comdirect Fonds verkaufen & Fonds-Cashback nutzen: Gebühren clever sparen

Video-Thumbnail: comdirect-Depotvorteile bei PROfinance – alle Vorteile des Vermittlerwechsels im Überblick, inklusive Rückvergütung und 0 % Ausgabeaufschlag

Wie der Fondsverkauf bei comdirect funktioniert, welche Kosten und Steuern anfallen und warum die Depotstruktur langfristig entscheidend ist

Viele Anleger suchen ganz konkret nach Antworten auf Fragen wie „comdirect Fonds verkaufen“, „comdirect Fonds verkaufen Gebühren“, „Wie werden Fonds bei Verkauf versteuert?“ oder „Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Fondsverkauf?“. Gerade bei einem bestehenden comdirect Depot ist das nachvollziehbar. Denn beim Verkauf von Fonds geht es nicht nur um die reine Order, sondern auch um Orderentgelte, Depotkosten, Steuern und die eigene Strategie.

Wichtig ist dabei: Viele Anleger achten vor allem auf die Entwicklung des Fonds, unterschätzen aber die Kostenstruktur rund um Kauf, Haltedauer und Verkauf. Gerade bei Teilverkäufen, Umschichtungen oder regelmäßig genutzten Depots können sich Gebühren spürbar auf das Ergebnis auswirken.

Ein genauer Blick lohnt sich deshalb doppelt. Einerseits, um unnötige Kosten beim Fondsverkauf zu vermeiden. Andererseits, um zu verstehen, wann ein Verkauf tatsächlich sinnvoll ist – und wann nicht.

comdirect Fonds verkaufen: Welche Wege gibt es überhaupt?

Beim Verkauf von Fonds über comdirect sind grundsätzlich mehrere Wege denkbar. Welche Variante genutzt wird, hängt unter anderem davon ab, ob es sich um einen klassischen Investmentfonds oder um einen börsengehandelten Fonds handelt.

  • Verkauf an die Fondsgesellschaft im Festpreisgeschäft
  • Verkauf über die Börse im Kommissionsgeschäft
  • Verkauf im LiveTrading / außerbörslich

Jeder dieser Wege hat eigene Vor- und Nachteile. Entscheidend sind vor allem Preisbildung, Geschwindigkeit, Zusatzkosten und Flexibilität.

Wie funktioniert der Fondsverkauf an die Fondsgesellschaft bei comdirect?

Bei klassischen Investmentfonds bietet comdirect den Kauf oder Verkauf im Wege des Festpreisgeschäfts an. Beim Verkauf entspricht der Festpreis laut Preis- und Leistungsverzeichnis dem Rücknahmepreis der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Das bedeutet: Der Fonds wird nicht zwingend an der Börse veräußert, sondern zum von der Fondsgesellschaft festgelegten Rücknahmepreis verkauft. Für viele Anleger ist das der typische Standardweg beim Verkauf klassischer Fonds.

Vorteile sind die einfache Abwicklung und die direkte Anbindung an den Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft. Gleichzeitig ist jedoch wichtig zu wissen, dass bei comdirect selbst bei einem Fondsverkauf im Festpreisgeschäft reguläre Verkaufskosten anfallen können.

Wie funktioniert der Fondsverkauf über Börse oder LiveTrading?

Alternativ können Anteile an Investmentvermögen laut Preis- und Leistungsverzeichnis auch im Wege des Kommissionsgeschäfts an der Börse oder im LiveTrading verkauft werden. In diesem Fall gelten die regulären Orderentgelte für Ausführungen im Inland.

Der Vorteil dieser Variante liegt in der höheren Flexibilität. Anleger können zum Beispiel mit Börsenzeiten, Liquidität und gegebenenfalls Orderzusätzen arbeiten. Gleichzeitig entstehen hier aber zusätzlich zu den normalen Orderkosten noch börsenplatzabhängige Entgelte und unter Umständen weitere Fremdspesen.

Gerade deshalb ist der Verkauf über Börse oder LiveTrading nicht automatisch günstiger, sondern oft eher transparenter in der Preisbildung – bei gleichzeitig höherer Kostenkomplexität.

Welche Gebühren fallen beim Fondsverkauf bei comdirect an?

Beim Verkauf von Fonds im regulären comdirect Depot fallen nach dem Preis- und Leistungsverzeichnis im Inland grundsätzlich folgende Orderentgelte an:

  • 4,90 € Grundentgelt
  • zzgl. 0,25 % des Ordervolumens
  • mindestens 9,90 €
  • maximal 59,90 €

Zusätzlich können bei Verkäufen im Kommissionsgeschäft börsenplatzabhängige Entgelte anfallen. Beim Handel über Börse Frankfurt Zertifikate AG, gettex, LS Exchange, Quotrix, Stuttgart, Tradegate oder Xetra beträgt dieses Entgelt 0,0025 %, mindestens 2,50 €. Bei Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover oder München sind es 0,005 %, mindestens 5,00 €.

Hinzu kommen im Einzelfall weitere fremde Kosten, etwa Maklercourtage oder variable Börsenspesen. Bei Investmentvermögen mit Abwicklung über Clearstream Banking Luxemburg kann außerdem ein pauschales Abwicklungsentgelt von 2,90 € anfallen.

Für Anleger bedeutet das ganz praktisch: Ein Fondsverkauf bei comdirect ist nicht kostenlos, sondern kann je nach Verkaufsweg und Ordervolumen spürbar ins Gewicht fallen.

comdirect Fondsverkauf: Warum die Kosten schnell höher werden als gedacht

Viele Anleger nehmen die Mindestgebühr von 9,90 € zunächst als überschaubar wahr. In der Praxis summieren sich diese Kosten jedoch schnell, wenn:

  • mehrere Fondspositionen verkauft werden
  • Umschichtungen in mehreren Schritten erfolgen
  • Teilverkaufe statt einer Gesamttransaktion genutzt werden
  • zusätzliche Börsen- oder Abwicklungsentgelte anfallen

Gerade bei größeren Depots oder aktiverem Bestandsmanagement entstehen so schnell mehrere hundert Euro an jährlichen Verkaufskosten. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf alternative Konditionsmodelle.

Depotgebühren bei comdirect: Was zusätzlich anfällt

Neben den eigentlichen Verkaufskosten spielt bei comdirect auch das Depotentgelt eine Rolle. Laut Preis- und Leistungsverzeichnis beträgt das pauschale Depotentgelt 1,95 € im Monat, also 23,40 € pro Jahr. Die Belastung erfolgt nachträglich vierteljährlich.

Diese Depotgebühr entfällt allerdings unter bestimmten Bedingungen, etwa:

  • ab 2 Trades im abzurechnenden Quartal
  • bei Nutzung eines Girokontos unter derselben Kundennummer
  • bei mindestens einer quartalsweisen Wertpapiersparplanausführung

Wichtig ist: Für Anleger ohne Girokonto und mit geringer Handelsaktivität kann diese Gebühr also durchaus relevant bleiben. Auch deshalb sollte die Kostenbetrachtung nicht nur auf die einzelne Verkaufsorder reduziert werden.

comdirect Fonds verkaufen und Steuern: Wie werden Gewinne versteuert?

Wenn beim Verkauf von Fondsanteilen ein Gewinn entsteht, fällt in Deutschland grundsätzlich die Abgeltungsteuer an. Diese beträgt 25 % auf den steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer.

In der Praxis behält comdirect diese Steuer in der Regel automatisch ein und führt sie an das Finanzamt ab. Für viele Anleger ist das bequem, ersetzt aber nicht das grundlegende Verständnis der steuerlichen Systematik.

Entscheidend ist: Steuerpflichtig ist nicht der gesamte Verkaufserlös, sondern nur der tatsächliche Gewinn nach Berücksichtigung von Kaufpreis, bereits angerechneten Vorabpauschalen und möglicher Teilfreistellung.

Teilfreistellung bei Fonds: Warum nicht jeder Gewinn voll besteuert wird

Bei Fonds greift je nach Fondstyp eine sogenannte Teilfreistellung. Sie reduziert die steuerpflichtige Bemessungsgrundlage und damit die effektive Steuerlast.

  • Aktienfonds: typischerweise 30 % steuerfrei
  • Mischfonds: typischerweise 15 % steuerfrei

Das bedeutet: Selbst wenn ein Fondsgewinn realisiert wird, ist nicht automatisch der gesamte Gewinn in voller Höhe steuerpflichtig. Gerade bei langfristigen Anlagen kann das einen spürbaren Unterschied machen.

Freistellungsauftrag bei comdirect: Ein oft unterschätzter Hebel

Ein besonders wichtiger Punkt beim Fondsverkauf ist der Freistellungsauftrag. Erst wenn die Kapitalerträge den Sparer-Pauschbetrag überschreiten, werden überhaupt Steuern fällig.

  • 1.000 € pro Person und Jahr
  • 2.000 € bei zusammenveranlagten Ehepaaren oder Lebenspartnerschaften

Liegt bei comdirect ein ausreichender Freistellungsauftrag vor, bleiben Kapitalerträge bis zu dieser Höhe steuerfrei. Gerade bei kleineren Teilverkäufen oder einzelnen Gewinnrealisierungen ist das ein wichtiger Hebel.

Da Freistellungsaufträge online kostenlos erteilt, geändert oder gelöscht werden können, sollten Anleger regelmäßig prüfen, ob sie ihren Freibetrag sinnvoll auf ihre Banken und Depots verteilt haben.

Vorabpauschale: Warum auch ohne Verkauf Steuern anfallen können

Viele Anleger waren in den letzten Jahren überrascht, dass bei Fonds Steuern anfallen können, obwohl gar kein Verkauf stattgefunden hat. Der Grund ist die Vorabpauschale.

Diese greift insbesondere bei Fonds, die keine oder nur geringe Ausschüttungen vornehmen, und sorgt dafür, dass Erträge nicht unbegrenzt steuerlich aufgeschoben werden. Die während der Haltedauer bereits versteuerten Vorabpauschalen werden beim späteren Verkauf berücksichtigt.

Das ist wichtig, weil dadurch keine doppelte Besteuerung entsteht. Für den Fondsverkauf bedeutet das praktisch: Der steuerpflichtige Gewinn beim Verkauf kann geringer ausfallen, als es ein bloßer Vergleich von Kauf- und Verkaufspreis vermuten lässt.

Was passiert, wenn Fonds mit Verlust verkauft werden?

Nicht jeder Fondsverkauf endet mit einem Gewinn. Wenn ein Fonds mit Verlust verkauft wird, kann dieser Verlust grundsätzlich steuerlich berücksichtigt werden.

Verluste aus Fondsverkäufen können mit Gewinnen aus Fondsverkäufen verrechnet oder in zukünftige Jahre vorgetragen werden. Das macht den Verlust wirtschaftlich zwar nicht angenehm, steuerlich aber zumindest verwertbar.

Gerade bei Depotbereinigungen oder bewussten Umschichtungen kann dieser Punkt eine Rolle spielen. Steuerlich relevant ist ein Verlust also durchaus – er sollte aber nie der alleinige Grund für einen Verkauf sein.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Fondsverkauf?

Diese Frage beschäftigt viele Anleger besonders stark. Gerade in unruhigen Marktphasen ist die Versuchung groß, Fonds schnell zu verkaufen, um weitere Verluste zu vermeiden. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass genau solche Schnellschüsse langfristig nachteilig sein können.

Ein zentrales Problem besteht darin, dass Kursrückgänge oft bereits weit fortgeschritten sind, wenn die Unsicherheit am größten wird. Wer dann verkauft, realisiert Verluste zu einem Zeitpunkt, an dem die Märkte möglicherweise bereits einen Großteil der Korrektur hinter sich haben.

Hinzu kommt: Den richtigen Zeitpunkt für Verkauf und Wiedereinstieg zuverlässig zu treffen, ist äußerst schwierig. Anleger laufen daher Gefahr, die spätere Erholung zu verpassen. Genau das kann langfristig teuer werden.

Sollte ich meine comdirect Fonds jetzt verkaufen?

Marktschwankungen gehören zur Börse dazu. Auch starke Rückgänge sind historisch kein Ausnahmefall, sondern Teil langfristiger Kapitalmarktzyklen. Wer Fonds mit einem langen Anlagehorizont gekauft hat, sollte deshalb nicht jede Schwächephase automatisch als Verkaufssignal verstehen.

  • kurzfristige Schwankungen sind normal
  • Market-Timing ist kaum zuverlässig möglich
  • langfristige Anlagestrategien reduzieren das Verlustrisiko

Das bedeutet natürlich nicht, dass ein Verkauf grundsätzlich falsch wäre. Wenn sich Ihre Anlageziele geändert haben, Liquidität benötigt wird, das Portfolio neu ausgerichtet werden soll oder sich ein Fonds strukturell verschlechtert hat, kann ein Verkauf durchaus sinnvoll sein.

Entscheidend ist jedoch, dass die Entscheidung strategisch und nicht emotional getroffen wird.

Warum „teure Verkäufe“ bei comdirect oft aus dem Gesamtpaket entstehen

Viele Anleger ärgern sich erst beim Verkauf über Gebühren. In der Praxis greifen Kosten jedoch oft an mehreren Stellen:

  • Ausgabeaufschlag beim Kauf vieler Fonds
  • laufende Fondskosten während der Haltedauer
  • Orderentgelte beim Kauf und Verkauf
  • Depotführungsentgelt unabhängig von der einzelnen Order

Genau deshalb ist der Fondsverkauf nur ein Teil der wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung. Wer nur auf die Mindestgebühr von 9,90 € schaut, übersieht leicht, dass andere Kosten das Ergebnis langfristig noch deutlich stärker beeinflussen können.

comdirect direkt vs. comdirect über PROfinance: Der Unterschied beim Fondsverkauf

Gerade bei comdirect ist der Unterschied zwischen Standardkonditionen und Sonderkonditionen besonders deutlich. Denn während bei comdirect direkt beim Fondsverkauf die regulären Orderentgelte anfallen, gelten über PROfinance andere Konditionen.

Kriterium comdirect Standard comdirect über PROfinance
Depotgebühr 23,40 € p. a., entfällt unter Bedingungen 0 €
Fondsverkauf 4,90 € + 0,25 %
mind. 9,90 €, max. 59,90 €
0 €
Ausgabeaufschlag Fondskauf Rabatte je nach Fonds 100 % Rabatt für ca. 20.000 Fonds
Fondssparplan 1,50 % des Anlagebetrags 0,95 € pro Fonds und Ausführung
Fonds-Cashback nein ja

Gerade beim Fondsverkauf ist das ein erheblicher Unterschied: Während comdirect direkt pro Verkauf eine spürbare Gebühr berechnet, ist der Fondsverkauf über PROfinance kostenfrei. Dazu kommen weitere Vorteile wie 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag und die Treueprämie.

Warum PROfinance bei comdirect wirtschaftlich so interessant ist

Bei comdirect Standard fällt der Fondsverkauf bei jeder Transaktion ins Gewicht. Über PROfinance verschiebt sich die Betrachtung deutlich:

  • Fondsverkauf 0 €
  • 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag
  • Treueprämie / Fonds-Cashback
  • Bonusprogramm für höhere Rückvergütung

Das bedeutet praktisch: Anleger sparen nicht nur beim Kauf und Verkauf, sondern profitieren zusätzlich von einer laufenden Rückvergütung der Bestandsprovision bei cashbackfähigen Fonds. Gerade bei langfristig gehaltenen Fonds kann das die Nettorendite spürbar verbessern.

Ab einem Fondsbestand von 10.000 € setzt bei deinem Modell bereits die Treueprämie ein. Je nach Fonds und Bestand kann dadurch die Kostenbelastung wirtschaftlich deutlich sinken – und mit wachsendem Volumen über das Bonusprogramm sogar in einen spürbaren jährlichen Rückfluss umschlagen.

So wechseln Sie mit Ihrem comdirect Depot zu PROfinance (3 Schritte)

Wenn Sie bereits ein comdirect Depot besitzen, müssen Sie kein neues Depot eröffnen. In vielen Fällen genügt ein kostenfreier Betreuer- bzw. Vermittlerwechsel. Das Depot bleibt bestehen – keine neue Depotnummer, kein Depotumzug, kein Verkaufszwang.

So funktioniert der Wechsel (3 Schritte):
1. Kostenfreien Vermittler-/Betreuerwechsel beantragen
2. comdirect Depot und Wertpapiere bleiben unverändert bestehen, PROfinance wird als neuer Vermittler hinterlegt
3. Nach erfolgreicher Zuordnung gelten automatisch die PROfinance-Sonderkonditionen (z. B. 0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonusprogramm)

So funktioniert der Wechsel: So funktioniert der Wechsel zu PROfinance (comdirect)

So eröffnen Sie ein comdirect Depot über PROfinance (Schritt-für-Schritt)

Die Depoteröffnung ist bewusst einfach gehalten und dauert nur wenige Minuten – vollständig online.

Schritt 1: Online zur Depoteröffnung wechseln
Starten Sie die Depoteröffnung für das comdirect Depot über PROfinance: comdirect Depot eröffnen

Schritt 2: Depotform auswählen & Daten eingeben
Wählen Sie aus, welche Depotform Sie eröffnen möchten (z. B. Einzeldepot oder Gemeinschaftsdepot). Tragen Sie anschließend Ihre persönlichen Daten und steuerlichen Angaben ein.

Schritt 3: Legitimation durchführen
Je nach Prozess erfolgt die Legitimation (z. B. per VideoIdent oder vergleichbarem Verfahren). Nach Abschluss wird das Depot bei der comdirect eingerichtet.

Wichtig: Ab der Depoteröffnung gelten sofort die Sonderkonditionen von PROfinance. Das bedeutet: Fonds können ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden, zusätzlich erhalten Anleger Treueprämie (Fonds-Cashback) und profitieren – je nach Fondsbestand – vom Bonusprogramm.

PROfinance bietet keine Anlageberatung. Das Angebot richtet sich an Selbstentscheider, die Fonds eigenständig auswählen und dabei Wert auf günstige Konditionen legen.

Beispiel: Fonds-Cashback & Treueprämie im comdirect Depot

Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft, wie hoch die jährliche Treueprämie bei ausgewählten Fonds im comdirect Depot ausfallen kann.

Ab einem Fondsbestand von 50.000 € greift zusätzlich das PROfinance Bonusprogramm. Dadurch erhöht sich die Rückvergütung stufenweise über die reine Treueprämie hinaus.

✔ ab 50.000 €: Treueprämie +20 % Bonus
✔ ab 100.000 €: Treueprämie +30 % Bonus
✔ ab 250.000 €: Treueprämie +40 % Bonus
✔ ab 500.000 €: Treueprämie +50 % Bonus (bis zu 99 % Rückvergütung möglich)

ISIN Fonds TP p.a. 10.000 € 25.000 € 50.000 € (inkl. Bonus) 100.000 € (inkl. Bonus) 250.000 € (inkl. Bonus) 500.000 € (inkl. Bonus)
LU0323578657 Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities R 0,46 % 46 € 115 € 276 € 598 € 1.610 € 3.450 €
FR0010148981 Carmignac Investissement A EUR acc 0,42 % 42 € 105 € 252 € 546 € 1.470 € 3.150 €
LU0099574567 Fidelity Funds – Global Technology Fund A (EUR) 0,51 % 51 € 127,50 € 306 € 663 € 1.785 € 3.825 €
LU0552385295 Morgan Stanley INVF Global Opportunity Fund (USD) A 0,45 % 45 € 112,50 € 270 € 585 € 1.575 € 3.375 €

Je nach Depotgröße können sich so mehrere hundert bis mehrere tausend Euro pro Jahr ergeben.

Bonusprogramm: Auch im Familienverbund interessant

Ein besonderes Merkmal von PROfinance ist das Bonusprogramm. Mehrere Depots können zu einem Team zusammengefasst werden – etwa von Familie oder Freunden.

  • gesamtes Fondsvolumen zählt
  • höhere Bonusstufe durch Teamvolumen
  • gleicher Bonus für alle Teammitglieder

Gerade bei comdirect ist das wirtschaftlich interessant, weil dadurch nicht nur laufende Kosten sinken, sondern sich die Rückvergütung über mehrere Depots hinweg spürbar erhöhen kann.

Vor dem Fondskauf kurz Konditionen prüfen

Wenn Sie bereits konkrete Fonds/ISINs im Blick haben: Prüfen Sie vorab, ob und in welcher Höhe diese Fonds cashbackfähig sind. Das geht schnell und unverbindlich über die Konditionsübersicht: Jetzt Fonds-Konditionen prüfen

Tipp: Nicht nur den Verkauf betrachten, sondern die gesamte Haltedauer

Viele Anleger schauen beim Fondsverkauf zuerst auf die einzelne Ordergebühr. Das ist verständlich, greift aber oft zu kurz. Viel entscheidender ist, wie sich Ausgabeaufschlag, laufende Fondskosten, Depotgebühren, Verkaufsentgelte und mögliche Rückvergütungen über Jahre hinweg summieren. Gerade bei langfristigen Fondsanlagen ist die laufende Kostenstruktur oft wichtiger als die einzelne Verkaufsorder.

Fazit: comdirect Fonds verkaufen ist einfach – teuer wird es oft erst im Detail

Der Fondsverkauf bei comdirect ist technisch unkompliziert. Anleger können klassische Investmentfonds im Festpreisgeschäft an die Fondsgesellschaft zurückgeben oder – je nach Fonds – über Börse beziehungsweise LiveTrading verkaufen. Genau darin liegt aber auch ein wichtiger Punkt: Der Verkaufsprozess ist zwar einfach, kostenlos ist er im Standardmodell nicht.

Im regulären comdirect Depot fallen für Fondsverkäufe 4,90 € plus 0,25 % des Ordervolumens an, mindestens 9,90 € und maximal 59,90 €. Zusätzlich können börsenplatzabhängige Entgelte, Fremdspesen oder Abwicklungsentgelte anfallen. Dazu kommt die Depotgebühr von 23,40 € pro Jahr, sofern sie nicht unter bestimmten Bedingungen entfällt.

Gerade deshalb sollten Anleger den Fondsverkauf nicht isoliert betrachten. Denn wirtschaftlich entscheidend ist nicht nur die einzelne Verkaufsorder, sondern die gesamte Struktur aus Kaufkosten, Haltedauer, laufenden Fondskosten, Depotentgelten und Verkaufskosten.

Auch steuerlich lohnt sich ein genauer Blick. Gewinne aus dem Fondsverkauf unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer, wobei Teilfreistellungen, Freistellungsauftrag und bereits berücksichtigte Vorabpauschalen die tatsächliche Steuerlast reduzieren können. Gleichzeitig sollte ein Verkauf nie nur aus Nervosität in schwachen Marktphasen erfolgen. Der richtige Zeitpunkt ergibt sich meist aus der persönlichen Strategie – nicht aus kurzfristiger Unsicherheit.

Genau hier zeigt sich der Vorteil von PROfinance besonders deutlich. Während comdirect direkt beim Verkauf Gebühren verlangt, ist der Fondsverkauf über PROfinance kostenfrei. Hinzu kommen 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonusprogramm. Gerade bei langfristig gehaltenen Fonds kann sich dadurch die Nettorendite spürbar verbessern.

Unterm Strich gilt deshalb: comdirect Fonds verkaufen ist technisch einfach. Wirtschaftlich stark wird das Modell aber erst dann, wenn Gebühren, Steuern, Strategie und Konditionen gemeinsam betrachtet werden. Für viele Anleger liegt genau dort der größte Hebel.

FAQ: comdirect Fonds verkaufen, Gebühren und Steuern ausführlich erklärt

Wie verkaufe ich Fonds bei comdirect?
Bei comdirect können Fonds entweder im Festpreisgeschäft an die Fondsgesellschaft verkauft oder – je nach Produkt – über Börse beziehungsweise LiveTrading veräußert werden. Beim Festpreisgeschäft entspricht der Verkaufspreis dem Rücknahmepreis der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft. Beim Kommissionsgeschäft gelten die regulären Orderentgelte. Welche Variante genutzt wird, hängt vor allem davon ab, ob es sich um einen klassischen Investmentfonds oder um ein börsengehandeltes Produkt handelt.

Was kostet der Fondsverkauf bei comdirect?
Im Standardmodell berechnet comdirect für den Verkauf von Fonds grundsätzlich 4,90 € Grundentgelt zuzüglich 0,25 % des Ordervolumens. Dabei gilt ein Mindestentgelt von 9,90 € und ein Maximalentgelt von 59,90 €. Wird der Fonds im Kommissionsgeschäft über einen Börsenplatz verkauft, können zusätzlich börsenplatzabhängige Entgelte und weitere Fremdspesen anfallen. Genau deshalb ist der Fondsverkauf bei comdirect oft deutlich teurer, als viele Anleger zunächst annehmen.

Ist der Fondsverkauf über PROfinance bei comdirect wirklich kostenlos?
Ja, der Fondsverkauf über ein comdirect Depot mit PROfinance-Konditionen ist kostenfrei. Das ist ein zentraler Unterschied zum regulären Preis- und Leistungsverzeichnis von comdirect. Für viele Anleger ist genau dieser Punkt besonders relevant, weil sich bei häufigeren Umschichtungen oder bei größeren Verkäufen schnell spürbare Kostenvorteile ergeben.

Warum ist der Fondsverkauf bei comdirect direkt so viel teurer?
Weil comdirect im Standardmodell auf das reguläre Orderpreismodell setzt. Dieses kombiniert ein fixes Grundentgelt mit einer volumenabhängigen Provision. Bei kleinen Orders greift das Mindestentgelt von 9,90 €, bei größeren Orders steigt die Kostenbelastung mit dem Volumen. Zusätzlich können weitere Entgelte für Börsenplätze oder Abwicklung hinzukommen. Dadurch wird der Fondsverkauf schnell deutlich teurer als bei Sondermodellen.

Welche Steuern fallen beim Fondsverkauf bei comdirect an?
Gewinne aus dem Fondsverkauf unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Steuer wird in der Regel automatisch von comdirect einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Anleger müssen also meistens nichts aktiv unternehmen, sollten aber die grundlegenden Regeln kennen, um ihre Nettorendite besser einschätzen zu können.

Wie wirken sich Teilfreistellung und Vorabpauschale auf den Verkauf aus?
Bei vielen Fondsarten bleibt ein Teil der Erträge steuerfrei. Bei Aktienfonds sind das typischerweise 30 %, bei Mischfonds meist 15 %. Zusätzlich werden bereits während der Haltedauer berücksichtigte Vorabpauschalen beim Verkauf angerechnet. Dadurch wird verhindert, dass dieselben Erträge doppelt besteuert werden. Für Anleger bedeutet das, dass die tatsächliche Steuerlast beim Verkauf oft geringer ist, als eine reine Betrachtung des Kursgewinns vermuten lässt.

Welche Rolle spielt der Freistellungsauftrag bei comdirect?
Ein Freistellungsauftrag sorgt dafür, dass Kapitalerträge bis zum Sparer-Pauschbetrag steuerfrei bleiben. Aktuell beträgt dieser 1.000 € pro Person und 2.000 € bei zusammenveranlagten Ehepaaren oder Lebenspartnerschaften. Gerade bei kleineren Gewinnmitnahmen oder Teilverkäufen ist das sehr wichtig, weil ohne Freistellungsauftrag die Steuer auch dann automatisch einbehalten wird, wenn der Freibetrag eigentlich noch nicht ausgeschöpft ist.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, Fonds bei comdirect zu verkaufen?
Den perfekten Zeitpunkt gibt es in der Praxis kaum. Kurzfristige Marktschwankungen allein sind selten ein guter Verkaufsgrund. Sinnvoll kann ein Verkauf sein, wenn Anlageziele erreicht wurden, das Portfolio umgeschichtet werden soll, Liquidität benötigt wird oder sich ein Fonds strukturell verschlechtert hat. Wer dagegen nur aus Unsicherheit in fallenden Märkten verkauft, läuft häufig Gefahr, die spätere Erholung zu verpassen.

Sollte ich meine Fonds jetzt verkaufen, wenn die Märkte schwanken?
Nicht automatisch. Schwankungen gehören zum Kapitalmarkt. Gerade in Krisenphasen verkaufen viele Anleger aus Nervosität, obwohl die Märkte historisch immer wieder Erholungen gezeigt haben. Ein Verkauf sollte deshalb nie nur auf kurzfristiger Unsicherheit beruhen, sondern immer zur eigenen Strategie, zum Anlagehorizont und zur persönlichen Liquiditätssituation passen.

Was passiert, wenn ich Fonds bei comdirect mit Verlust verkaufe?
Verluste aus Fondsverkäufen können grundsätzlich steuerlich berücksichtigt werden. Sie werden mit Gewinnen aus Fondsverkäufen verrechnet oder in zukünftige Jahre vorgetragen. Das macht den Verlust zwar wirtschaftlich nicht angenehm, kann aber steuerlich sinnvoll sein. Gerade bei geplanten Depotbereinigungen oder Umschichtungen ist dieser Punkt relevant.

Was bringt PROfinance bei einem comdirect Depot zusätzlich zum kostenlosen Verkauf?
PROfinance bietet nicht nur einen kostenfreien Fondsverkauf, sondern auch 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bei einer großen Anzahl von Fonds. Hinzu kommen Treueprämie, Fonds-Cashback und Bonusprogramm. Dadurch profitieren Anleger nicht nur beim Kauf und Verkauf, sondern auch während der Haltedauer. Gerade bei langfristig gehaltenen Fondsbeständen kann dieser laufende Rückfluss wirtschaftlich sehr interessant sein.

Kann ich mein bestehendes comdirect Depot zu PROfinance wechseln, ohne Fonds zu verkaufen?
In vielen Fällen ja. Wenn bereits ein comdirect Depot besteht, genügt oft ein kostenfreier Vermittler- beziehungsweise Betreuerwechsel. Das Depot bleibt bestehen, die Fondspositionen bleiben unverändert im Depot und es müssen keine Verkäufe ausgelöst werden. Genau deshalb ist dieser Weg für viele Anleger attraktiv: Die Struktur des Depots bleibt erhalten, die Konditionen können sich aber deutlich verbessern.

Warum sollte ich Kauf, Haltedauer und Verkauf immer zusammen betrachten?
Weil die eigentliche Rendite eines Fondsdepots nicht an einem einzigen Punkt entsteht oder verloren geht. Ein Ausgabeaufschlag reduziert das investierte Kapital sofort, laufende Fondskosten wirken über Jahre, Verkaufsgebühren schmälern den Erlös beim Ausstieg und Depotgebühren belasten das Ergebnis unabhängig von einzelnen Orders. Wer dazu noch mögliche Rückvergütungen berücksichtigt, erkennt schnell: Die wirtschaftlich relevante Frage ist nicht nur, was ein Fondsverkauf kostet, sondern wie das gesamte Modell über Jahre hinweg wirkt.

Sie haben ein comdirect-Depot? Sichern Sie sich jetzt Ihre Sonderkonditionen bei PROfinance!

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Bekannt aus

Logo der ARD – PROfinance im TV-Beitrag als unabhängiger Fondsvermittler mit Rückvergütung, Bonusprogramm und digitaler Depotführung vorgestellt
Logo der Berliner Morgenpost – Bericht über PROfinance als faire Vermittlungsplattform für Fonds mit digitalen Services und Verzicht auf Ausgabeaufschläge
Logo des SPIEGEL – PROfinance als unabhängiger Fondsvermittler mit Fokus auf Rückvergütung und Transparenz im Medienbericht thematisiert
Logo des Magazins FOCUS – PROfinance als transparente Alternative in der Fondsvermittlung mit digitalem Zugang und Kostenvorteilen im Pressespiegel erwähnt
Logo des Handelsblatts – PROfinance im Wirtschaftspressespiegel als Fondsvermittler mit fairer Rückvergütung und ohne Ausgabeaufschlag erwähnt
Logo von rbb24 – Medienbeitrag über PROfinance als unabhängiger Fondsvermittler mit transparenter Rückvergütung und kundenorientiertem Service
Logo der Süddeutschen Zeitung – PROfinance als fairer Fondsvermittler mit Rückvergütungsmodell im unabhängigen Pressespiegel erwähnt
Logo des Tagesspiegels – Berichterstattung über PROfinance als fairen Fondsvermittler mit Rückvergütung und digitalem Service für Selbstentscheider
Logo der WELT – PROfinance in der Presse als Anbieter für transparente Fondsabwicklung und Rückvergütung erwähnt
Logo der WirtschaftsWoche – PROfinance als positives Beispiel für kosteneffiziente Fondsvermittlung in unabhängigen Medien vorgestellt
ZDF-Logo – Bezug auf Frontal21-Beitrag, in dem PROfinance als positives Beispiel für transparente und faire Fondsvermittlung vorgestellt wurde
Logo der Berliner Zeitung – PROfinance im Fokus als fondsvermittelnde Plattform mit Rückvergütung, digitalem Zugang und Einsatz für Verbraucherschutz