Fondsfusion zum 10.07.2026: Anleger werden automatisch in den BlackRock Asian Dragon Fund übertragen
Die BlackRock Investment Management (UK) Ltd hat darüber informiert, dass der BGF Asian Growth Leaders Fund mit Wirkung zum 10.07.2026 auf den BGF Asian Dragon Fund verschmolzen wird.
Die Anteile des abgebenden Fonds gehen dabei automatisch auf den aufnehmenden Fonds über. Das konkrete Umtauschverhältnis wird laut BlackRock auf Basis der Nettoinventarwerte am Fusionstag berechnet und bekanntgegeben.
Über die FFB können Fondsanteile bis zum 30.06.2026 gekauft und zurückgegeben werden. Bestehende Spar- und Auszahlpläne werden laut Mitteilung automatisch auf den neuen Fonds umgestellt, sofern die Fondsbedingungen dies ermöglichen.
Wesentliche Eckdaten der BlackRock-Fondsfusion
Die Fusion erfolgt laut BlackRock im Rahmen einer strategischen Konsolidierung innerhalb der asiatischen Aktienfonds. Ziel sei insbesondere eine effizientere Strukturierung sowie die Bündelung ähnlicher Investmentstrategien.
Für Anleger sind vor allem diese Eckdaten relevant:
- Fusionstermin: 10.07.2026
- Letzter Kauf und Rückgabe über FFB: 30.06.2026
- Annahmeschluss laut BlackRock: 06.07.2026
- Automatischer Umtausch: ohne eigenes Handeln der Anleger
- Sparpläne: automatische Umstellung auf den neuen Fonds
- CSSF-Freigabe: 21.04.2026
- Fusionstyp: Verschmelzung durch Aufnahme
Anleger müssen grundsätzlich nichts aktiv veranlassen, sofern sie der Verschmelzung nicht widersprechen oder ihre Fondsanteile vorher zurückgeben möchten.
Betroffene Fonds und ISINs der BlackRock-Fusion
Von der Fondsfusion betroffen sind zahlreiche Anteilklassen des bisherigen Asian Growth Leaders Fund.
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten betroffenen Fonds und ISINs.
| Abgebender Fonds | ISIN | Aufnehmender Fonds | ISIN |
|---|---|---|---|
| BGF Asian Growth Leaders Fund A2 USD | LU0821914370 | BGF Asian Dragon Fund A2 USD | LU0072462343 |
| BGF Asian Growth Leaders Fund D2 EUR | LU1578216449 | BGF Asian Dragon Fund D2 EUR | LU0329592298 |
| BGF Asian Growth Leaders Fund I2 EUR | LU1791182626 | BGF Asian Dragon Fund I2 EUR | LU1250987382 |
| BGF Asian Growth Leaders Fund X2 USD | LU0842534561 | BGF Asian Dragon Fund X2 USD | LU0462857276 |
Zusätzlich sind laut BlackRock zahlreiche weitere währungsgesicherte und institutionelle Anteilklassen von der Verschmelzung betroffen.
Warum BlackRock die Fondsfusion durchführen will
Laut BlackRock haben sich die Portfolios und Risikoprofile beider Fonds im Laufe der Zeit zunehmend angenähert. Dadurch seien natürliche Synergien entstanden, die eine Zusammenlegung begünstigten.
BlackRock hebt insbesondere diese möglichen Vorteile hervor:
- größeres Fondsvolumen
- höhere betriebliche Effizienz
- verbesserte Sichtbarkeit des Fonds
- effizientere Ressourcenallokation
- stärkere Konzentration auf Alpha-Chancen
- strategische Straffung des Fondsangebots
- breitere operative Skaleneffekte
Ob diese Vorteile tatsächlich zur eigenen Anlagestrategie passen, hängt jedoch weiterhin stark vom individuellen Risikoprofil und den persönlichen Anlagezielen des Anlegers ab.
Welche Unterschiede es zwischen beiden Fonds gibt
Die Anlagepolitik beider Fonds ist laut BlackRock grundsätzlich ähnlich aufgebaut. Beide investieren überwiegend in asiatische Aktienmärkte ohne Japan und orientieren sich am MSCI All Country Asia ex Japan Index.
Trotzdem bestehen einzelne Unterschiede beim Investmentansatz und bei der China-Gewichtung.
| Merkmal | Asian Growth Leaders Fund | Asian Dragon Fund |
|---|---|---|
| Anlagefokus | stärker wachstumsorientierte Unternehmen | breiterer flexibler Investmentansatz |
| Region | Asien ex Japan | Asien ex Japan |
| China-Direktanlagen | bis zu 30 % | bis zu 20 % |
| Referenzindex | MSCI All Country Asia ex Japan | MSCI All Country Asia ex Japan |
| SRI-Risikoindikator | 4 | 4 |
| SFDR-Klassifizierung | Artikel 6 | Artikel 6 |
Vor allem Anleger mit gezieltem Fokus auf wachstumsstarke asiatische Unternehmen oder höherer China-Gewichtung sollten prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zur ursprünglichen Strategie passt.
Wie sich Kosten und Gebühren entwickeln
BlackRock weist darauf hin, dass sich die Gebührenstrukturen vieler Anteilklassen weitgehend entsprechen.
Bei zahlreichen Anteilklassen bleiben Managementgebühren und laufende Kosten nahezu unverändert.
| Anteilklasse | Bisheriger Fonds OCF | Neuer Fonds OCF |
|---|---|---|
| A2 USD | 1,83 % | 1,83 % |
| D2 EUR | 1,08 % | 1,08 % |
| I2 USD | 0,82 % | 0,83 % |
| X2 USD | 0,08 % | 0,08 % |
Auch wenn sich die laufenden Kosten teilweise kaum verändern, sollten Anleger weiterhin prüfen, ob der neue Fonds langfristig zur eigenen Kosten- und Anlagestruktur passt.
Welche Risiken BlackRock im Zusammenhang mit der Fusion nennt
BlackRock weist ausdrücklich darauf hin, dass Fondsfusionen auch Risiken und vorübergehende Abweichungen mit sich bringen können.
Insbesondere während der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase können Portfolioanpassungen erforderlich werden.
- vorübergehende Abweichungen von der bisherigen Strategie
- Portfolio-Umschichtungen vor der Fusion
- temporäre Abweichungen von Diversifizierungsgrenzen
- mögliche steuerliche Auswirkungen
- Transaktionskosten durch Umschichtungen
- mögliche kurzfristige Verwässerung der Wertentwicklung
- Verzögerungen bei Sparplan-Ausführungen
Für langfristige Anleger bleibt deshalb wichtig zu prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zum persönlichen Anlagehorizont und Risikoprofil passt.
Welche Rechte Anleger bei der BlackRock-Fusion haben
BlackRock räumt Anlegern verschiedene Rechte im Zusammenhang mit der Fondsfusion ein.
Anleger können insbesondere zwischen automatischer Übertragung oder einer vorherigen kostenfreien Rückgabe ihrer Anteile wählen.
- kostenfreie Rückgabe der Fondsanteile bis 06.07.2026
- automatischer Umtausch bei keiner aktiven Rückgabe
- kostenfreier Fondsumtausch möglich
- Bereitstellung von Verkaufsprospekt und Basisinformationsblatt
- Hinweis auf steuerliche Auswirkungen
- Empfehlung zur Rücksprache mit Steuerberater
Wer keine Rückgabe veranlasst, wird automatisch in die jeweilige Anteilklasse des aufnehmenden Fonds übertragen.
PROfinance für langfristig orientierte Fondsanleger
Gerade bei internationalen Fondsanlagen achten viele Anleger nicht nur auf die Fondsauswahl, sondern auch auf möglichst effiziente Depotkonditionen. Besonders bei langfristigen Investments und regelmäßigen Sparplänen können laufende Kosten langfristig eine wichtige Rolle spielen.
Eine Fondsfusion kann außerdem ein sinnvoller Anlass sein, bestehende Fondspositionen, Cashbackfähigkeit und laufende Depotkonditionen erneut zu überprüfen. Denn nach einer Fondsfusion können sich Anteilklassen, Konditionen oder mögliche Rückvergütungen verändern.
Wenn Anleger bereits konkrete Fonds oder ISINs im Blick haben, kann deshalb ein vorheriger Blick auf mögliche Cashback-Konditionen sinnvoll sein.
Über PROfinance können Selbstentscheider verschiedene Konditionsvorteile rund um Fondsanlagen und langfristigen Vermögensaufbau nutzen.
- 0 % Ausgabeaufschlag bei allen Fonds
- Fonds-Cashback auf Bestandsprovisionen
- Treueprämien für langfristige Fondsbestände
- Bonusprogramm alleine oder im Team
- günstige Konditionen für Fondsanleger
- Vermittlerwechsel ohne Depotübertrag möglich
- keine zusätzlichen Kosten durch den Vermittlerwechsel
Wenn Sie bereits konkrete Fonds oder ISINs im Blick haben: Prüfen Sie vorab, ob und in welcher Höhe diese Fonds cashbackfähig sind. Das geht schnell und unverbindlich über die Konditionsübersicht: Jetzt Fonds-Konditionen prüfen
Tipp: Fondsfusionen bei internationalen Aktienfonds genau prüfen
Gerade bei regionalen Aktienfonds können kleine Änderungen bei Ländergewichtung, Wachstumsfokus oder Investmentstil langfristig deutliche Auswirkungen auf Risiko und Rendite haben.
Deshalb sollten Anleger Fondsfusionen nicht nur technisch betrachten, sondern immer prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zur ursprünglichen Strategie passt. Besonders bei Asienfonds spielen Faktoren wie China-Gewichtung, Branchenfokus und Währungsrisiken eine wichtige Rolle.
Zusätzlich kann eine Fondsfusion sinnvoll genutzt werden, um bestehende Depotkonditionen, Sparpläne und laufende Fondskosten insgesamt neu zu bewerten.
Fazit: BlackRock bündelt zwei ähnliche Asienfonds zum Asian Dragon Fund
Die Fusion des BGF Asian Growth Leaders Fund in den BGF Asian Dragon Fund wird am 10.07.2026 automatisch umgesetzt.
BlackRock begründet die Zusammenlegung insbesondere mit strategischer Konsolidierung, effizienterer Ressourcenallokation und der zunehmenden Ähnlichkeit beider Fondsstrategien.
Für viele Anleger verändert sich das grundsätzliche Anlageuniversum nur begrenzt, da beide Fonds weiterhin auf asiatische Aktienmärkte ohne Japan ausgerichtet bleiben. Dennoch bestehen Unterschiede insbesondere beim Wachstumsfokus und bei der maximalen China-Gewichtung.
Langfristige Anleger sollten deshalb prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zur eigenen Anlagestrategie, zum gewünschten Risiko-Rendite-Profil und zur bisherigen Depotstruktur passt.
FAQ: Häufige Fragen zur BlackRock-Fondsfusion ausführlich erklärt
Was passiert mit meinen Anteilen bei der BlackRock-Fondsfusion?
Die Anteile des bisherigen BGF Asian Growth Leaders Fund werden automatisch in Anteile des BGF Asian Dragon Fund umgewandelt. Anleger müssen grundsätzlich nichts aktiv unternehmen, sofern sie ihre Fondsanteile nicht vorher zurückgeben möchten.
Bis wann können Anleger ihre Fondsanteile zurückgeben?
Laut BlackRock können Anleger ihre Fondsanteile bis zum 06.07.2026 kostenfrei zurückgeben oder umtauschen. Über die FFB waren Käufe und Rückgaben bis zum 30.06.2026 möglich.
Warum führt BlackRock die Fondsfusion durch?
BlackRock begründet die Fusion insbesondere mit der zunehmenden Ähnlichkeit beider Fondsstrategien, strategischer Konsolidierung und effizienterer Ressourcenallokation. Zusätzlich sollen operative Synergien genutzt werden.
Welche Fonds sind konkret betroffen?
Betroffen ist insbesondere der BGF Asian Growth Leaders Fund A2 USD mit der ISIN LU0821914370. Dieser wird in den BGF Asian Dragon Fund A2 USD mit der ISIN LU0072462343 verschmolzen.
Ändert sich durch die Fusion die Anlagestrategie?
Teilweise ja. Beide Fonds investieren weiterhin in asiatische Aktienmärkte ohne Japan. Der bisherige Fonds war jedoch stärker auf wachstumsorientierte Unternehmen fokussiert und konnte höhere China-Direktanlagen nutzen.
Bleiben die laufenden Kosten gleich?
Bei vielen Anteilklassen bleiben die laufenden Kosten laut BlackRock weitgehend unverändert. Einzelne institutionelle Anteilklassen weisen jedoch leichte Unterschiede auf.
Welche Risiken nennt BlackRock im Zusammenhang mit der Fusion?
BlackRock verweist insbesondere auf mögliche Portfolioanpassungen, vorübergehende Strategieabweichungen, Transaktionskosten sowie potenzielle steuerliche Auswirkungen während der Umsetzungsphase.
Was geschieht mit bestehenden Sparplänen?
Bestehende Spar- und Auszahlpläne werden laut FFB automatisch auf den aufnehmenden Fonds umgestellt und dort fortgeführt, sofern die Fondsbedingungen dies ermöglichen.
Kann sich durch die Fondsfusion mein Cashback verändern?
Ja. Nach einer Fondsfusion können sich Anteilklassen, Konditionen oder Cashbackmöglichkeiten verändern. Deshalb kann es sinnvoll sein, bestehende Fondspositionen und mögliche Rückvergütungen erneut zu prüfen.
Ist die Fondsfusion für Anleger kostenpflichtig?
Der automatische Umtausch selbst erfolgt grundsätzlich kostenfrei auf Fondsebene. Allerdings können laut BlackRock Transaktionskosten durch notwendige Portfolioanpassungen innerhalb des Fonds entstehen.
Warum sollten Anleger Fondsfusionen nicht ignorieren?
Auch wenn Fondsfusionen technisch automatisch ablaufen, können sich Investmentstrategie, Kostenstruktur, Ländergewichtung oder Risikoprofil verändern. Deshalb sollten Anleger immer prüfen, ob der neue Fonds weiterhin zur ursprünglichen Strategie passt.