UBS fusionierte den UBS Germany Small and Mid Cap Equity Fund in den UBS German Opportunity (LU2066958898 → LU0775052292)

Fondsfusion zum 22.05.2026: Anleger werden automatisch in den UBS (Lux) Equity SICAV – German Opportunity übertragen

Die UBS Asset Management (Europe) S.A. hat darüber informiert, dass der Fonds UBS (Lux) Germany Small and Mid Cap Equity Fund mit Wirkung zum 22.05.2026 auf den Fonds UBS (Lux) Equity SICAV – German Opportunity (EUR) verschmolzen wird.

Die Anteile des abgebenden Fonds gehen dabei automatisch auf den aufnehmenden Fonds über. Das konkrete Umtauschverhältnis wurde von der Fondsgesellschaft auf Basis der Nettoinventarwerte am Fusionstag festgelegt.

Über die FFB konnten Fondsanteile bis zum 11.05.2026 zurückgegeben werden. Bestehende Sparpläne und Auszahlpläne werden laut Mitteilung automatisch auf den neuen Fonds umgestellt, sofern die Fondsbedingungen dies ermöglichten.

Wesentliche Eckdaten der UBS-Fondsfusion

Die Fusion wurde von UBS im Rahmen einer Straffung und Rationalisierung des Fondsangebots durchgeführt. Laut Mitteilung sollte insbesondere das sinkende Fondsvermögen des bisherigen Fonds berücksichtigt werden.

Für Anleger waren vor allem diese Eckdaten relevant:

  • Fusionstermin: 22.05.2026
  • Stichtag für Nettoinventarwerte: 21.05.2026
  • Letzte Rückgabe über FFB: 11.05.2026
  • Kostenfreier Umtausch: automatisch auf Fondsebene
  • Sparpläne: automatische Umstellung auf den aufnehmenden Fonds
  • Kosten der Fusion: laut UBS überwiegend durch UBS getragen

Anleger müssen grundsätzlich nichts aktiv veranlassen, sofern sie der Fusion nicht widersprechen oder ihre Anteile vorab zurückgeben wollen.

Betroffene Fonds und ISINs der UBS-Fusion

Von der Verschmelzung betroffen war insbesondere die Anteilklasse P-acc des bisherigen Germany Small and Mid Cap Equity Fund.

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten betroffenen Fonds und ISINs.

Abgebender Fonds ISIN Aufnehmender Fonds ISIN
UBS (Lux) Germany Small and Mid Cap Equity Fund P-acc LU2066958898 UBS (Lux) Equity SICAV – German Opportunity (EUR) P Acc LU0775052292

Zusätzlich waren laut UBS weitere institutionelle Anteilklassen von der Verschmelzung betroffen.

Warum UBS die Fondsfusion durchgeführt hatte

Laut UBS erfolgte die Zusammenlegung insbesondere aufgrund des rückläufigen Fondsvermögens des bisherigen Fonds. Gleichzeitig sollte das Fondsangebot vereinfacht und effizienter strukturiert werden.

UBS hob dabei mehrere potenzielle Vorteile hervor:

  • größeres Fondsvolumen
  • breitere Diversifikation
  • effizientere Verwaltung
  • niedrigere laufende Kosten in einzelnen Anteilklassen
  • größeres Investmentuniversum
  • Straffung des Produktangebots

Ob diese Vorteile tatsächlich zur eigenen Anlagestrategie passten, hing jedoch weiterhin stark von Risikoprofil, Anlageziel und gewünschtem Schwerpunkt des Anlegers ab.

Welche Unterschiede es zwischen beiden Fonds gab

Die beiden Fonds unterschieden sich nicht nur beim Fondsvolumen, sondern auch teilweise bei Anlageschwerpunkt, Referenzindex und Investmentansatz.

Während der bisherige Fonds vor allem auf kleinere und mittlere deutsche Unternehmen außerhalb des DAX fokussiert war, investiert der aufnehmende Fonds breiter in deutsche Aktiengesellschaften.

Merkmal Abgebender Fonds Aufnehmender Fonds
Anlageschwerpunkt deutsche Small- und Mid Caps breiter deutscher Aktienmarkt
Referenzindex MDAX HDAX
Risikoindikator 4 4
ESG-Ausrichtung teilweise ESG-Merkmale ESG-Merkmale gemäß Artikel 8 SFDR
Anlageuniversum kleine und mittlere Unternehmen breiter diversifiziert

Gerade Anleger mit Fokus auf kleinere deutsche Nebenwerte mussten daher prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zur ursprünglichen Strategie passte.

Wie sich die laufenden Kosten verändert hatten

In den UBS-Unterlagen wurden auch Unterschiede bei den laufenden Kosten der jeweiligen Anteilklassen genannt.

Bei mehreren Anteilklassen lagen die laufenden Kosten des aufnehmenden Fonds unter denen des bisherigen Fonds.

Anteilklasse Bisheriger Fonds Neuer Fonds
P-acc 1,86 % 1,58 %
I-A1-acc 0,95 % 0,69 %
K-1-acc 1,16 % 0,98 %
Q-acc 0,99 % 0,92 %

Niedrigere laufende Kosten bedeuten allerdings nicht automatisch höhere Renditen. Entscheidend bleibt weiterhin die tatsächliche Wertentwicklung des Fonds nach Kosten.

Welche Risiken UBS im Zusammenhang mit der Fusion genannt hatte

UBS hatte in den Unterlagen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Fondsfusionen auch Risiken mit sich bringen können.

Insbesondere durch notwendige Portfolioanpassungen vor der Fusion konnten zeitweise Veränderungen in der Portfoliozusammensetzung entstehen.

UBS nannte unter anderem diese möglichen Risiken:

  • temporäre Portfolio-Umschichtungen
  • mögliche Performanceverwässerung
  • Abweichungen von der bisherigen Strategie
  • steuerliche Auswirkungen
  • zeitweise Abweichung von der ursprünglichen Anlagepolitik
  • mögliche Verzögerungen bei Sparplänen

Für langfristige Anleger war daher vor allem wichtig zu prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zum persönlichen Anlageziel und Risikoprofil passte.

Welche Rechte Anleger bei der Fondsfusion hatten

UBS hatte Anlegern verschiedene Rechte im Zusammenhang mit der Verschmelzung eingeräumt.

Anleger können insbesondere zwischen automatischer Übertragung oder einer vorherigen Rückgabe ihrer Fondsanteile wählen.

  • kostenfreie Rückgabe der Fondsanteile bis 18.05.2026
  • automatischer Umtausch bei keiner aktiven Rückgabe
  • keine Zeichnungsgebühr im aufnehmenden Fonds
  • kostenfreie Bereitstellung von Verkaufsunterlagen und BiB
  • Hinweis auf mögliche steuerliche Auswirkungen
  • Empfehlung zur Rücksprache mit Steuerberater

Wer keine Rückgabe veranlasst, wird automatisch in den aufnehmenden Fonds übertragen.

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Gerade bei langfristigen Fondsinvestments achten viele Anleger nicht nur auf die Fondsauswahl, sondern auch auf möglichst effiziente Depotkonditionen. Besonders bei größeren Fondsbeständen und langfristigen Sparplänen können laufende Kosten langfristig eine wichtige Rolle spielen.

Eine Fondsfusion ist für viele Anleger außerdem ein sinnvoller Anlass, bestehende Depotkonditionen, Ausgabeaufschläge und laufende Kosten zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren.

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Das Modell richtet sich insbesondere an Anleger, die ihre Investmententscheidungen eigenständig treffen und gleichzeitig auf langfristig effiziente Konditionen achten möchten.

Tipp: Fondsfusionen immer als Anlass zur Strategieprüfung nutzen

Auch wenn Fondsfusionen technisch meist automatisch ablaufen, sollten Anleger solche Änderungen nicht einfach ignorieren. Durch neue Anlageuniversen, andere Referenzindizes oder veränderte ESG-Kriterien kann sich das Risikoprofil eines Fonds deutlich verändern.

Sinnvoll ist deshalb ein regelmäßiger Abgleich mit der ursprünglich geplanten Anlagestrategie. Gerade bei langfristigen Investments sollten Anleger prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zum gewünschten Anlagehorizont, zur Risikobereitschaft und zur Depotstruktur passt.

Zusätzlich kann eine Fondsfusion eine gute Gelegenheit sein, Kosten, Sparpläne und Depotkonditionen insgesamt neu zu bewerten.

Fazit: Automatische UBS-Fondsfusion mit verändertem Anlagefokus

Die Fusion des UBS (Lux) Germany Small and Mid Cap Equity Fund in den UBS (Lux) Equity SICAV – German Opportunity (EUR) wird am 22.05.2026 automatisch umgesetzt.

UBS begründete die Zusammenlegung insbesondere mit sinkendem Fondsvermögen und der geplanten Straffung des Fondsangebots. Gleichzeitig sollten Anleger laut UBS von größerem Fondsvolumen, breiterer Diversifikation und teilweise niedrigeren laufenden Kosten profitieren.

Allerdings veränderte sich durch die Fusion auch der Investmentansatz teilweise. Besonders Anleger mit Fokus auf deutsche Small- und Mid-Cap-Unternehmen mussten prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zur ursprünglichen Strategie passte.

Für langfristige Anleger blieb daher vor allem wichtig, Fondsfusionen nicht nur technisch zu betrachten, sondern auch deren Auswirkungen auf Risiko, Diversifikation, Kostenstruktur und langfristige Anlageziele zu überprüfen.

FAQ: Häufige Fragen zur UBS-Fondsfusion ausführlich erklärt

Was passierte mit meinen Anteilen bei der UBS-Fondsfusion?
Die Anteile des bisherigen Fonds gehen automatisch in Anteile des aufnehmenden Fonds umgewandelt. Anleger müssen dafür grundsätzlich nichts aktiv unternehmen, sofern sie ihre Fondsanteile nicht vorher zurückgeben wollen.

Bis wann können Anleger ihre Fondsanteile zurückgeben?
Laut UBS können Anleger ihre Fondsanteile bis zum 18.05.2026 kostenfrei zurückgeben. Über die FFB waren Rückgaben bis zum 11.05.2026 möglich.

Warum führte UBS die Fondsfusion durch?
UBS begründete die Fusion insbesondere mit sinkendem Fondsvermögen des bisherigen Fonds sowie mit der Rationalisierung und Straffung des Fondsangebots. Zusätzlich wurden mögliche Skaleneffekte und effizientere Verwaltung genannt.

Welche Fonds waren konkret betroffen?
Betroffen ist insbesondere der UBS (Lux) Germany Small and Mid Cap Equity Fund P-acc mit der ISIN LU2066958898. Dieser wird in den UBS (Lux) Equity SICAV – German Opportunity (EUR) P Acc mit der ISIN LU0775052292 verschmolzen.

Änderte sich durch die Fusion die Anlagestrategie?
Ja, teilweise. Der bisherige Fonds war stärker auf deutsche Small- und Mid-Cap-Unternehmen fokussiert. Der aufnehmende Fonds investiert breiter in deutsche Aktiengesellschaften und orientiert sich am HDAX.

Gab es Unterschiede bei den laufenden Kosten?
Ja. Laut UBS lagen die laufenden Kosten bei mehreren Anteilklassen des neuen Fonds niedriger als beim bisherigen Fonds. Niedrigere Kosten garantieren allerdings keine bessere Wertentwicklung.

Welche Risiken brachte die Fondsfusion mit sich?
UBS verwies insbesondere auf mögliche Portfolioanpassungen, temporäre Abweichungen von der bisherigen Strategie sowie potenzielle steuerliche Auswirkungen. Zusätzlich konnte es durch Umschichtungen zu Performanceabweichungen kommen.

Was geschah mit bestehenden Sparplänen?
Bestehende Spar- und Auszahlpläne werden laut FFB automatisch auf den aufnehmenden Fonds umgestellt und dort fortgeführt, sofern die Fondsbedingungen dies ermöglichten.

Mussten Anleger Steuern beachten?
UBS hatte darauf hingewiesen, dass Fondsfusionen unter Umständen steuerliche Auswirkungen haben können. Deshalb wurde Anlegern empfohlen, ihren Steuerberater oder Finanzberater zu konsultieren.

War die Fondsfusion für Anleger kostenpflichtig?
Der automatische Umtausch selbst erfolgt grundsätzlich kostenfrei auf Fondsebene. Laut UBS wurde zudem keine zusätzliche Zeichnungsgebühr im aufnehmenden Fonds erhoben.

Warum sind Fondsfusionen für Anleger wichtig?
Fondsfusionen können nicht nur technische Änderungen bedeuten, sondern auch Auswirkungen auf Risiko, Investmentstrategie, Diversifikation, Kostenstruktur und langfristige Anlageziele haben. Deshalb sollten Anleger solche Änderungen immer sorgfältig prüfen.

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