FNZ / ebase Ratgeber · Für selbstentscheidende Fondsanleger

ETF-Sparplan bei der FNZ Bank als Rentner einrichten: So geht’s

Kann Ihr bestehendes ebase-Depot bei der FNZ bereits mehr für Sie leisten?

Liegt Ihr ebase-Depot bereits bei der FNZ Bank? Dann genügt ein kostenloser Vermittlerwechsel, um von den PROfinance-Sonderkonditionen wie 0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonus zu profitieren.

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Bankzugang und Depotstruktur bleiben unverändert.

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Ein Vermittler-/Betreuerwechsel ist einfach und kostenfrei.

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Keine Anlageberatung, sondern Unterstützung bei Konditionen und Unterlagen.

Ein ETF-Sparplan ist nicht nur etwas für Berufstätige. Auch im Ruhestand kann er eine clevere Strategie sein, um Vermögen zu strukturieren, Kapital anzulegen oder Erträge gezielt zu nutzen. Die FNZ Bank (ehemals ebase) bietet Rentnerinnen und Rentnern einfache Möglichkeiten, einen ETF-Sparplan einzurichten und flexibel zu gestalten.

Warum ein ETF-Sparplan auch im Ruhestand sinnvoll ist

Regelmäßig investieren statt parken: Wer über längere Zeit noch Geld zur Verfügung hat, kann es mit kleinen Raten rentabler anlegen als auf dem Tagesgeldkonto.

Reinvestition von Erträgen: Thesaurierende ETFs legen Ausschüttungen automatisch wieder an – ein Vorteil für langfristige Planung oder Nachlassbildung.

Langfristige Kapitalstrukturierung: Auch als Rentner können Sie Investments in ETFs nutzen, um z. B. Kapital für Kinder oder Enkel aufzubauen oder für spätere Pflegekosten vorzusorgen.

Depot bei der FNZ Bank eröffnen oder nutzen

Wenn Sie bereits ein Depot bei der FNZ Bank (ehemals ebase) haben, können Sie einen ETF-Sparplan direkt im Online-Zugang einrichten. Falls nicht, ist die Eröffnung unkompliziert möglich – in der Regel über einen Fondsvermittler.

Tipp: Viele Vermittler bieten zusätzlich Rabatte auf Ausgabeaufschläge oder Servicegebühren.

Zur Depoteröffnung benötigen Sie:

  • Gültigen Personalausweis
  • Steuerliche Identifikationsnummer
  • Bankverbindung für Sparraten und Auszahlungen

 
Die passenden ETFs für Rentner auswählen

Nicht jeder ETF eignet sich gleichermaßen für Sparer im Ruhestand. Besonders empfehlenswert sind:

  • Dividenden-ETFs, die regelmäßig ausschütten und als zusätzliche Einkommensquelle dienen können
  • Breit gestreute Welt-ETFs, etwa auf den MSCI World oder FTSE All-World
  • Defensiv ausgerichtete Misch- oder Anleihe-ETFs, mit geringerer Volatilität

 
Achten Sie dabei auf:

  • Replikationsmethode (physisch/synthetisch)
  • Fondswährung (Euro bevorzugt)
  • Kostenquote (TER)

 
Tipp: Über das FFB Online-Portal finden Sie über die Fondssuche passende ETF-Produkte mit Vergleichsfunktionen.

ETF-Sparplan Schritt für Schritt einrichten

So funktioniert die Einrichtung eines ETF-Sparplans bei der FNZ Bank:

Einrichtung über das Online-Banking

Wenn Sie bereits ein Depot bei der FNZ Bank besitzen, können Sie den Sparplan bequem online einrichten:

  1. Melden Sie sich im Online-Banking an
  2. Depotbestand öffnen und rechts oben auf „Neuer Sparplan“ klicken
  3. Wunsch-ETF suchen und auswählen, etwa über WKN oder Fondssuche
  4. Sparrate und Intervall festlegen (mind. 10 € monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich)
  5. Startdatum wählen und Referenzkonto angeben
  6. Bestätigen Sie die Einrichtung mit einer TAN.

 
Diese Schritte ermöglichen eine flexible und eigenständige Verwaltung Ihres Sparplans – jederzeit änderbar im Online-Portal.

Alternativ: Einrichtung per Formular

Wenn Sie den Sparplan nicht online einrichten möchten oder Unterstützung durch Ihren Vermittler nutzen wollen, geht es auch klassisch:

  1. Formular für Sparplan/Entnahmeplan auf der FNZ Bank Webseite herunterladen
  2. Ausfüllen und unterschreiben
  3. Per Post oder über Ihren Vermittler an die FNZ Bank senden

 
Diese Methode eignet sich besonders für technikferne Nutzer oder bei komplexeren Fondsstrukturen.

Steuerliche Besonderheiten für Rentner beachten

Auch wenn Sie im Ruhestand sind, können Kapitalerträge steuerpflichtig sein. Achten Sie auf:

  • Freistellungsauftrag: Bis 1.000 € pro Person steuerfrei (Stand 2024)
  • NV-Bescheinigung: Bei sehr geringem Einkommen können Sie Kapitalerträge komplett steuerfrei stellen lassen
  • Teileinkünfteverfahren bei ausschüttenden Fonds: Je nach Ertragsart gelten unterschiedliche Besteuerungsregeln

 
Tipp: Bei Unsicherheiten lohnt sich ein kurzer Austausch mit Steuerberater oder Vermittler.

Sparplan flexibel verwalten oder ergänzen

Ein ETF-Sparplan ist auch im Ruhestand kein starres Konstrukt. Sie können:

✔ Sparrate anpassen oder pausieren
✔ Fonds austauschen
✔ auf Entnahmeplan umstellen, wenn Sie regelmäßig Geld benötigen

Gerade die Kombination aus Spar- und Entnahmeplan kann ein wertvoller Baustein für die finanzielle Selbstbestimmung im Alter sein.

Fazit: Auch als Rentner lohnt sich ein ETF-Sparplan bei der FNZ Bank, um Kapital effizient zu nutzen, Erträge zu strukturieren oder gezielt zu investieren. Mit dem richtigen ETF, einem passenden Intervall und steuerlicher Weitsicht bleibt Ihr Geld auch im Ruhestand für Sie aktiv.

FAQ – Häufige Fragen für Rentner zum ETF-Sparplan bei der FNZ Bank

1. Kann ich als Rentner einen ETF-Sparplan bei der FNZ Bank einrichten?
Ja, das ist jederzeit möglich – entweder online im Kundenportal oder schriftlich per Formular über einen Vermittler.

2. Welche ETFs eignen sich im Ruhestand besonders?
Empfehlenswert sind breit gestreute, kostengünstige ETFs mit geringer Volatilität – z. B. Dividenden- oder Anleihe-ETFs.

3. Muss ich als Rentner Steuern auf ETF-Erträge zahlen?
Ja, Kapitalerträge können steuerpflichtig sein – es sei denn, ein Freistellungsauftrag oder eine NV-Bescheinigung liegt vor.

Was sich beim FNZ / ebase-Vermittlerwechsel ändert

Der Wechsel betrifft den hinterlegten Vermittler, nicht Ihr ebase-Depot selbst. Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

Kein neues Depot notwendig

Es reicht ein einfacher und kostenloser Vermittler-/Betreuerwechsel. Ihr FNZ / ebase-Depot muss dafür nicht neu eröffnet werden.

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Bestehendes FNZ / ebase-Depot weiter nutzen.

Ihr ebase-Depot bleibt bei der FNZ Bank. PROfinance kann als Vermittler hinterlegt werden, damit Sie Konditionen, Ausgabeaufschläge und mögliche Rückvergütungen besser nutzen können.

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