Depotführungsentgelt und laufende Vertriebsprovision verständlich erklärt
In den standardisierten Kosteninformationen (ex-ante) für das ebase/FNZ Depot werden unter „Laufende Kosten (pro Jahr)“ insbesondere zwei Positionen ausgewiesen: das Depotführungsentgelt sowie die laufende Vertriebsprovision (Bestandsprovision).
1. Depotführungsentgelt bei ebase/FNZ
Das Depotführungsentgelt richtet sich nach dem gewählten Preismodell und wird pro Kalenderquartal berechnet:
- flex basic: 6,50 € pro Quartal
- flex select: 10,50 € pro Quartal
- flex standard: 14,00 € pro Quartal
- flex premium: 20,00 € pro Quartal
Für Minderjährige ist die Depotführung bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres entgeltfrei.
Diese Kosten fallen unabhängig von der Wertentwicklung an und mindern die Nettorendite des Depots.
2. Laufende Vertriebsprovision (Bestandsprovision)
Zusätzlich wird in den Kosteninformationen eine laufende Vertriebsprovision ausgewiesen. Diese ist Bestandteil der Fondskosten und wird dauerhaft aus dem Fondsvermögen finanziert. Sie stellt eine Vergütung für die Vertriebsleistung dar und wird jährlich anteilig berechnet.
Genau hier setzt das Cashback- und Bonusprogramm von PROfinance an:
- Ein Großteil der laufenden Vertriebsprovision kann als Treueprämie (Fonds-Cashback) zurückerstattet werden.
- Ab 50.000 € Fondsbestand greift zusätzlich das Bonusprogramm.
- Je nach Volumen sind Rückvergütungen von bis zu 99 % der Bestandsprovision möglich.
Dadurch kann sich die effektive Nettokostenbelastung deutlich reduzieren. Bei größeren Depotvolumina kann das jährliche Cashback die laufenden Depotkosten vollständig kompensieren – und darüber hinaus sogar zu einer zusätzlichen jährlichen Prämie führen.
Modellrechnung (10 Jahre): 100.000 € und 250.000 € im Vergleich: ebase/FNZ mit 5 % Ausgabeaufschlag vs. PROfinance (0 % + Cashback)
Gerade bei großen Depots wird sichtbar, was Ausgabeaufschläge „still“ kosten können.
Annahmen:
✔ Einmalanlage
✔ Betrachtungszeitraum: 10 Jahre
✔ Wertentwicklung: 6 % p.a. (Modellannahme)
✔ Fonds-Cashback bei PROfinance: 0,55 % p.a. (Modellwert; deshalb überall „ca.“)
✔ Werte sind auf ganze Euro gerundet
Die folgende Modellrechnung zeigt, wie sich ein Ausgabeaufschlag von 5 % bei einer Einmalanlage von 100.000 € über 10 Jahre auf das Gesamtvermögen auswirken kann – im Vergleich zu 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback über PROfinance.
| Kriterium | ebase/FNZ (5 % Ausgabeaufschlag) | PROfinance (0 % + Cashback) |
|---|---|---|
| Einmalanlage | 100.000 € | 100.000 € |
| Ausgabeaufschlag | 5 % = 5.000 € | 0 % = 0 € |
| Investierter Betrag | 95.000 € | 100.000 € |
| Depotwert nach 10 Jahren (6 % p.a.) | ca. 170.131 € | ca. 179.085 € |
| Fonds-Cashback (0,55 %) über 10 Jahre | – | ca. 7.684 € |
| Gesamtvermögen nach 10 Jahren | 170.131 € | 186.769 € |
| Mehrwert PROfinance | +16.638 € | |
Bei einer größeren Einmalanlage von 250.000 € wird der Kosteneffekt noch deutlicher:
| Kriterium | ebase/FNZ (5 % Ausgabeaufschlag) | PROfinance (0 % + Cashback) |
|---|---|---|
| Einmalanlage | 250.000 € | 250.000 € |
| Ausgabeaufschlag | 5 % = 12.500 € | 0 % = 0 € |
| Investierter Betrag | 237.500 € | 250.000 € |
| Depotwert nach 10 Jahren (6 % p.a.) | ca. 425.326 € | ca. 447.712 € |
| Fonds-Cashback (0,55 %) über 10 Jahre | – | ca. 19.211 € |
| Gesamtvermögen nach 10 Jahren | 425.326 € | 466.923 € |
| Mehrwert PROfinance | +41.597 € | |
Gerade bei langfristigen Anlagen kann dieser Unterschied – bei identischem Fonds – mehrere tausend Euro ausmachen.
So wechseln Sie mit Ihrem ebase Depot bei der FNZ Bank zu PROfinance (3 Schritte)
Wenn Sie bereits ein ebase/FNZ Depot besitzen, müssen Sie kein neues Depot eröffnen. In vielen Fällen genügt ein kostenfreier Betreuer- bzw. Vermittlerwechsel. Das Depot bleibt bestehen – keine neue Depotnummer, kein Depotumzug, kein Verkaufszwang.
So funktioniert der Wechsel (3 Schritte):
1. Kostenfreien Vermittler-/Betreuerwechsel beantragen
2. ebase/FNZ Depot und Wertpapiere bleiben unverändert bestehen, PROfinance wird als neuer Vermittler hinterlegt
3. Nach erfolgreicher Zuordnung gelten automatisch die PROfinance-Sonderkonditionen (z. B. 0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonusprogramm)
So funktioniert der Wechsel: So funktioniert der Wechsel zu PROfinance (ebase/FNZ)
So eröffnen Sie ein ebase/FNZ Depot über PROfinance (Schritt-für-Schritt)
Die Depoteröffnung ist bewusst einfach gehalten und dauert nur wenige Minuten – vollständig online.
Schritt 1: Online zur Depoteröffnung wechseln
Starten Sie die Depoteröffnung für das ebase/FNZ Depot über PROfinance: ebase/FNZ Depot eröffnen
Schritt 2: Depotform auswählen & Daten eingeben
Wählen Sie aus, welche Depotform Sie eröffnen möchten (z. B. Einzeldepot, ggf. Gemeinschaftsdepot oder Minderjährigendepot). Tragen Sie anschließend Ihre persönlichen Daten und steuerlichen Angaben ein.
Schritt 3: Legitimation durchführen
Je nach Prozess erfolgt die Legitimation (z. B. per VideoIdent oder vergleichbarem Verfahren). Nach Abschluss wird das Depot bei der FNZ Bank eingerichtet.
Wichtig: Ab der Depoteröffnung gelten sofort die Sonderkonditionen von PROfinance. Das bedeutet: Fonds können ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden, zusätzlich erhalten Anleger Treueprämie (Fonds-Cashback) und profitieren – je nach Fondsbestand – vom Bonusprogramm.
PROfinance bietet keine Anlageberatung. Das Angebot richtet sich an Selbstentscheider, die Fonds eigenständig auswählen und dabei Wert auf günstige Konditionen legen.
Beispiel: Fonds-Cashback & Treueprämie im ebase/FNZ Depot
Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft, wie hoch die jährliche Treueprämie (Rückvergütung der Bestandsprovision) bei ausgewählten Fonds im ebase-Depot bei der FNZ Bank ausfallen kann.
Ab einem Fondsbestand von 50.000 € greift zusätzlich das PROfinance Bonusprogramm. Dadurch erhöht sich die Rückvergütung stufenweise über die reine Treueprämie hinaus.
✔ ab 50.000 €: Treueprämie +20 % Bonus
✔ ab 100.000 €: Treueprämie +30 % Bonus
✔ ab 250.000 €: Treueprämie +40 % Bonus
✔ ab 500.000 €: Treueprämie +50 % Bonus (bis zu 99 % Rückvergütung möglich)
| ISIN | Fonds | TP p.a. | 10.000 € | 25.000 € | 50.000 € (inkl. Bonus) | 100.000 € (inkl. Bonus) | 250.000 € (inkl. Bonus) | 500.000 € (inkl. Bonus) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| LU0323578657 | Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities R | 0,18 % | 18 € | 45 € | 108 € | 234 € | 630 € | 1.350 € |
| FR0010148981 | Carmignac Investissement A EUR acc | 0,42 % | 42 € | 105 € | 252 € | 546 € | 1.470 € | 3.150 € |
| LU0099574567 | Fidelity Funds – Global Technology Fund A (EUR) | 0,42 % | 42 € | 105 € | 252 € | 546 € | 1.470 € | 3.150 € |
| LU0552385295 | Morgan Stanley INVF Global Opportunity Fund (USD) A | 0,44 % | 44 € | 110 € | 264 € | 572 € | 1.540 € | 3.300 € |
Je nach Depotgröße können sich so mehrere hundert bis mehrere tausend Euro pro Jahr ergeben.
Bonusprogramm: Fonds günstig kaufen – auch im Familienverbund
Ein besonderes Merkmal von PROfinance ist das Bonusprogramm. Mehrere Depots können zu einem Team zusammengefasst werden – etwa von Familie oder Freunden.
✔ gesamtes Fondsvolumen zählt
✔ höhere Bonusstufe durch Teamvolumen
✔ gleicher Bonus für alle Teammitglieder
Praxisbeispiel: Eine Familie aus Stuttgart bündelte mehrere ebase/FNZ Depots. Heute profitieren mehrere Personen gemeinsam von der höchsten Bonusstufe und erhalten nahezu 99 % der Bestandsprovision zurück – automatisch und ohne Gebühren. Mehr Infos: Bonus & Prämien bei PROfinance
Tipp: Vor dem Fondskauf kurz Konditionen prüfen
Wenn Sie bereits konkrete Fonds/ISINs im Blick haben: Prüfen Sie vorab, ob und in welcher Höhe diese Fonds cashbackfähig sind. Das geht schnell und unverbindlich über die Konditionsübersicht: Jetzt Fonds-Konditionen prüfen
Fazit: Laufende Kosten verstehen – und systematisch optimieren
Die standardisierten Kosteninformationen zeigen transparent, welche laufenden Kosten pro Jahr im ebase/FNZ Depot entstehen können. Dazu zählen insbesondere:
- das Depotführungsentgelt je nach gewähltem Preismodell,
- die laufende Vertriebsprovision (Bestandsprovision) innerhalb der Fondskosten.
Während das Depotentgelt fix kalkulierbar ist, stellt die Bestandsprovision den strategischen Hebel dar. Über PROfinance kann ein Großteil dieser laufenden Vertriebsvergütung als Treueprämie (Cashback) zurückerstattet werden – in Kombination mit dem Bonusprogramm sogar bis zu 99 %.
Je nach Depotvolumen kann das jährliche Cashback die laufenden Depotkosten nicht nur ausgleichen, sondern darüber hinaus zu einer spürbaren jährlichen Netto-Prämie führen. Bei größeren Fondsbeständen können so mehrere hundert oder sogar mehrere tausend Euro pro Jahr zusätzlich im Depot verbleiben.
Für langfristig orientierte Anleger entsteht dadurch ein klarer Kostenvorteil – bei identischem Fonds und identischer Anlagestrategie.
FAQ: Laufende Kosten im ebase/FNZ Depot und PROfinance Cashback
Was sind laufende Kosten im ebase/FNZ Depot?
Laufende Kosten sind jährlich anfallende Kosten wie das Depotführungsentgelt und die laufende Vertriebsprovision innerhalb der Fondskosten. Sie wirken dauerhaft renditemindernd.
Was ist die laufende Vertriebsprovision?
Die laufende Vertriebsprovision (Bestandsprovision) ist eine Vergütung für die Vertriebsleistung. Sie ist Bestandteil der Fondskosten und wird jährlich aus dem Fondsvermögen finanziert.
Wie funktioniert das Cashback bei PROfinance?
PROfinance erstattet einen Großteil der Bestandsprovision als Treueprämie zurück. Ab bestimmten Fondsbeständen erhöht das Bonusprogramm die Rückvergütung zusätzlich.
Kann das Cashback alle laufenden Kosten ausgleichen?
Je nach Fondsbestand ist es möglich, dass die Rückerstattung die Depotführungsentgelte vollständig kompensiert. Bei größeren Depots kann sogar eine zusätzliche jährliche Prämie verbleiben.
Gilt das auch für bestehende ebase/FNZ Depots?
Ja. In vielen Fällen genügt ein kostenfreier Vermittlerwechsel zu PROfinance. Das Depot bleibt bestehen, die Fonds bleiben unverändert im Depot.
Sind die Fondskosten selbst vermeidbar?
Nein. Die laufenden Fondskosten sind strukturell im Produkt enthalten. Die darin enthaltene Vertriebsprovision kann jedoch über PROfinance teilweise oder nahezu vollständig zurückerstattet werden.
Für wen lohnt sich das besonders?
Vor allem für Buy-and-Hold-Anleger mit größeren Fondsbeständen. Je höher das investierte Volumen, desto größer der mögliche Rückerstattungseffekt.