Steglitzer Kreisel: 5 Jahre Zusagen, Rückzieher und neue Widersprüche der Adler Group

Wie sich die Aussagen der Adler Group über Jahre veränderten

Eigentlich klang lange alles eindeutig.

Der Steglitzer Kreisel – eines der bekanntesten und zugleich umstrittensten Immobilienprojekte der Hauptstadt – sollte fertiggestellt werden.

Trotz Baustopp, wirtschaftlicher Probleme und milliardenschwerer Turbulenzen rund um die Adler Group versicherte der Konzern über Jahre hinweg öffentlich, am Projekt festzuhalten.

Mal war von neuen Zeitplänen die Rede. Mal von einem Kooperationspartner. Dann wieder von einer unveränderten Verpflichtung zur Fertigstellung.

Doch blickt man auf die öffentlichen Aussagen der vergangenen Jahre, entsteht ein auffälliges Bild:

Immer wieder wurden Fertigstellungen angekündigt, Zeitpläne kommuniziert und Erwartungen geweckt – nur um später relativiert, verschoben oder teilweise sogar grundlegend verändert zu werden.

Dabei erscheint weniger eine einzelne Aussage interessant als vielmehr die Entwicklung insgesamt.

Denn zwischen 2020 und 2025 veränderte sich die öffentliche Kommunikation rund um den Steglitzer Kreisel mehrfach – obwohl Gerichte später zugleich feststellten, dass die vertraglichen Verpflichtungen der Adler Group grundsätzlich fortbestehen und die Umsetzung des Projekts weiterhin möglich bleibt.

Gerade daraus ergibt sich eine zentrale Frage:

Handelte es sich um nachvollziehbare Anpassungen an wirtschaftliche Realitäten – oder um ein wiederkehrendes Muster wechselnder Botschaften?

2020: „Das Projekt bleibt unbeeinflusst“

Im Sommer 2020 befand sich der Steglitzer Kreisel bereits in einer Phase zunehmender Unsicherheit.

Die damalige Übernahme und Umstrukturierung rund um Consus und die Adler Group sorgte für erhebliche Veränderungen der Eigentümerstruktur.

Gerade deshalb richtete sich der Blick vieler Käufer auf eine zentrale Frage:

Hat das Auswirkungen auf den Steglitzer Kreisel?

Die öffentliche Antwort fiel damals eindeutig aus.

Gegenüber dem Tagesspiegel hieß es am 29. Juni 2020:

„Eine angekündigte Änderung der Mehrheitsverhältnisse […] hat keine Auswirkungen auf das Bauvorhaben am Steglitzer Kreisel. Das Projekt bleibt unbeeinflusst.“

(Tagesspiegel, 29.06.2020: : https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-neuer-immobilien-gigant-entsteht-mit-hausern-in-berlin-5072539.html)

Die Botschaft war unmissverständlich:

Trotz Konzernumbau sollte sich am Projekt selbst nichts ändern.

Rückblickend wirft diese Aussage jedoch Fragen auf.

Denn bereits Monate zuvor war der sichtbare Baustellenbetrieb nach Wahrnehmung zahlreicher Beteiligter faktisch weitgehend zum Erliegen gekommen.

Gerade daraus ergibt sich heute eine naheliegende Frage:

Wie „unbeeinflusst“ war das Projekt tatsächlich?

2021: „Voller Baubetrieb ab März“

Noch konkreter wurden die öffentlichen Zusagen Anfang 2021.

Am 2. Februar 2021 berichtete die Berliner Morgenpost über die Zukunftspläne der Adler Group am Steglitzer Kreisel.

Dort hieß es:

„Der volle Baubetrieb am Kreisel-Projekt soll ab März wieder aufgenommen werden.“

Zugleich wurde ein konkreter Zeitplan genannt:

Richtfest im vierten Quartal 2022 – Einzug ab 2024.

(Berliner Morgenpost, 02.02.2021: https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article401896739/steglitzer-kreisel-voller-baubetrieb-wieder-ab-maerz.html)

Für Käufer dürfte dies wie eine klare Perspektive geklungen haben.

Nach Monaten des Stillstands entstand erneut der Eindruck, dass das Projekt nun tatsächlich wieder Fahrt aufnehmen würde.

Doch rückblickend erscheint gerade dieser Zeitpunkt besonders interessant.

Denn weder wurde der angekündigte volle Baubetrieb sichtbar wieder aufgenommen, noch fand das angekündigte Richtfest im Jahr 2022 statt.

Von einem Einzug ab 2024 konnte später ebenfalls keine Rede sein.

Gerade dadurch entsteht rückblickend ein auffälliger Kontrast:

Während öffentlich konkrete Zeitpläne kommuniziert wurden, entfernte sich die tatsächliche Entwicklung am Steglitzer Kreisel offenbar zunehmend von diesen Erwartungen.

2022: „Die Fortsetzung des Bauprojekts ist nach wie vor im Gange“

Auch im Jahr 2022 blieb die öffentliche Kommunikation zunächst zuversichtlich.

Am 16. Dezember 2022 berichtete die Berliner Morgenpost erneut über den Stand des Projekts.

Dort hieß es:

„Die Fortsetzung des Bauprojekts ist nach wie vor im Gange.“

(Berliner Morgenpost, 16.12.2022: https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article237171409/Umbau-des-Steglitzer-Kreisels-verzoegert-sich-bis-2025.html)

Für Außenstehende klang dies weiterhin nach einem Projekt, das zwar verzögert – aber grundsätzlich auf Kurs sei.

Doch genau an diesem Punkt beginnt die Chronologie zunehmend Fragen aufzuwerfen.

Denn nach Wahrnehmung zahlreicher Beteiligter ruhte der sichtbare Baustellenbetrieb zu diesem Zeitpunkt bereits seit längerer Zeit.

Trotzdem entstand öffentlich weiterhin der Eindruck eines laufenden oder jedenfalls aktiv fortgeführten Projekts.

Gerade daraus ergibt sich rückblickend ein auffälliger Widerspruch:

Wie passten öffentliche Aussagen über einen laufenden Projektfortschritt zur tatsächlichen Situation vor Ort?

2023: „Wir bekräftigen unsere Verpflichtung zur Fertigstellung“

Im Jahr 2023 schien die Botschaft der Adler Group eindeutiger denn je.

Trotz Milliardenverlusten und erheblicher wirtschaftlicher Schwierigkeiten erklärte der Konzern öffentlich, weiterhin am Projekt Steglitzer Kreisel festhalten zu wollen.

Am 25. April 2023 berichtete die Berliner Morgenpost:

„Trotz Milliardenverlust bekräftigt Adler Group Verpflichtung zur Fertigstellung.“

Konzernsprecher Matteo Twerenbold erklärte damals:

„Wir bekräftigen unsere Verpflichtung zur Fertigstellung des Bauprojekts Steglitzer Kreisel.“

Zugleich wurde erneut ein konkreter Zeitplan kommuniziert:

„Der Zeitplan bleibt unverändert – geplante Fertigstellung 2025.“

(Berliner Morgenpost, 25.04.2023: https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article238227377/Milliardenverlust-Steglitzer-Kreisel-bis-2025-fertig.html)

Für Käufer dürfte diese Aussage erhebliche Signalwirkung gehabt haben.

Denn nach Jahren der Unsicherheit entstand erneut der Eindruck:

Die Fertigstellung verzögert sich zwar – kommt aber.

Gerade deshalb erscheint diese Phase rückblickend besonders interessant.

Denn nur vergleichsweise kurze Zeit später sollte sich die öffentliche Kommunikation rund um den Steglitzer Kreisel erneut deutlich verändern.

2024: „Kooperationspartner gesucht“

Nur wenige Monate später klang die Situation bereits spürbar anders.

Am 19. Februar 2024 berichtete die Berliner Morgenpost erneut über den Stand des Projekts.

Nun hieß es:

„Für die Fertigstellung des Projekts Steglitzer Kreisel wird ein Kooperationspartner gesucht.“

(Berliner Morgenpost, 19.02.2024: https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article241707900/Steglitzer-Kreisel-Was-die-Adler-Group-jetzt-vorhat.html)

Die Sprecherin Dobroslawa Pazder erklärte:

„Für die Fertigstellung des Projekts Steglitzer Kreisel wird ein Kooperationspartner gesucht.“

Gleichzeitig wurde weiterhin kommuniziert, dass mit einer Übergabe Ende 2024 und einer Fertigstellung Anfang 2025 gerechnet werde.

Die Kernbotschaft blieb damit zunächst unverändert:

Das Projekt soll fertiggestellt werden – nun allerdings mit Unterstützung eines neuen Partners.

Für Außenstehende konnte dadurch weiterhin der Eindruck entstehen, die Fertigstellung sei vor allem eine Frage der Organisation oder Finanzierung.

Rückblickend erscheint jedoch gerade dieser Zeitpunkt interessant.

Denn trotz neuer Zeitpläne und öffentlicher Zusicherungen blieb ein sichtbarer Wiederbeginn der Bauarbeiten weiterhin aus.

Und erneut stellte sich dieselbe Frage:

Wie belastbar waren diese öffentlichen Zusagen tatsächlich – wenn sich die Ausgangslage nur wenige Monate später erneut verändern sollte?

2025: Plötzlich steht sogar das Wohnen infrage

Dann folgte eine Entwicklung, die noch wenige Jahre zuvor kaum vorstellbar erschien.

Am 29. Oktober 2025 berichtete die Berliner Morgenpost über eine überraschende Wendung rund um den Steglitzer Kreisel.

Plötzlich stand öffentlich nicht mehr nur eine weitere Verzögerung zur Diskussion – sondern sogar die künftige Nutzung des Projekts selbst.

Der Rechtsanwalt der Adler Group, Dr. Karlheinz Knauthe, erklärte gegenüber der Berliner Morgenpost:

„Es ist unklar, ob und in welcher Form das Bauprojekt am Steglitzer Kreisel weitergeführt wird.“

Und weiter:

„Das bedeutet nicht, dass nicht gebaut werde. Es könnte sein, dass keine Wohnungen entstehen, sondern das Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt werde.“

(Berliner Morgenpost, 29.10.2025: https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article410332398/abriss-des-steglitzer-kreisels-das-befuerchtet-ein-wohnungskaeufer.html)

Mit anderen Worten:

Jahrelang angekündigte Eigentumswohnungen standen plötzlich selbst zur Disposition.

Gerade vor dem Hintergrund der vorangegangenen Jahre erscheint diese Entwicklung bemerkenswert.

Denn zuvor war wiederholt von Fertigstellung, neuen Zeitplänen, Baufortschritten und Kooperationspartnern die Rede gewesen.

Über Jahre hinweg entstand öffentlich immer wieder der Eindruck:

Die Fertigstellung verzögert sich zwar – kommt aber grundsätzlich.

Und dann plötzlich:

Vielleicht gar kein Wohnprojekt mehr?

Gerade dieser Bruch wirft rückblickend erhebliche Fragen auf.

Denn wie passt eine solche Aussage zu den öffentlichen Zusagen der Vorjahre – und zu einer Kommunikation, die lange auf Fertigstellung und spätere Übergabe ausgerichtet war?

Wie passt das zu den Gerichtsentscheidungen?

Gerade an diesem Punkt entsteht ein weiterer auffälliger Widerspruch.

Denn während sich die öffentliche Kommunikation der Adler Group über die Jahre mehrfach veränderte, trafen Gerichte gleichzeitig eine deutlich andere Bewertung.

Sowohl das Landgericht Berlin II als auch später das Kammergericht Berlin stellten rechtskräftig klar, dass:

  • die vertraglichen Verpflichtungen der Adler Group grundsätzlich fortbestehen,
  • wirtschaftliche Schwierigkeiten keine Nichterfüllung rechtfertigen,
  • und die Umsetzung der ursprünglich vereinbarten Projektstruktur weiterhin möglich bleibt.

Mit anderen Worten:

Gerichte gingen weiterhin von einer grundsätzlichen Umsetzbarkeit des Projekts aus.

Umso auffälliger erscheint die spätere öffentliche Kommunikation.

Denn während Gerichte die Fortsetzbarkeit des Projekts bestätigten, wurde öffentlich zunehmend offen über alternative Nutzungen – oder sogar das mögliche Ausbleiben von Wohnungen – gesprochen.

Gerade daraus ergibt sich eine zentrale Frage:

Wie passen die öffentlichen Aussagen der Adler Group zu den zuvor kommunizierten Fertigstellungszusagen – und zu den späteren gerichtlichen Feststellungen über die grundsätzliche Umsetzbarkeit des Projekts?

30. September 2025: Im Gerichtssaal wird der Widerspruch sichtbar

Im Verfahren vor dem Landgericht Berlin am 30. September 2025 verdichtete sich schließlich ein Eindruck, der sich über Jahre hinweg aufgebaut hatte:

Die öffentliche Kommunikation rund um den Steglitzer Kreisel schien zunehmend schwer mit den vorherigen Zusagen vereinbar.

Denn während über Jahre hinweg von Fertigstellung, Baufortschritt, Kooperationspartnern oder neuen Zeitplänen die Rede gewesen war, erklärte die Adler Group nun, dass unklar sei, ob und in welcher Form das Bauprojekt überhaupt weitergeführt werde – bis hin zur Möglichkeit, dass die geplanten Wohnungen womöglich gar nicht entstehen.

Gleichzeitig wurde im Gerichtstermin weiterhin von laufenden Investitionen und Auftragsvergaben in Millionenhöhe gesprochen.

Mit anderen Worten:

Einerseits stand plötzlich sogar das Wohnprojekt selbst infrage – andererseits wurde zugleich der Eindruck fortbestehender Projektaktivität vermittelt.

Gerade dieser Kontrast wirft Fragen auf.

Aus Sicht von André Gaufer entstand im Gerichtstermin erneut der Eindruck eines sich fortlaufend verändernden Sachvortrags.

Hinzu kamen Aussagen, die er als Versuch wertete, ihn zur Aufgabe seiner Rechtsverfolgung zu bewegen.

So sei ihm zudem geraten worden, „auszusteigen“, andernfalls würde er „auf ein totes Pferd setzen“.

Zugleich erhob Gaufer im Termin den Vorwurf, Vertreter der Adler Group sowie deren anwaltliche Vertretung würden weiterhin mit wechselnden und teils widersprüchlichen Darstellungen operieren, die sich von Gerichtstermin zu Gerichtstermin veränderten.

Gerade daraus ergibt sich eine weitere zentrale Frage:

Wie passt eine jahrelange Kommunikation über Fertigstellung und neue Zeitpläne zu einer späteren Aussage, wonach möglicherweise gar keine Wohnungen mehr entstehen könnten – obwohl gleichzeitig weiterhin von Investitionen und Projektfortschritten die Rede ist?

Fazit: Ein Projekt – viele Versionen der Zukunft

Selbstverständlich können sich wirtschaftliche Rahmenbedingungen verändern.

Gerade bei Großprojekten sind Verzögerungen, neue Investoren oder angepasste Finanzierungsmodelle keine Seltenheit.

Doch rund um den Steglitzer Kreisel stellt sich inzwischen eine weitergehende Frage.

Denn weniger einzelne Aussagen erscheinen auffällig – sondern vielmehr ihre Entwicklung über die Jahre.

Immer wieder wurden Zeitpläne genannt, Fertigstellungen angekündigt oder neue Perspektiven kommuniziert.

Dann folgten neue Aussagen, neue Zeitpläne – und später teils grundlegende Relativierungen.

Rückblickend entsteht dadurch ein Eindruck, der Fragen aufwirft:

Je weiter die Jahre fortschritten, desto größer wurden offenbar die Unterschiede zwischen früheren Zusagen und späteren Aussagen.

Die eigentliche Kernfrage lautet daher:

Handelte es sich um nachvollziehbare Anpassungen an wirtschaftliche Realitäten – oder zeigt der Steglitzer Kreisel ein wiederkehrendes Muster wechselnder Botschaften, das Käufer, Öffentlichkeit und Behörden über Jahre im Unklaren ließ?

Und vielleicht bleibt am Ende vor allem eine Frage offen:

Wie oft kann sich die Zukunft eines Projekts verändern, bevor aus Verzögerungen ein grundlegender Vertrauensverlust wird?

FAQ: Die wichtigsten Fragen zu den Aussagen der Adler Group beim Steglitzer Kreisel

Warum sorgt die Kommunikation der Adler Group zum Steglitzer Kreisel für Diskussionen?

Weil sich öffentliche Aussagen zur Zukunft des Projekts über mehrere Jahre teilweise erheblich verändert haben – von angekündigtem Baubetrieb, konkreten Fertigstellungsterminen und Kooperationspartnern bis hin zur öffentlichen Möglichkeit, dass am Ende womöglich gar keine Wohnungen entstehen könnten.

Hat die Adler Group die Fertigstellung des Steglitzer Kreisels zugesagt?

Ja. Über mehrere Jahre erklärte die Adler Group öffentlich, weiterhin an der Fertigstellung des Projekts festhalten zu wollen. Unter anderem wurde 2023 ausdrücklich von einer fortbestehenden Verpflichtung zur Fertigstellung des Steglitzer Kreisels gesprochen.

Warum ist die Aussage aus dem Jahr 2025 so brisant?

Weil öffentlich plötzlich nicht mehr nur über Verzögerungen gesprochen wurde, sondern sogar die Möglichkeit genannt wurde, dass am Steglitzer Kreisel möglicherweise gar keine Wohnungen entstehen könnten. Damit stand erstmals selbst die ursprüngliche Nutzung des Projekts infrage.

Welche Rolle spielte der Baustopp beim Steglitzer Kreisel?

Trotz jahrelang ausbleibender sichtbarer Baufortschritte entstanden öffentlich wiederholt Erwartungen über einen Neustart der Bauarbeiten, neue Zeitpläne oder spätere Fertigstellungen. Gerade dieser Kontrast wirft rückblickend Fragen auf.

Wie bewerteten Gerichte die Umsetzbarkeit des Projekts?

Mehrere Gerichte – darunter das Landgericht Berlin II und später das Kammergericht Berlin – stellten fest, dass die vertraglichen Verpflichtungen der Adler Group grundsätzlich fortbestehen und die Umsetzung der ursprünglich vereinbarten Projektstruktur weiterhin möglich bleibt.

Warum ist die Chronologie der Aussagen der Adler Group relevant?

Weil weniger einzelne Aussagen, sondern vor allem ihre Veränderungen über mehrere Jahre Fragen hinsichtlich Verlässlichkeit, Planungssicherheit und Vertrauen aufwerfen. Gerade bei einem Großprojekt wie dem Steglitzer Kreisel können öffentliche Zusagen erhebliche Auswirkungen auf Käufer und Öffentlichkeit haben.

Was ist die eigentliche Kernfrage beim Steglitzer Kreisel?

Ob es sich lediglich um nachvollziehbare wirtschaftliche Entwicklungen handelt – oder ob die wechselnden öffentlichen Aussagen der Adler Group auf ein wiederkehrendes Muster hindeuten, das Käufer, Öffentlichkeit und Behörden über Jahre im Unklaren ließ.

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