Viele Anleger unterschätzen die laufenden Depotkosten bei der FIL Fondsbank (FFB)
Wer Fonds über ein Depot bei der FIL Fondsbank (FFB) hält, profitiert von einer etablierten Plattform für Investmentfonds. Gleichzeitig stellen sich viele Anleger die Frage, welche Kosten ein FFB Depot tatsächlich verursacht und an welchen Stellen Gebühren entstehen können. Gerade bei langfristigen Fondsanlagen wirken sich laufende Kosten spürbar auf die Rendite aus.
Depotführungsgebühr bei der FFB
Die FFB erhebt für die Verwahrung der Fondsanteile eine Depotgebühr. Diese wird pro Jahr berechnet und direkt vom Depot belastet. Die Höhe orientiert sich am Depotvolumen und ist unabhängig davon, wie häufig Transaktionen stattfinden. Für Anleger bedeutet das: Auch bei einem ruhenden Buy-and-Hold-Depot fallen laufende Kosten an.
Kauf- und Verkaufskosten von Fonds
Beim Kauf von Fonds können Ausgabeaufschläge anfallen. Diese sind produktabhängig und werden vom Fondsanbieter festgelegt. Beim Verkauf von Fonds erhebt die FFB in der Regel keine zusätzlichen Kosten, allerdings können fondsspezifische Rücknahmeabschläge existieren. Diese sind im jeweiligen Verkaufsprospekt geregelt.
Kosten bei Fonds-Sparplänen
Fonds-Sparpläne sind bei der FFB grundsätzlich kostengünstig strukturiert. Es fallen keine separaten Ausführungsgebühren an, jedoch können auch hier Ausgabeaufschläge auf die Sparraten erhoben werden. Langfristig machen diese einen erheblichen Unterschied für den Vermögensaufbau.
Weitere mögliche Gebühren im FFB Depot
Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn Sonderleistungen genutzt werden, etwa bei papierhaften Dokumenten, besonderen Serviceleistungen oder depotbezogenen Sonderprozessen. Diese Gebühren sind im Preis- und Leistungsverzeichnis der FFB transparent aufgeführt und sollten vorab geprüft werden.
Beispielrechnung: So wirken sich Depotkosten aus
| Depotvolumen | Depotgebühr p.a. | Kosten über 10 Jahre |
|---|---|---|
| 10.000 € | 0,25 % (mind. 25 €, max. 45€) | 250 € |
| 25.000 € | 0,25 % (mind. 25 €, max. 45€) | 450 € |
Die Beispielrechnung zeigt, dass laufende Depotkosten auch ohne häufige Umschichtungen spürbar sind und langfristig die Rendite reduzieren.
Altbestände und Selbstentscheider im FFB Depot
Viele Anleger halten Fonds bereits seit Jahren im FFB Depot und haben sogenannte Altbestände. Gerade Selbstentscheider prüfen zunehmend, ob ihre bestehenden Fonds und Depotkonditionen noch zeitgemäß sind. Häufig lassen sich Kosten senken, ohne das Depot selbst wechseln zu müssen.
Wie PROfinance beim FFB Depot Kosten reduziert
Über PROfinance können Anleger ihr bestehendes FFB Depot weiterhin nutzen und gleichzeitig von verbesserten Konditionen profitieren:
Fonds ohne Ausgabeaufschlag, eine Rückerstattung der Bestandsprovision (Fonds-Cashback), eine Treueprämie ab 10.000 € sowie ein Bonusprogramm ab 50.000 € – einzeln oder im Team. Ein Betreuerwechsel ist ohne Depotwechsel möglich, zusätzliche Gebühren durch PROfinance entstehen nicht.
Tipp: FFB Depotkosten regelmäßig prüfen
Ein regelmäßiger Kostencheck hilft, unnötige Gebühren zu vermeiden. Besonders bei größeren Depotvolumina lohnt sich eine Konditionsabfrage, um Ausgabeaufschläge und laufende Kosten zu reduzieren, ohne die bestehende Depotstruktur zu verändern.
Fazit: Transparenz bei FFB Depotkosten zahlt sich aus
Das FFB Depot bietet eine solide Basis für Fondsanleger, doch Depotgebühren und Ausgabeaufschläge sollten nicht unterschätzt werden. Wer seine Kosten kennt und gezielt optimiert, kann langfristig spürbar mehr Rendite erhalten.
FAQ: Häufige Fragen zu den Kosten beim FFB Depot
Welche laufenden Kosten fallen bei einem FFB Depot an?
Die wichtigsten laufenden Kosten sind die Depotführungsgebühr sowie die Transaktionskosten in Höhe von 2 € beim Kauf und Verkauf von Fonds.
Kann ich Ausgabeaufschläge bei der FFB vermeiden?
Ja, über alternative Betreuungskonzepte wie PROfinance lassen sich Fonds häufig ohne Ausgabeaufschlag kaufen.
Ist ein Betreuerwechsel beim FFB Depot kompliziert?
Nein, ein Betreuerwechsel ist möglich, ohne das Depot selbst zu wechseln oder neue Gebühren auszulösen.