cominvest Investmentprozess: Wie der Robo-Advisor ETFs und ETCs auswählt und Ihr Portfolio laufend steuert

Wie cominvest Ihre Anlagestrategie umsetzt, Wertpapiere auswählt, Musterportfolios optimiert und Ihre Geldanlage automatisch überwacht

Der cominvest Investmentprozess ist der zentrale Mechanismus hinter der digitalen Vermögensverwaltung von comdirect. Er entscheidet, wie Ihr Anlagebetrag investiert wird, welche ETFs und ETCs zum Einsatz kommen und wie das Portfolio nach dem Start laufend überwacht und angepasst wird.

Viele Anleger fragen sich: „Wie funktioniert bei cominvest der Investmentprozess?“, „Wie werden die ETFs oder ETCs ausgesucht?“, „Was bedeutet dynamisches Portfolio-Management?“ oder „Was macht der Robo-Advisor eigentlich nach der Anlage?“. Genau diese Fragen sind wichtig, weil cominvest nicht nur einmal ein Portfolio zusammenstellt, sondern die Geldanlage dauerhaft nach definierten Regeln verwaltet.

Wichtig ist dabei: Der Robo-Advisor nimmt Ihnen die laufende Arbeit ab. Sie müssen also keine ETFs vergleichen, keine Anlageklassen gewichten und kein Rebalancing selbst durchführen. Trotzdem bleibt cominvest eine Wertpapieranlage mit Schwankungen und Verlustrisiken.

Wie startet der Investmentprozess bei cominvest?

Der Investmentprozess beginnt nicht mit dem Kauf einzelner Wertpapiere, sondern mit der Ermittlung des passenden Angebots und der passenden Anlagestrategie. Dabei berücksichtigt cominvest, ob Sie ein klassisches oder nachhaltigkeitsorientiertes Angebot wünschen und welche Risikobereitschaft zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Nachdem cominvest das passende Angebot und die passende Anlagestrategie ermittelt hat, überweisen Sie Ihren Anlagebetrag auf das Verrechnungskonto. Anschließend kauft cominvest für Sie Wertpapiere aus den relevanten Anlageklassen Ihrer Strategie.

Der Ablauf lässt sich so einordnen:

  • Ermittlung des passenden Angebots, zum Beispiel cominvest classic oder cominvest green
  • Ermittlung der passenden Anlagestrategie anhand Ihrer Angaben
  • Einzahlung des Anlagebetrags auf das Verrechnungskonto
  • Kauf geeigneter ETFs und ETCs aus den relevanten Anlageklassen
  • laufende Verwaltung durch den Robo-Advisor

Damit ist der Start klar strukturiert. Der Anleger gibt die Richtung vor, cominvest übernimmt anschließend die technische und strategische Umsetzung innerhalb des gewählten Modells.

Welche Rolle spielen cominvest classic und cominvest green?

Der Investmentprozess hängt auch davon ab, ob Sie cominvest classic oder cominvest green nutzen. Beide Varianten folgen demselben Grundprinzip, unterscheiden sich jedoch beim Anlageuniversum und bei den Auswahlkriterien.

Bei cominvest classic stehen nach den bereitgestellten Informationen 14 Anlageklassen zur Verfügung. Bei cominvest green sind es 9 Anlageklassen. Zusätzlich müssen die Wertpapiere bei cominvest green ökologische, soziale und ethische Aspekte berücksichtigen und den ESG-Kriterien entsprechen.

Bereich cominvest classic cominvest green
Anlageklassen 14 Anlageklassen 9 Anlageklassen
Wertpapierarten ETFs und ETCs ETFs und ETCs mit zusätzlichen ESG-Kriterien
Auswahlfokus strenge Qualitätskriterien Qualitätskriterien plus ökologische, soziale und ethische Aspekte
Portfolioaufbau nach Anlagestrategie und Risikoprofil nach Anlagestrategie, Risikoprofil und Nachhaltigkeitsanforderungen

Die Wahl zwischen classic und green betrifft also nicht nur die Bezeichnung des Angebots, sondern beeinflusst auch, aus welchem Anlageuniversum die Wertpapiere ausgewählt werden.

Wie wird die Anlagestruktur ermittelt?

Die Anlagestruktur beschreibt, wie Ihr Kapital auf verschiedene Anlageklassen verteilt wird. cominvest ermittelt diese Struktur mithilfe eines Optimierungsverfahrens, das auf Simulationstechniken basiert.

Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Besonders wichtig sind die maximal zulässige Schwankung des Portfoliowertes sowie Ober- und Untergrenzen für die Anteile einzelner Anlageklassen. Dadurch soll die Zusammensetzung zur gewählten Anlagestrategie passen.

Bei der Ermittlung der Anlagestruktur spielen insbesondere folgende Punkte eine Rolle:

  • gewählte cominvest Strategie
  • zulässige Schwankung des Portfoliowertes
  • Obergrenzen für Anlageklassen
  • Untergrenzen für Anlageklassen
  • Verteilung auf relevante Märkte
  • aktuelle Struktur des Musterportfolios

Das Ziel ist nicht, zufällig Wertpapiere zu kaufen, sondern eine passende Zielstruktur zu berechnen. Diese Zielstruktur bildet die Grundlage für das spätere Musterportfolio.

Was ist ein Musterportfolio bei cominvest?

Ein Musterportfolio ist die Zielstruktur, an der sich die konkrete Geldanlage orientiert. Es legt fest, welche Anlageklassen in welcher Gewichtung zur jeweiligen cominvest Strategie passen.

Ihr persönliches Depot wird anschließend mit diesem Musterportfolio verglichen. Wenn sich durch Marktbewegungen Abweichungen ergeben, kann cominvest Anpassungen vornehmen. Genau hier zeigt sich der Vorteil der automatischen Verwaltung: Sie müssen diese Abweichungen nicht selbst erkennen oder korrigieren.

Ein Musterportfolio erfüllt damit mehrere Funktionen:

  • Orientierung für die Zielstruktur der Anlagestrategie
  • Grundlage für die Wertpapierauswahl
  • Vergleichsmaßstab für Ihr Depot
  • Basis für Rebalancing-Entscheidungen
  • Rahmen für das Risikomanagement

Das Musterportfolio ist also kein theoretisches Nebenprodukt, sondern ein zentraler Bestandteil des Investmentprozesses.

Wie werden ETFs und ETCs bei cominvest ausgewählt?

Die Wertpapierauswahl erfolgt bei cominvest in Form von ETFs und ETCs. Dafür nutzt cominvest ein Ranking-Modell. In einem regelmäßig stattfindenden mehrstufigen Prozess filtert der Algorithmus geeignete Wertpapiere aus einer großen Menge an Anlageprodukten heraus.

Bei diesem Prozess werden strenge Qualitätskriterien zugrunde gelegt. Für cominvest green kommen zusätzlich ESG-Kriterien hinzu. Das bedeutet: Bei green müssen die Wertpapiere zusätzlich ökologische, soziale und ethische Aspekte berücksichtigen.

Der Auswahlprozess lässt sich vereinfacht so darstellen:

  • Start mit einem großen Anlageuniversum
  • Filterung nach Qualitätskriterien
  • zusätzliche ESG-Prüfung bei cominvest green
  • Bewertung über ein Scoring-Verfahren
  • Ranking innerhalb einer Anlageklasse
  • Auswahl der Wertpapiere, die besonders gut zur Strategie passen

In die Musterportfolios kommen damit nur Wertpapiere, die im Ranking besonders gut abschneiden und zur jeweiligen Anlagestrategie von cominvest classic oder cominvest green passen.

Was bedeutet das Ranking-Modell?

Das Ranking-Modell ist ein Bewertungsverfahren, mit dem cominvest Wertpapiere innerhalb einer Anlageklasse vergleicht. Dabei geht es nicht nur darum, irgendeinen ETF oder ETC zu finden, sondern geeignete Produkte nach vordefinierten Kriterien zu identifizieren.

Nach der Filterung erstellt cominvest anhand eines Scoring-Verfahrens eine Rangfolge der Wertpapiere. Produkte, die besser zu den Qualitätsanforderungen passen, schneiden im Ranking entsprechend besser ab.

Ein solches Ranking kann verschiedene Aspekte berücksichtigen:

  • Qualität des Wertpapiers
  • Passung zur Anlageklasse
  • Passung zur Anlagestrategie
  • Nachhaltigkeitskriterien bei cominvest green
  • Einordnung innerhalb des Musterportfolios

Der Vorteil für Anleger liegt darin, dass die Auswahl nicht manuell oder zufällig erfolgt, sondern nach einem systematischen Bewertungsprozess.

Was ist der dynamische Portfolio-Management-Ansatz?

Der dynamische Portfolio-Management-Ansatz bedeutet, dass cominvest die Zielstruktur der Anlagestrategie regelmäßig überprüft. Es wird also nicht einmalig ein Portfolio aufgebaut und anschließend unverändert liegen gelassen.

cominvest prüft regelmäßig, ob die Zusammensetzung der Zielstruktur noch zur Anlagestrategie und zur aktuellen Börsenphase passt. Dabei wird auch berücksichtigt, ob die ursprünglich gewählte Struktur weiterhin sinnvoll ist.

Dieser Ansatz umfasst vor allem:

  • regelmäßige Prüfung der Zielstruktur
  • Bewertung der aktuellen Börsenphase
  • Überprüfung der Anlageklassenstruktur
  • Prüfung möglicher Anpassungsbedarfe
  • Optimierung der Musterportfolios

Dynamisch bedeutet also nicht spekulativ. Es bedeutet, dass das Portfolio nicht starr bleibt, sondern regelmäßig auf seine Passung zur Strategie überprüft wird.

Wie funktioniert die dynamische Optimierung der Musterportfolios?

Die dynamische Optimierung der Musterportfolios ist ein zentraler Bestandteil des cominvest Investmentprozesses. Dabei wird geprüft, ob die Musterportfolios noch eine optimale Anlageklassenstruktur und Gewichtung aufweisen.

Nach den bereitgestellten Informationen wird bei der Optimierung auch berücksichtigt, ob die erlaubte Volatilität des Musterportfolios überschritten wird. Außerdem werden für jede Anlageklasse maximale Gewichtungen definiert, damit das Portfolio nicht zu stark in einzelne Bereiche investiert.

Die dynamische Optimierung berücksichtigt insbesondere:

  • Rendite- und Risikoerwartungen
  • Korrelationen zwischen Anlageklassen
  • zulässige Risikogrenzen
  • Ober- und Untergrenzen einzelner Anlageklassen
  • aktuelle Struktur der Musterportfolios

Ziel ist es, eine Portfoliozusammensetzung zu finden, die zur jeweiligen Strategie passt und gleichzeitig innerhalb der definierten Risikogrenzen bleibt.

Welche Rolle spielt das aktive Risikomanagement?

Zusätzlich zur Portfoliooptimierung setzt cominvest ein aktives Risikomanagement-Modell ein. Dieses prüft börsentäglich, ob Ihr Depot vom Musterportfolio abweicht und ob Anpassungen erforderlich sind.

Außerdem werden bei Überschreitungen definierter Risikogrenzen sogenannte Ad-hoc-Optimierungen angestoßen. Das bedeutet: Wenn bestimmte Risikowerte überschritten werden, kann cominvest auch außerhalb regulärer Prüfprozesse reagieren.

Das Risikomanagement umfasst zwei zentrale Ebenen:

Ebene Funktion Nutzen
Börsentägliche Überwachung Prüfung von Abweichungen zwischen Depot und Musterportfolio Erkennt, ob Rebalancing erforderlich ist
Ad-hoc-Optimierung Reaktion bei Überschreitung definierter Risikogrenzen Soll helfen, das Risiko wieder auf das erlaubte Maß zu bringen

Damit arbeitet cominvest nicht nur mit einer statischen Strategie, sondern mit laufender Kontrolle. Das kann Anleger entlasten, weil sie Risikogrenzen und Portfolioabweichungen nicht selbst überwachen müssen.

Was bedeutet smartes Rebalancing?

Rebalancing bedeutet, dass ein Portfolio wieder näher an seine Zielstruktur gebracht wird. Wenn sich einzelne Anlageklassen stärker entwickeln als andere, verschiebt sich die ursprüngliche Gewichtung. Genau diese Verschiebung kann cominvest automatisch korrigieren.

Das Rebalancing bei cominvest wird als smart beschrieben, weil es nicht starr nach Kalender erfolgt. Es wird also nicht automatisch jeden Monat oder jedes Jahr angepasst, sondern dann, wenn wesentliche Abweichungen im Depot auftreten.

Ein Beispiel macht das Prinzip verständlicher:

  • Aktien steigen stark und nehmen einen größeren Portfolioanteil ein
  • Anleihen entwickeln sich schwächer und verlieren relativ an Gewicht
  • das Portfolio weicht vom Musterportfolio ab
  • cominvest prüft die Abweichung
  • bei Bedarf wird automatisch angepasst

Durch dieses Vorgehen soll das Portfolio wieder zur vorgesehenen Strategie passen. Anleger müssen diese Anpassung nicht selbst auslösen.

Was passiert bei Überschreitung von Risikogrenzen?

Wenn definierte Risikogrenzen überschritten werden, kann cominvest zusätzliche Optimierungen anstoßen. Dabei geht es darum, das Risiko wieder auf ein erlaubtes Maß zu verringern.

Nach den bereitgestellten Informationen prüft cominvest börsentäglich auch die zulässige Volatilität, die dem jeweiligen Musterportfolio zur Risikobegrenzung zugeordnet ist. Wird die erlaubte Volatilität überschritten, kann eine Musterportfolio-Optimierung erfolgen.

Der Ablauf lässt sich so einordnen:

  • Überwachung der Volatilität
  • Erkennung einer Überschreitung
  • Anstoß einer Optimierung
  • Anpassung der Portfoliostruktur
  • Ziel: Rückführung auf das erlaubte Risikoniveau

Das bedeutet nicht, dass Verluste ausgeschlossen werden. Es bedeutet aber, dass cominvest definierte Risikogrenzen systematisch überwacht und bei Bedarf reagieren kann.

Warum müssen Anleger nichts selbst aktiv tun?

Der entscheidende Vorteil des cominvest Investmentprozesses liegt darin, dass Anleger die laufende Portfolioarbeit nicht selbst übernehmen müssen. Nach der Einzahlung und Strategieauswahl arbeitet der Robo-Advisor automatisch weiter.

Das betrifft sowohl die Auswahl der Wertpapiere als auch die laufende Überwachung und Anpassung. Anleger können die Entwicklung im Persönlichen Bereich oder in der App verfolgen, müssen aber nicht selbst handeln.

cominvest übernimmt insbesondere:

  • Ermittlung der Anlagestruktur
  • Auswahl geeigneter ETFs und ETCs
  • Aufbau des Portfolios
  • börsentägliche Überwachung
  • smartes Rebalancing
  • dynamische Optimierung
  • Risikomanagement

Damit richtet sich cominvest an Anleger, die eine professionelle und automatisierte Lösung wünschen, ohne selbst regelmäßig Märkte, ETFs und Portfolioquoten prüfen zu müssen.

Investmentprozess bei cominvest im Überblick

Der gesamte Investmentprozess besteht aus mehreren Schritten, die logisch aufeinander aufbauen. Erst wird die Strategie ermittelt, dann die Zielstruktur berechnet, anschließend werden Wertpapiere ausgewählt und gekauft. Danach beginnt die laufende Überwachung.

Die folgende Übersicht fasst den Prozess zusammen:

Schritt Was passiert? Was macht cominvest?
1. Strategieermittlung classic oder green sowie passende Strategie werden festgelegt Analyse der Angaben und Empfehlung
2. Einzahlung Anlagebetrag wird auf das Verrechnungskonto überwiesen Start der Investition vorbereiten
3. Anlagestruktur Verteilung auf Anlageklassen wird berechnet Optimierungsverfahren mit Simulationstechniken
4. Wertpapierauswahl ETFs und ETCs werden ausgewählt Ranking-Modell und Scoring-Verfahren
5. Portfolioaufbau Wertpapiere werden gekauft Umsetzung im Depot
6. Laufende Verwaltung Depot wird überwacht und angepasst Rebalancing, Risikomanagement und Optimierung

Diese Struktur zeigt: cominvest ist kein reiner ETF-Kaufservice, sondern eine digitale Vermögensverwaltung mit laufender Überwachung und regelbasierter Optimierung.

Depot selbst verwalten oder Robo-Advisor nutzen?

Der cominvest Investmentprozess nimmt Anlegern viele Aufgaben ab. Wer dagegen einzelne ETFs selbst auswählen und gewichten möchte, kann ein eigenes Depot nutzen. Beide Ansätze haben unterschiedliche Stärken.

Ein selbst verwaltetes Depot bietet mehr Kontrolle und Flexibilität. cominvest bietet dafür mehr Komfort und automatische Verwaltung. Welche Lösung besser passt, hängt davon ab, ob Anleger selbst aktiv entscheiden möchten oder die laufende Steuerung abgeben wollen.

Kriterium cominvest Selbst verwaltetes Depot
Wertpapierauswahl automatisch durch cominvest durch Anleger selbst
Portfolioüberwachung börsentäglich und automatisiert manuell erforderlich
Rebalancing automatisch bei Bedarf selbst umzusetzen
Flexibilität innerhalb der cominvest Strategien sehr hoch
Aufwand gering abhängig von Wissen und Zeit

Gerade dieser Unterschied macht cominvest für Anleger interessant, die keine Zeit oder keinen Wunsch haben, sich regelmäßig mit Portfolioanpassungen zu beschäftigen.

Depotstruktur optimieren: Alternative für Selbstentscheider

Wer seine Geldanlage nicht automatisiert verwalten lassen möchte, sondern einzelne Fonds oder ETFs selbst auswählt, kann ein bestehendes Depot gezielt optimieren. Dabei kann ein Vermittlerwechsel zu PROfinance eine Rolle spielen.

Das bestehende Depot bleibt dabei erhalten. Es erfolgt lediglich die Zuordnung zu PROfinance als Vermittler. Ein Depotübertrag oder ein Verkauf bestehender Wertpapiere ist dafür nicht erforderlich.

Für Selbstentscheider können je nach Fondsbestand und Depotkonstellation folgende Vorteile relevant sein:

  • 0 % Ausgabeaufschlag bei allen Fonds
  • Fonds-Cashback auf Bestandsprovisionen
  • Treueprämien für langfristige Fondsbestände
  • Bonusprogramm bei passenden Voraussetzungen
  • freie Fondsauswahl im eigenen Depot
  • kein Depotübertrag beim reinen Vermittlerwechsel

Damit gibt es zwei unterschiedliche Ansätze: cominvest übernimmt Investmentprozess und Verwaltung automatisch, während PROfinance besonders für Selbstentscheider interessant ist, die ihre Fonds selbst wählen und Konditionen verbessern möchten.

Tipp: Den Investmentprozess nicht mit einer einmaligen Anlageentscheidung verwechseln

Der wichtigste Punkt bei cominvest ist die laufende Verwaltung. Viele Anleger denken bei einem Robo-Advisor nur an den ersten Kauf von ETFs oder ETCs. Tatsächlich geht es aber um einen fortlaufenden Prozess aus Strategieermittlung, Wertpapierauswahl, Portfolioüberwachung, Rebalancing und Risikomanagement. Wer cominvest nutzt, entscheidet sich deshalb nicht nur für ein Startportfolio, sondern für eine digitale Vermögensverwaltung, die dauerhaft für die Umsetzung der gewählten Strategie arbeitet.

Fazit: cominvest steuert den Investmentprozess automatisch und regelbasiert

Der cominvest Investmentprozess ist deutlich umfangreicher als ein einfacher ETF-Kauf. Nach der Ermittlung des passenden Angebots und der passenden Anlagestrategie investiert cominvest den Anlagebetrag in geeignete ETFs und ETCs aus den relevanten Anlageklassen.

Die Anlagestruktur wird mithilfe eines Optimierungsverfahrens ermittelt. Die Wertpapierauswahl erfolgt über ein Ranking-Modell mit Scoring-Verfahren. Bei cominvest green kommen zusätzlich ESG-Kriterien hinzu.

Nach dem Kauf übernimmt der Robo-Advisor die laufende Verwaltung. Dazu gehören dynamische Portfoliooptimierung, börsentägliche Überwachung, smartes Rebalancing und aktives Risikomanagement. Anleger müssen also nicht selbst aktiv handeln, sollten aber verstehen, dass die Wertpapieranlage weiterhin Schwankungen und Verlustrisiken unterliegt.

FAQ: cominvest Investmentprozess ausführlich erklärt

Wie funktioniert bei cominvest der Investmentprozess?
Nachdem cominvest das passende Angebot und die passende Anlagestrategie ermittelt hat, zahlen Sie Ihren Anlagebetrag auf das Verrechnungskonto ein. cominvest kauft anschließend Wertpapiere aus den relevanten Anlageklassen Ihrer Strategie. Danach übernimmt der Robo-Advisor die laufende Verwaltung. Dazu gehören Überwachung, Rebalancing, Optimierung und Risikomanagement.

Wie werden bei cominvest ETFs und ETCs ausgesucht?
Die Auswahl erfolgt über ein Ranking-Modell. cominvest filtert in einem mehrstufigen Prozess geeignete Wertpapiere aus einer großen Menge an Anlageprodukten heraus. Dabei werden strenge Qualitätskriterien zugrunde gelegt. Bei cominvest green müssen die Wertpapiere zusätzlich ESG-Kriterien erfüllen.

Was bedeutet dynamisches Portfolio-Management bei cominvest?
Dynamisches Portfolio-Management bedeutet, dass die Zielstruktur Ihrer Anlagestrategie regelmäßig überprüft wird. cominvest prüft, ob die Zusammensetzung des Portfolios noch zur Strategie und zur aktuellen Börsenphase passt. Wenn Anpassungsbedarf besteht, kann die Struktur verändert werden. Das Portfolio bleibt also nicht starr, sondern wird regelmäßig überprüft.

Was ist ein Musterportfolio?
Ein Musterportfolio ist die Zielstruktur für eine bestimmte cominvest Strategie. Es zeigt, wie die Anlageklassen gewichtet sein sollen. Ihr tatsächliches Depot wird mit diesem Musterportfolio verglichen. Wenn es durch Marktbewegungen zu Abweichungen kommt, kann cominvest ein Rebalancing durchführen.

Was bedeutet smartes Rebalancing?
Smartes Rebalancing bedeutet, dass cominvest nicht starr nach Kalender anpasst, sondern bei relevanten Abweichungen. Wenn sich einzelne Anlageklassen stärker entwickeln als andere, kann die Depotstruktur vom Musterportfolio abweichen. cominvest prüft diese Abweichungen börsentäglich und nimmt bei Bedarf Anpassungen vor. Dadurch soll das Portfolio wieder zur Strategie passen.

Was passiert, wenn Risikogrenzen überschritten werden?
Bei Überschreitung definierter Risikogrenzen können Ad-hoc-Optimierungen angestoßen werden. Dabei wird geprüft, wie das Portfolio wieder auf ein erlaubtes Risikoniveau zurückgeführt werden kann. Das bedeutet nicht, dass Verluste ausgeschlossen werden. Es zeigt aber, dass cominvest Risikogrenzen aktiv überwacht und bei Bedarf reagieren kann.

Muss ich bei cominvest selbst aktiv werden?
Nach der Strategieermittlung und Einzahlung müssen Sie die laufende Verwaltung nicht selbst übernehmen. cominvest wählt Wertpapiere aus, überwacht das Depot und passt es bei Bedarf an. Sie können die Entwicklung im Persönlichen Bereich verfolgen, müssen aber keine eigenen ETF-Käufe oder Umschichtungen auslösen. Genau das ist einer der zentralen Vorteile eines Robo-Advisors.

Was ist der Unterschied zwischen cominvest classic und cominvest green im Investmentprozess?
Beide Varianten nutzen denselben Grundprozess aus Strategieermittlung, Wertpapierauswahl und laufender Verwaltung. Der Unterschied liegt im Anlageuniversum und den Auswahlkriterien. cominvest classic nutzt 14 Anlageklassen, cominvest green 9 Anlageklassen. Bei cominvest green müssen die Wertpapiere zusätzlich ökologische, soziale und ethische Kriterien erfüllen.

Ist der cominvest Investmentprozess risikofrei?
Nein, der Investmentprozess ist nicht risikofrei. cominvest kann Portfolios strukturieren, überwachen und anpassen, aber Marktrisiken nicht ausschließen. ETFs und ETCs können im Wert schwanken. Anleger sollten deshalb ihre Risikobereitschaft realistisch einschätzen und nur Kapital investieren, dessen Schwankungen sie tragen können.

Für wen ist der cominvest Investmentprozess besonders geeignet?
Der Prozess eignet sich besonders für Anleger, die eine automatisierte Vermögensverwaltung wünschen. Wer keine ETFs vergleichen, keine Anlageklassen gewichten und kein Rebalancing selbst durchführen möchte, kann von cominvest profitieren. Weniger passend ist cominvest für Anleger, die jede einzelne Position selbst auswählen möchten. Dafür ist ein eigenes Depot flexibler.

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