährliche Treueprämie (Rückvergütung der Bestandsprovision) bei ausgewählten Fonds im comdirect Depot ausfallen kann.
Ab einem Fondsbestand von 50.000 € greift zusätzlich das PROfinance Bonusprogramm. Dadurch erhöht sich die Rückvergütung stufenweise über die reine Treueprämie hinaus.
✔ ab 50.000 €: Treueprämie +20 % Bonus
✔ ab 100.000 €: Treueprämie +30 % Bonus
✔ ab 250.000 €: Treueprämie +40 % Bonus
✔ ab 500.000 €: Treueprämie +50 % Bonus (bis zu 99 % Rückvergütung möglich)
| ISIN | Fonds | TP p.a. | 10.000 € | 25.000 € | 50.000 € (inkl. Bonus) | 100.000 € (inkl. Bonus) | 250.000 € (inkl. Bonus) | 500.000 € (inkl. Bonus) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| LU0323578657 | Flossbach von Storch Multiple Opportunities R | 0,46 % | 46 € | 115 € | 276 € | 598 € | 1.610 € | 3.450 € |
| FR0010148981 | Carmignac Investissement A EUR acc | 0,42 % | 42 € | 105 € | 252 € | 546 € | 1.470 € | 3.150 € |
| LU0099574567 | Fidelity Global Technology Fund A (EUR) | 0,51 % | 51 € | 127,50 € | 306 € | 663 € | 1.785 € | 3.825 € |
| LU0552385295 | Morgan Stanley INVF Global Opportunity Fund | 0,45 % | 45 € | 112,50 € | 270 € | 585 € | 1.575 € | 3.375 € |
Bei der comdirect entfällt die Depotgebühr über PROfinance vollständig. Die Treueprämie ist damit ab dem ersten Euro eine reine Prämie. Durch das Bonusprogramm kann sich die jährliche Rückvergütung – je nach Depotgröße – auf mehrere hundert bis mehrere tausend Euro pro Jahr erhöhen.
Bonusprogramm: Gemeinsam mehr Fonds-Cashback erhalten
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von PROfinance ist das Bonusprogramm. Mehrere Depots können zu einem gemeinsamen Team zusammengeschlossen werden – etwa innerhalb der Familie.
✔ gesamter Fondsbestand aller Teammitglieder zählt
✔ höhere Bonusstufen durch größeres Gesamtvolumen
✔ gleicher Bonus für jedes Teammitglied
Weitere Informationen finden Sie hier: Bonus & Prämien bei PROfinance
Fazit: Fonds kaufen bei der Deutschen Bank – oder günstiger investieren?
Wer Fonds über das DB InvestmentDepot der Deutschen Bank kauft, zahlt häufig weiterhin Ausgabeaufschläge und erhält keine Rückvergütung laufender Kosten. Das schmälert die Rendite dauerhaft.
Über PROfinance investieren Selbstentscheider dagegen:
✔ ohne Ausgabeaufschlag
✔ mit Fonds-Cashback auf laufende Kosten
✔ mit Bonusprogramm für Familien & Teams
Damit ist PROfinance für viele Anleger eine der kosteneffizientesten Alternativen zum klassischen Fondskauf bei der Deutschen Bank.
Tipp: Fonds-Konditionen unverbindlich prüfen
Welche Fonds cashbackfähig sind und wie hoch Ihr persönliches Sparpotenzial ist, können Sie unverbindlich prüfen: Jetzt Fonds-Konditionen prüfen
FAQ – Häufige Fragen zum Fondskauf bei der Deutschen Bank & zu PROfinance
Warum verlangen Banken wie die Deutsche Bank weiterhin Ausgabeaufschläge?
Ausgabeaufschläge sind ein klassisches Vertriebsinstrument. Sie dienen unter anderem dazu, Beratungsleistungen, Filialstrukturen und Vertriebsprovisionen zu finanzieren. Auch wenn es bei einzelnen Fonds Rabatte geben kann, bleibt der Ausgabeaufschlag bei vielen Fonds ein fester Kostenbestandteil – häufig bis zu 5 %. Für Anleger bedeutet das: Ein Teil des Kapitals arbeitet von Anfang an nicht für sie.
Ist ein Fonds mit Ausgabeaufschlag automatisch schlechter?
Nein, nicht der Fonds selbst ist das Problem, sondern die Vertriebskosten. Derselbe Fonds kann über verschiedene Vertriebswege gekauft werden – mit oder ohne Ausgabeaufschlag. Wer den Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwirbt, startet mit einem höheren investierten Betrag und damit mit einem klaren Renditevorteil.
Was ist der Unterschied zwischen Beratung bei der Deutschen Bank und PROfinance?
Bei der Deutschen Bank erfolgt die Geldanlage häufig im Rahmen einer Beratung, bei der bestimmte Produktpartner (z. B. DWS-Fonds) im Fokus stehen. PROfinance bietet dagegen keine Anlageberatung, sondern richtet sich an Selbstentscheider. Anleger wählen ihre Fonds eigenständig und profitieren im Gegenzug von besseren Konditionen wie 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback.
Warum ist Fonds-Cashback langfristig so wichtig?
Der Ausgabeaufschlag fällt nur einmal an. Die Bestandsprovision ist dagegen in den laufenden Fondskosten enthalten und wirkt jedes Jahr. Wird ein Teil dieser Provision als Cashback zurückgezahlt, sinken die effektiven Kosten dauerhaft. Über viele Jahre kann dieser Effekt mehrere tausend Euro ausmachen – besonders bei größeren Fondsdepots.
Gibt es Fonds-Cashback auch bei Fonds der Deutschen Bank (z. B. DWS)?
Ja, viele DWS-Fonds sind grundsätzlich cashbackfähig, sofern sie über eine offene Fondsplattform bei einer PROfinance-Partnerbank gehalten werden. Entscheidend ist nicht die Fondsgesellschaft, sondern ob eine Bestandsprovision anfällt und ob der Fonds technisch cashbackfähig ist.
Muss ich mein Depot bei der Deutschen Bank kündigen?
Nein. Ein vollständiger Depotwechsel ist nicht zwingend erforderlich. Viele Anleger nutzen PROfinance für neue Investments oder übertragen geeignete Fonds in ein Partnerdepot. Bestehende Depots können parallel weitergeführt werden.
Ab welchem Betrag lohnt sich PROfinance?
Fonds-Cashback beginnt in der Regel ab einem Fondsbestand von 10.000 €. Ab 50.000 € greift zusätzlich das Bonusprogramm, das die Rückvergütung weiter erhöht. Je größer und langfristiger das Depot, desto stärker wirkt der Kostenvorteil.
Ist PROfinance eine Bank?
Nein. PROfinance ist ein Fondsvermittler. Das Depot selbst wird bei einer etablierten Partnerbank (z. B. comdirect, FFB, FNZ, Fondsdepot Bank) geführt. Ihr Geld und Ihre Fonds liegen immer bei der jeweiligen Depotbank, nicht bei PROfinance.
Für wen ist PROfinance eher nicht geeignet?
Wer eine dauerhafte persönliche Anlageberatung, Produktempfehlungen oder Vermögensverwaltung wünscht, ist bei klassischen Banken besser aufgehoben. PROfinance richtet sich bewusst an Anleger, die ihre Anlageentscheidungen selbst treffen und dabei Kosten optimieren möchten.