Welche Depotgebühren Anleger bei der Fondsdepot Bank einplanen sollten
Viele Anleger stellen sich die Frage, welche laufenden Kosten bei einem Depot der Fondsdepot Bank tatsächlich entstehen. Die Antwort der Fondsdepot Bank fällt zunächst allgemein aus: „Die Depotkosten richten sich nach dem von Ihnen gewählten Produkt und dem damit verbundenen Leistungsumfang.“ Entscheidend ist also, welches Depotmodell genutzt wird und welche Leistungen damit verbunden sind.
Mit dem Preis- und Leistungsverzeichnis ab 2026 ergeben sich für einige Depotarten spürbare Änderungen. Besonders relevant sind dabei die regulären Depotmodelle für Neukunden. Produkte, die ausschließlich für Bestandskunden verfügbar sind, bleiben in diesem Beitrag unberücksichtigt.
Welche Depotmodelle bietet die Fondsdepot Bank ab 2026?
Die Fondsdepot Bank unterscheidet zwischen mehreren Depotvarianten. Für die meisten Privatanleger relevant sind vor allem das klassische Fondsdepot, das Fondsdepot Online sowie spezielle Depotlösungen für vermögenswirksame Leistungen.
| Depotmodell | Kosten ab 2026 | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Fondsdepot | 85 EUR pro Jahr | Klassisches Depotmodell |
| Fondsdepot Online | 50 EUR pro Jahr | Digitale Depotführung |
| Fondsdepot Online für Minderjährige | 0 EUR | Kostenfrei für Minderjährige |
| VL-Fondsdepot | 84 EUR einmalig | Für vermögenswirksame Leistungen |
Die Gebühren werden je nach Depotmodell jährlich oder quartalsweise berechnet. Beim klassischen Fondsdepot und beim Fondsdepot Online erfolgt die Belastung jeweils zu Jahresbeginn. Unterjährige Eröffnungen werden anteilig berechnet.
Welche weiteren Kosten können zusätzlich entstehen?
Neben den eigentlichen Depotführungsgebühren können zusätzliche Kosten anfallen. Besonders wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Online- und Offline-Aufträgen.
Online-Transaktionen, beispielsweise über das Fondsbanking, bleiben grundsätzlich kostenfrei. Für papierhafte oder manuelle Aufträge erhebt die Fondsdepot Bank dagegen zusätzliche Gebühren.
| Leistung | Kosten |
|---|---|
| Online-Transaktionen | 0 EUR |
| Offline-Transaktionen | 5 EUR je Auftrag |
| Offline-Transaktionen im Fondsdepot Online | 10 EUR je Auftrag |
| Duplikate oder Rücklastschriften | 15 EUR |
| Nacherstellung Steuerbescheinigung | 20 EUR |
| Ersatz-PIN | 5 EUR |
Zusätzlich können beim Kauf von Investmentfonds weiterhin Ausgabeaufschläge entstehen. Deren Höhe orientiert sich am jeweiligen Verkaufsprospekt des Fonds.
Für wen lohnt sich welches Depotmodell?
Das Fondsdepot Online dürfte für viele Selbstentscheider die günstigste Standardlösung darstellen. Anleger, die ihre Unterlagen digital verwalten und Aufträge online erteilen, profitieren hier von niedrigeren laufenden Kosten.
Das klassische Fondsdepot eignet sich eher für Anleger, die verstärkt auf papierhafte Kommunikation oder klassische Betreuung setzen.
Welche Vorteile bietet PROfinance als Vermittler?
Wer sein Depot über PROfinance betreut, kann zusätzlich von verschiedenen Vorteilen profitieren. Dazu gehören insbesondere Fonds ohne Ausgabeaufschlag, mögliche Rückerstattungen von Bestandsprovisionen (Fonds-Cashback) sowie eine Treueprämie ab 10.000 EUR Depotvolumen.
Für größere Anlegergemeinschaften oder Teams kann zusätzlich ein Bonusprogramm ab 50.000 EUR interessant sein. Ein weiterer Vorteil: Ein Betreuerwechsel ist in vielen Fällen möglich, ohne dass das Depot selbst übertragen werden muss. Zusätzliche Gebühren durch PROfinance entstehen dabei nicht.
So funktioniert der Wechsel: Vermittlerwechsel zur Fondsdepot Bank über PROfinance
Fazit: Depotkosten genau vergleichen lohnt sich
Die Depotkosten der Fondsdepot Bank hängen stark vom gewählten Modell und der Nutzung ab. Ab 2026 steigen insbesondere die Gebühren für das klassische Fondsdepot und das Fondsdepot Online. Wer hauptsächlich digital arbeitet und auf kostenpflichtige Offline-Services verzichtet, kann die laufenden Kosten überschaubar halten. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf mögliche Konditionsvorteile über Vermittler wie PROfinance.
FAQ: Was kostet ein Depot bei der Fondsdepot Bank?
Wie hoch sind die Depotgebühren der Fondsdepot Bank ab 2026?
Das klassische Fondsdepot kostet ab 2026 jährlich 85 EUR. Das Fondsdepot Online kostet 50 EUR pro Jahr.
Sind Online-Transaktionen bei der Fondsdepot Bank kostenlos?
Ja. Online-Aufträge über das Fondsbanking sind laut Preisverzeichnis grundsätzlich kostenfrei.
Was kostet ein VL-Fondsdepot?
Für ein VL-Fondsdepot fällt eine einmalige Gebühr von 84 EUR für die Laufzeit des Vertrages an.
Fallen zusätzlich Ausgabeaufschläge an?
Ja. Beim Kauf von Investmentfonds können weiterhin Ausgabeaufschläge gemäß Verkaufsprospekt des jeweiligen Fonds anfallen.
Kann ich den Vermittler wechseln, ohne das Depot zu übertragen?
In vielen Fällen ist ein Betreuerwechsel möglich, ohne dass das Depot selbst übertragen werden muss.