FFB Ratgeber · Für selbstentscheidende Fondsanleger

Depotübertrag zur FFB: Fonds von anderer Bank zu PROfinance übertragen

Kann Ihr bestehendes FFB-Depot bereits mehr für Sie leisten?

Liegt Ihr Depot bereits bei der FFB? Dann genügt ein kostenloser Vermittlerwechsel, um von den PROfinance-Sonderkonditionen (0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie + Bonus) zu profitieren.

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Was Sie vor dem Depotübertrag zur FFB wissen sollten

Sie haben Fonds bei einer anderen Bank, zum Beispiel bei einer Sparkasse, Volksbank, Deutschen Bank, ING oder einem Onlinebroker, und möchten künftig die FFB mit PROfinance nutzen? Dann geht es nicht um einen reinen Vermittlerwechsel, sondern zuerst um die Frage, wie Ihre Fondsbestände zur FFB kommen.

Viele Anleger möchten ihr bestehendes Fondsportfolio behalten und gleichzeitig von besseren Konditionen profitieren. Genau dafür kann ein Depotübertrag zur FFB der passende Schritt sein.

Die kurze Antwort: Wenn Sie noch kein FFB-Depot haben, müssen Sie zunächst ein FFB-Depot über PROfinance eröffnen. Danach kann geprüft werden, ob Ihre bestehenden Fonds von der bisherigen Bank zur FFB übertragen werden können. Erst wenn die Fondsbestände im FFB-Depot liegen und PROfinance als Fondsvermittler zugeordnet ist, können die PROfinance-Konditionen für diese Bestände relevant werden.

Was ist ein Depotübertrag?

Ein Depotübertrag bedeutet, dass Fonds- oder Wertpapierbestände von einem bestehenden Depot auf ein anderes Depot übertragen werden. Hier geht es vor allem um die Richtung von einer bisherigen Bank zur FFB: Ihre Fonds liegen also zum Beispiel noch bei einer Sparkasse, Volksbank, Deutschen Bank, ING oder einem Onlinebroker und sollen künftig in einem FFB-Depot geführt werden.

Für viele Anleger ist das der einfachste Weg, ihre bisherigen Fonds weiterzuführen und trotzdem künftig von den PROfinance-Konditionen zu profitieren.

Ein Depotübertrag zur FFB ist deshalb vor allem für Anleger interessant, die ihre Fonds selbst auswählen, aber ihre Konditionen verbessern und künftig persönlichen Support durch PROfinance nutzen möchten. Nach dem Übertrag können je nach Fondsbestand und Voraussetzungen 0 % Ausgabeaufschlag, Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie, das Bonusprogramm für zusätzliche Prämie – allein oder im Team und die Rückvergütung von bis zu 99 % der Bestandsprovision relevant werden.

Wichtig ist: PROfinance führt das Depot nicht selbst. Die FFB ist die depotführende Bank, PROfinance ist Fondsvermittler und unterstützt bei Konditionen, Formularen und organisatorischen Fragen.

Wann ein Depotübertrag zur FFB für Sie relevant ist

Ein Depotübertrag zur FFB kommt in Betracht, wenn Ihre Fonds derzeit noch bei einer anderen Bank oder Fondsgesellschaft liegen und Sie diese Fonds künftig in einem FFB-Depot halten möchten. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie Ihre Fonds bisher über eine Filialbank, eine Direktbank oder einen Onlinebroker gekauft haben.

Typische Ausgangssituationen sind:

  • Sie möchten Ihr Depot nicht komplett neu aufbauen.
  • Sie möchten Ihre bisherigen Fonds behalten.
  • Sie besitzen Fonds bei einer Sparkasse, Volksbank, Deutschen Bank, ING oder einer anderen Bank.
  • Sie möchten Ihre Fonds weiterhin selbst auswählen und keine persönliche Fondsempfehlung.
  • Sie möchten künftig 0 % Ausgabeaufschlag auf Fondskäufe über PROfinance nutzen.
  • Sie möchten prüfen, ob Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie durch Rückvergütung von bis zu 99 % der Bestandsprovision möglich ist.
  • Sie möchten Ihre Fondsbestände übersichtlicher über ein FFB-Depot führen.
  • Sie möchten bei Konditionen, Formularen und organisatorischen Fragen einen persönlichen Ansprechpartner haben.

In dieser Situation ist die entscheidende Frage nicht nur, ob ein Übertrag technisch möglich ist. Wichtig ist auch, ob der Fondsbestand, die Anteilklassen, die Depotart und die persönlichen Angaben zum geplanten Übertrag passen.

Warum zuerst ein FFB-Depot benötigt wird

Wenn Ihre Fonds noch bei einer anderen Bank liegen, gibt es bei der FFB noch kein Empfängerdepot für diese Bestände. Deshalb steht am Anfang in der Regel die FFB-Depoteröffnung. Erst danach kann ein Übertragungsauftrag sinnvoll vorbereitet werden, weil für den Übertrag ein Zieldepot benötigt wird.

PROfinance stellt dafür den passenden Einstieg bereit: Sie können Ihr FFB-Depot direkt über PROfinance eröffnen. So wird von Anfang an die spätere PROfinance-Zuordnung und die Konditionslogik mitgedacht.

Für den Leser ist diese Reihenfolge wichtig:

  1. Zuerst klären, ob Sie bereits ein FFB-Depot haben.
  2. Wenn nein: FFB-Depot über PROfinance eröffnen.
  3. Danach prüfen, welche Fonds von der bisherigen Bank zur FFB übertragen werden sollen.
  4. Übertragungsauftrag mit den erforderlichen Angaben vorbereiten.
  5. Nach Einbuchung im FFB-Depot können die PROfinance-Konditionen für die übertragenen Fondsbestände relevant werden.

Diese Reihenfolge verhindert ein häufiges Missverständnis: Fonds können nicht einfach “zu PROfinance” übertragen werden, weil PROfinance keine Depotbank ist. Die Fonds werden in ein FFB-Depot übertragen; PROfinance ist der zugeordnete Fondsvermittler.

Depotübertrag oder Vermittlerwechsel: Welche Situation liegt vor?

Viele Anleger verwechseln Depotübertrag und Vermittlerwechsel. Der Unterschied ist einfach: Beim Depotübertrag wechseln Fondsbestände von einem Depot zu einem anderen Depot. Beim FFB-Vermittlerwechsel bleibt ein bestehendes FFB-Depot erhalten; geändert wird nur die Vermittlerzuordnung.

Die folgende Übersicht hilft bei der Einordnung:

Ihre Ausgangslage Worum geht es? So geht es weiter
Sie haben bereits ein FFB-Depot. Sie möchten PROfinance als Fondsvermittler nutzen. FFB-Vermittlerwechsel ohne Depotwechsel prüfen.
Ihre Fonds liegen bei einer anderen Bank. Die Fonds sollen künftig im FFB-Depot liegen. FFB-Depot eröffnen und Depotübertrag zur FFB vorbereiten.
Sie haben noch kein FFB-Depot und noch keine zu übertragenden Fonds. Sie möchten künftig Fonds über PROfinance kaufen. FFB-Depot über PROfinance eröffnen.
Sie sind unsicher, ob ein Wechsel der Depotbank nötig ist. Rollenklärung zwischen Depotbank, Fondsvermittler und bestehender Bank. Depotbank und Fondsvermittler unterscheiden.

Wenn Sie bereits ein FFB-Depot besitzen, ist oft kein Depotübertrag nötig. Dann reicht möglicherweise der Vermittlerwechsel zu PROfinance. Wenn Ihre Fonds dagegen noch bei einer anderen Bank liegen, ist der Übertrag zur FFB die zentrale Frage. Die Abgrenzung erklärt auch der Beitrag FFB-Vermittlerwechsel oder Depotübertrag?.

Merke: Ein Depotübertrag ist etwas anderes als ein Vermittlerwechsel. Beim Depotübertrag wechseln Fondsbestände in ein anderes Depot. Beim Vermittlerwechsel bleibt ein bestehendes FFB-Depot erhalten; geändert wird nur die Zuordnung des Fondsvermittlers.

Wie der Übertrag zur FFB im Grundsatz abläuft

Das FFB-Übertragungspaket unterscheidet verschiedene Richtungen. Für Ihren Fall ist vor allem die Einlieferung an FFB relevant. Gemeint ist: Fondsbestände werden von einer bisherigen Bank oder Fondsgesellschaft auf ein FFB-Depot übertragen.

Der Ablauf lässt sich aus Lesersicht in vier Schritte einordnen:

  • FFB-Depot eröffnen: Wenn noch kein FFB-Depot besteht, wird zunächst ein Empfängerdepot benötigt.
  • Bestände prüfen: Sie klären, welche Fonds von der bisherigen Bank übertragen werden sollen.
  • Übertragungsauftrag vorbereiten: Dafür werden Angaben zum aktuellen Depot, zum Empfängerdepot und zur Art der Übertragung benötigt.
  • Einlieferung abwarten: Während der Übertragung können Sie über die betroffenen Fondsbestände nicht verfügen.

PROfinance kann Sie bei der Einordnung und Vorbereitung unterstützen. Die formale Verarbeitung des Übertrags erfolgt jedoch über die beteiligten Depotstellen: die bisherige Bank gibt ab, die FFB nimmt die Fondsbestände in das FFB-Depot auf.

Sie müssen den gesamten Ablauf nicht allein organisieren. PROfinance unterstützt Sie bei der Vorbereitung und Einordnung der notwendigen Schritte.

Welche Angaben im Übertragungsauftrag wichtig sind

Der Übertragungsauftrag für Investmentfondsanteile verlangt Angaben zum aktuellen Depot und zum Empfängerdepot. Außerdem werden Angaben zu Auftraggeber und Empfänger benötigt. Je nach Konstellation können auch Steuer-Identifikationsnummern oder bei juristischen Personen ein Legal Entity Identifier relevant sein.

Für Anleger bedeutet das: Der Übertrag sollte nicht nebenbei ausgefüllt werden. Schon kleine Unklarheiten bei Depotnummer, Inhaberangaben oder Übertragungsart können dazu führen, dass Rückfragen entstehen.

Gerade bei größeren Fondsbeständen lohnt sich eine sorgfältige Vorbereitung, damit der Übertrag möglichst reibungslos erfolgen kann.

Im FFB-Übertragungspaket sind unter anderem diese Punkte vorgesehen:

  • Richtung des Übertrags, insbesondere Einlieferung an FFB,
  • Angaben zum aktuellen Depot bei der bisherigen Bank oder Fondsgesellschaft,
  • Angaben zum FFB-Empfängerdepot,
  • Name, Anschrift und Geburtsdatum der beteiligten Depotinhaber,
  • Steuer-Identifikationsnummer beziehungsweise LEI bei juristischen Personen,
  • Art der Übertragung als Pflichtangabe,
  • Unterschriften der erforderlichen Depotinhaber oder Vertretungsberechtigten.

Sonderfälle wie Erbschaft, Schenkung, Gläubigerwechsel, Gemeinschaftsdepot, Minderjährige oder juristische Personen sollten nicht pauschal behandelt werden. In solchen Fällen ist eine vorherige Einordnung besonders wichtig.

Was während der Übertragung zu beachten ist

Ein Depotübertrag ist kein sofortiger Vorgang. Das FFB-Übertragungspaket weist darauf hin, dass Sie während der Übertragung nicht über die betroffenen Fondsbestände verfügen können. Erst nach der Einbuchung bei der Empfängerbank ist eine Verfügung wieder möglich.

Außerdem nennt das Übertragungspaket einen wichtigen Zeitrahmen: Ein- und Auslieferungen können bis zu drei Wochen dauern, in Einzelfällen auch länger. Daraus sollte kein festes Versprechen abgeleitet werden. Der tatsächliche Ablauf hängt unter anderem von der abgebenden Bank, den Fondsbeständen und der Vollständigkeit der Unterlagen ab.

Für Sie heißt das: Planen Sie einen Depotübertrag nicht so, als könnten Sie währenddessen jederzeit kurzfristig über genau diese Fondsanteile handeln. Wenn ein Verkauf, Kauf oder Fondstausch unmittelbar bevorsteht, sollte der Zeitpunkt des Übertrags sorgfältig geprüft werden.

Eine vollständige und korrekt ausgefüllte Unterlage hilft häufig dabei, unnötige Rückfragen zu vermeiden.

Was mit Bruchstücken, Steuerdaten und Steuertöpfen passieren kann

Beim Depotübertrag können neben den Fonds selbst auch steuerliche Informationen und Anteilsbruchstücke eine Rolle spielen.

Bei einem Depotübertrag zwischen unterschiedlichen Banken können nur ganze Anteile übertragen werden. Anteilsbruchstücke, also Anteile unter einem ganzen Fondsanteil, können verkauft werden. Sofern keine andere Weisung erteilt wurde, kann der Gegenwert auf das im Depot hinterlegte Referenzkonto überwiesen werden.

Auch Steuerdaten spielen beim Depotübertrag eine Rolle. Innerhalb Deutschlands ist das abgebende Kreditinstitut verpflichtet, Anschaffungsdaten im Rahmen der Übertragung an das aufnehmende Kreditinstitut zu übermitteln. Bei Depotüberträgen von einem ausländischen Kreditinstitut innerhalb der EU oder des EWR-Raums muss der Kunde die Anschaffungsdaten mittels Bescheinigung des ausländischen Kreditinstituts nachweisen.

Diese Punkte sind keine Nebensache:

  • Bruchstücke können anders behandelt werden als ganze Fondsanteile.
  • Anschaffungsdaten sind für die spätere steuerliche Behandlung relevant.
  • Steuertöpfe können je nach Übertragungsart und Konstellation eine Rolle spielen.
  • Sonderfälle wie Erbschaft oder Gläubigerwechsel benötigen besondere Aufmerksamkeit.

Diese Informationen ersetzen keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Wenn steuerliche Folgen, Erbschaft, Schenkung, Auslandssachverhalte oder Gläubigerwechsel berührt sind, sollte die konkrete Situation separat geklärt werden.

Wenn Sie die Kostenfrage genauer prüfen möchten, hilft der Beitrag Depotübertrag zur FFB: Kosten, Bruchstücke und Steuerdaten prüfen. Dort werden direkte Entgelte, mögliche wirtschaftliche Folgen und steuerlich relevante Daten getrennt erklärt.

Welche Vorteile PROfinance nach dem Übertrag bietet

Der Depotübertrag selbst ist kein Selbstzweck. Interessant wird er vor allem deshalb, weil anschließend je nach Fondsbestand verschiedene PROfinance-Vorteile genutzt werden können.

Der Depotübertrag zur FFB ist für PROfinance vor allem dann interessant, wenn Sie Ihre Fonds künftig als Selbstentscheider mit besseren Konditionen und persönlichem Support nutzen möchten. Die Fonds liegen dann im FFB-Depot, während PROfinance als Fondsvermittler die Konditions- und Serviceseite begleitet.

Zu den PROfinance-Vorteilen gehören:

  • 0 % Ausgabeaufschlag auf Fondskäufe über PROfinance,
  • Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie durch Rückvergütung von bis zu 99 % der Bestandsprovision,
  • Bonusprogramm für zusätzliche Prämie – allein oder im Team,
  • persönlicher Support bei Konditionen, Formularen und organisatorischen Fragen,
  • Unterstützung beim Einstieg in das FFB-Depot über PROfinance.

Welche Vorteile für Ihren konkreten Fondsbestand möglich sind, hängt vom jeweiligen Fonds, der Anteilklasse, dem Depot und den geltenden Voraussetzungen ab. Einen Überblick geben die Seiten zu Fondskonditionen sowie Bonus und Prämien. Vertiefend helfen außerdem die Beiträge Ausgabeaufschlag bei Fonds sparen, Fonds-Cashback bei der FFB und PROfinance als Fondsvermittler.

Für wen der Depotübertrag zur FFB passt

Der Depotübertrag zur FFB passt besonders zu Anlegern, die ihre Fondsanlage selbst steuern und nicht wegen jeder Entscheidung ein Beratungsgespräch wünschen. Der Nutzen liegt nicht in einer neuen Fondsempfehlung, sondern in der besseren Organisation der Fondsbestände, der FFB-Depotlösung und den PROfinance-Konditionen.

Besonders attraktiv ist dieser Weg für kostenbewusste Selbstentscheider mit bereits bestehendem Fondsbestand.

Besonders passend ist der Weg zur FFB, wenn Sie:

  • bereits Fonds bei einer anderen Bank besitzen,
  • Ihre Fonds nicht wegen eines Vermittlerwechsels verkaufen möchten,
  • künftig PROfinance als Fondsvermittler nutzen möchten,
  • Ihre Fondskosten und möglichen Rückvergütungen prüfen möchten,
  • bei Formularen und organisatorischen Fragen persönlichen Support wünschen,
  • Ihre Anlageentscheidungen weiterhin selbst treffen.

Wenn Sie bereits ein FFB-Depot haben, ist der Depotübertrag dagegen oft nicht der erste Blickpunkt. Dann kann der FFB-Vermittlerwechsel ohne Depotwechsel die passendere Frage sein.

Fazit: Erst FFB-Depot eröffnen, dann Fondsübertrag prüfen

Wenn Ihre Fonds noch bei einer anderen Bank liegen, führt der Weg zu PROfinance in der Regel über ein FFB-Depot. Dieses Depot kann über PROfinance eröffnet werden. Danach kann geprüft werden, welche Fondsbestände von Ihrer bisherigen Bank zur FFB übertragen werden sollen.

Der Depotübertrag zur FFB ist damit etwas anderes als ein Vermittlerwechsel bei einem bestehenden FFB-Depot. Beim Übertrag wechseln Fondsbestände von einer bisherigen Bank in das FFB-Depot. Beim Vermittlerwechsel bleibt ein bereits bestehendes FFB-Depot erhalten und nur die Vermittlerzuordnung ändert sich.

Wenn Sie Ihre bisherigen Fonds behalten und gleichzeitig künftig von den PROfinance-Konditionen profitieren möchten, lohnt sich die Prüfung eines Depotübertrags zur FFB. Der sinnvollste nächste Schritt ist die FFB-Depoteröffnung über PROfinance beziehungsweise eine kurze Prüfung Ihrer Ausgangslage. Danach lässt sich sauber klären, welcher Fondsbestand übertragen werden soll und welche PROfinance-Konditionen für Sie relevant werden können.

Häufige Fragen zum Depotübertrag zur FFB

Was ist ein Depotübertrag zur FFB?

Ein Depotübertrag zur FFB bedeutet, dass Fondsbestände von einer bisherigen Bank oder Fondsgesellschaft auf ein FFB-Depot übertragen werden. Für Anleger, die PROfinance nutzen möchten und noch kein FFB-Depot haben, ist häufig zuerst die FFB-Depoteröffnung erforderlich.

Muss ich zuerst ein FFB-Depot eröffnen?

Ja, wenn Sie noch kein FFB-Depot haben. Für den Übertrag braucht es ein Empfängerdepot bei der FFB. Dieses FFB-Depot kann über PROfinance eröffnet werden, damit die spätere PROfinance-Zuordnung und die Konditionslogik von Anfang an berücksichtigt werden.

Kann ich Fonds von Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank oder ING zur FFB übertragen?

Ein Depotübertrag zur FFB kann auch dann relevant sein, wenn Ihre Fonds bisher bei einer Filialbank, Direktbank oder einem Onlinebroker liegen. Ob ein konkreter Fondsbestand übertragen werden kann, hängt vom jeweiligen Fonds, der bisherigen Bank, dem FFB-Depot und den vollständigen Unterlagen ab.

Ist ein Depotübertrag dasselbe wie ein FFB-Vermittlerwechsel?

Nein. Beim Depotübertrag werden Fondsbestände von einem Depot auf ein anderes Depot übertragen. Beim FFB-Vermittlerwechsel bleibt ein bestehendes FFB-Depot erhalten; geändert wird nur die Vermittlerzuordnung. Wenn Sie bereits ein FFB-Depot haben, ist deshalb häufig der Vermittlerwechsel die passendere Frage.

Wie lange dauert ein Depotübertrag zur FFB?

Das FFB-Übertragungspaket weist darauf hin, dass Ein- und Auslieferungen bis zu drei Wochen dauern können, in Einzelfällen auch länger. Eine feste Dauer sollte daraus nicht abgeleitet werden, weil der Ablauf auch von der abgebenden Bank und der Vollständigkeit der Angaben abhängt.

Kann ich während des Depotübertrags über meine Fonds verfügen?

Während der Übertragung können Sie über die betroffenen Fondsbestände nicht verfügen. Erst nach der Einbuchung bei der Empfängerbank ist eine Verfügung wieder möglich. Deshalb sollte der Zeitpunkt des Übertrags bewusst gewählt werden.

Was passiert mit Anteilsbruchstücken?

Bei Überträgen zwischen unterschiedlichen Banken können nach dem FFB-Übertragungspaket nur ganze Anteile übertragbar sein. Anteilsbruchstücke können verkauft und der Gegenwert auf das Referenzkonto überwiesen werden, sofern keine andere Weisung erteilt wurde.

Welche Rolle spielt PROfinance beim Depotübertrag?

PROfinance ist Fondsvermittler und unterstützt bei der Einordnung, den Konditionen, Formularfragen und organisatorischen Schritten. Die Depotführung selbst erfolgt nicht durch PROfinance, sondern durch die FFB als depotführende Bank.

Welche Vorteile habe ich nach dem Übertrag zu PROfinance?

Nach dem Übertrag in ein FFB-Depot können je nach Fondsbestand und Voraussetzungen PROfinance-Konditionen relevant werden. Dazu gehören 0 % Ausgabeaufschlag auf Fondskäufe über PROfinance, Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie durch Rückvergütung von bis zu 99 % der Bestandsprovision und das Bonusprogramm für zusätzliche Prämie – allein oder im Team.

Muss ich meine Fonds für den Depotübertrag verkaufen?

Ein Depotübertrag bedeutet gerade nicht automatisch, dass Fonds verkauft werden müssen. Ziel ist es, bestehende Fondsbestände von einem Depot auf ein anderes Depot zu übertragen. Ob ein konkreter Fonds übertragen werden kann und wie Bruchstücke behandelt werden, hängt vom jeweiligen Fonds, der bisherigen Bank und den Übertragsbedingungen ab.

Fallen beim Depotübertrag zur FFB Kosten an?

Eine pauschale Kostenaussage für jeden Einzelfall wäre nicht seriös. Wichtig ist, die Bedingungen der bisherigen Bank, die betroffenen Fonds und mögliche Besonderheiten wie Bruchstücke oder ausländische Anschaffungsdaten zu prüfen. PROfinance kann bei der Einordnung helfen, welche Punkte vor dem Übertrag beachtet werden sollten.

Kann ich nur einzelne Fonds zur FFB übertragen?

Ein Übertrag kann sich auf bestimmte Fondsbestände beziehen. Ob nur einzelne Fonds übertragen werden können, hängt von der konkreten Depot- und Fondssituation sowie den Angaben im Übertragungsauftrag ab. Sinnvoll ist deshalb eine sorgfältige Vorbereitung, bevor der Auftrag eingereicht wird.

Ersetzt der Artikel eine steuerliche Prüfung?

Nein. Bei steuerlichen Fragen, Erbschaft, Schenkung, Gläubigerwechsel, Auslandssachverhalten oder unklaren Anschaffungsdaten sollte die konkrete Situation separat geprüft werden. Diese Informationen geben eine erste Orientierung, ersetzen aber keine Steuer- oder Rechtsberatung.

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Ihr Depot bleibt bei der FFB. PROfinance kann als Vermittler hinterlegt werden, damit Sie Konditionen, Ausgabeaufschläge und mögliche Rückvergütungen besser nutzen können.

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