Gleiche Depotbanken – aber entscheidende Unterschiede bei Kosten und Cashback
Sowohl AVL als auch PROfinance zählen zu den bekannten Fondsvermittlern in Deutschland und arbeiten mit mehreren etablierten Depotbanken zusammen. Auf den ersten Blick wirken die Angebote ähnlich: 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag ist bei beiden Anbietern Standard, ebenso die Möglichkeit, Depots bei bekannten Banken zu eröffnen.
Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass sich die Konditionen deutlich unterscheiden – insbesondere beim Thema Fonds-Cashback und der Frage, ab welchem Depotvolumen das Depot tatsächlich kostenfrei ist.
Depotbanken: AVL und PROfinance im Überblick
Sowohl bei AVL als auch bei PROfinance können Fondsanleger Depots bei den folgenden Depotbanken eröffnen:
• FFB
• FNZ / ebase
• comdirect
• Fondsdepot Bank
• DAB BNP Paribas
Die Auswahl der Depotbanken ist damit vergleichbar. Der Unterschied liegt jedoch nicht in der Bank, sondern im Vermittlermodell und den daraus resultierenden Vorteilen für den Anleger.
Depotkosten: Kostenlos erst ab 25.000 € bei AVL
Bei AVL wird die Depotgebühr erst ab einem Fondsbestand von 25.000 € erstattet. Anleger mit kleineren oder mittleren Depots zahlen somit weiterhin eine jährliche Depotgebühr – ohne zusätzliche Rückvergütung.
Bei PROfinance ergibt sich ein klarer Vorteil: Durch die Rückerstattung der Bestandsprovisionen kann sich die Depotgebühr bereits ab einem Fondsbestand von 10.000 € rechnerisch amortisieren. Ab diesem Punkt wird das Depot faktisch kostenfrei – und darüber hinaus entsteht eine jährliche Prämie.
Fonds-Cashback: Der entscheidende Unterschied
Ein wesentlicher Unterschied zwischen AVL und PROfinance ist das Thema Fonds-Cashback. Während AVL die Bestandsprovisionen nicht an den Anleger zurückerstattet, erhalten Kunden bei PROfinance eine laufende Rückvergütung dieser Provisionen.
Gerade bei langfristigen Fondsanlagen wirkt sich dieser Unterschied erheblich aus, da die Bestandsprovision jedes Jahr auf das gesamte Fondsvermögen erhoben wird.
Beispielrechnung: Fonds-Cashback bei PROfinance
| ISIN | Fonds | TP p.a. | 10.000 € | 25.000 € | 50.000 € |
|---|---|---|---|---|---|
| LU0323578657 | Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities R | 0,46 % | 46,00 € | 115,00 € | 230,00 € |
| FR0010148981 | Carmignac Investissement A EUR acc | 0,42 % | 42,00 € | 105,00 € | 210,00 € |
| LU0099574567 | Fidelity Funds – Global Technology Fund A (EUR) | 0,51 % | 51,00 € | 127,50 € | 255,00 € |
| LU0552385295 | Morgan Stanley INVF Global Opportunity Fund (USD) A | 0,45 % | 45,00 € | 112,50 € | 225,00 € |
Warum PROfinance für viele Anleger die bessere Wahl ist
Obwohl AVL und PROfinance ähnliche Depotbanken und einen vollständigen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bieten, geht PROfinance einen entscheidenden Schritt weiter. Anleger profitieren sofort von Fonds-Cashback, ohne Mindestdepotvolumen und ohne zusätzliche Gebühren.
Zusätzlich bietet PROfinance ein Bonusprogramm, mit dem die Rückvergütung weiter gesteigert werden kann – allein oder im Team. Damit profitieren auch kleinere Depotvolumina von höheren Cashback-Stufen.
Erfahrungsbericht: Warum ein Anleger von AVL zu PROfinance gewechselt ist
Ein Anleger berichtet, dass er zunächst bei AVL investiert war, da dort ab 25.000 € die Depotgebühr entfiel. Mit der Zeit stellte er jedoch fest, dass die fehlende Rückerstattung der Bestandsprovisionen einen deutlich größeren Kostenfaktor darstellte.
Nach dem Wechsel zu PROfinance amortisierte sich die Depotgebühr bereits ab 10.000 € Fondsbestand. Heute erhält er zusätzlich eine jährliche Prämie im hohen dreistelligen Bereich, die er bei AVL nicht bekommen hätte.
Tipp: Konditionen jetzt vergleichen
Wer aktuell zwischen AVL und PROfinance abwägt, sollte nicht nur auf die Depotgebühr schauen, sondern die laufenden Rückvergütungen berücksichtigen. Über PROfinance lässt sich unverbindlich prüfen, wie hoch das Fonds-Cashback ausfallen kann: Jetzt Konditionen vergleichen und Fonds-Cashback berechnen.
Fazit: Gleiche Depotbanken – mehr Vorteile bei PROfinance
AVL und PROfinance bieten Zugang zu den gleichen Depotbanken und 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Fonds-Cashback und der Kostenstruktur: Während das Depot bei AVL erst ab 25.000 € kostenfrei ist, profitieren Anleger bei PROfinance bereits ab 10.000 € – und erhalten darüber hinaus eine laufende Rückvergütung der Bestandsprovisionen.
FAQ – Häufige Fragen zu AVL und PROfinance
Bieten AVL und PROfinance die gleichen Depotbanken?
Ja. Beide Anbieter arbeiten unter anderem mit FFB, FNZ/ebase, comdirect, Fondsdepot Bank und DAB BNP Paribas zusammen.
Ist der Ausgabeaufschlag bei beiden Anbietern rabattiert?
Ja. Sowohl AVL als auch PROfinance bieten 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.
Was ist der größte Unterschied zwischen AVL und PROfinance?
PROfinance erstattet die laufenden Bestandsprovisionen als Fonds-Cashback und ermöglicht so bereits ab 10.000 € ein faktisch kostenfreies Depot.