Union-Fonds, Ausgabeaufschläge bis 5 % und keine Rückvergütung: So investieren Selbstentscheider über PROfinance günstiger
Der Suchbegriff „Fonds kaufen Volksbank“ oder „Fonds kaufen Raiffeisenbank“ ist für viele Anleger naheliegend – die VR-Banken sind regional präsent und bieten Investmentfonds als Standardlösung an.
Was viele jedoch nicht wissen: Beim Fondskauf über Volksbanken/Raiffeisenbanken fallen bei Union-Fonds häufig weiterhin Ausgabeaufschläge von bis zu 5 % an. Diese Kosten mindern die Rendite sofort und dauerhaft. Hinzu kommt: Die Fondsauswahl ist in der Praxis oft stark auf Union Investment fokussiert – aktuell sind dort 242 Fonds gelistet. Das ist im Vergleich zu einer offenen Fondsplattform deutlich weniger Produktvielfalt.
Über PROfinance haben Anleger dagegen Zugriff auf über 20.000 Fonds (z. B. über die comdirect) – ohne Ausgabeaufschlag und mit deutlich größerer Auswahl über zahlreiche Fondsgesellschaften hinweg. Wichtig: PROfinance richtet sich an Selbstentscheider – es erfolgt keine Anlageberatung wie in Filialbanken, sondern die Anleger wählen ihre Fonds selbst und profitieren von besseren Konditionen.
Zum Vergleich zeigen wir, welche Auswirkungen der Ausgabeaufschlag konkret haben kann.
Beispiel: Fondskauf mit Ausgabeaufschlag vs. ohne Ausgabeaufschlag
| Anlagebetrag | Ausgabeaufschlag | Kosten | Investierter Betrag |
|---|---|---|---|
| 25.000 € | 5 % (typisch VR-Bank/Union-Fonds) | 1.250 € | 23.750 € |
| 50.000 € | 5 % | 2.500 € | 47.500 € |
| 100.000 € | 5 % | 5.000 € | 95.000 € |
| Über PROfinance | 0 % | 0 € | 100.000 € 100 % investiert |
Der Unterschied ist deutlich: Bei identischem Fonds startet das Investment über PROfinance mit mehr investiertem Kapital, weil keine Einstiegskosten abgezogen werden. Das Geld arbeitet von Anfang an für den Anleger – statt als Verkaufsgebühr zu verschwinden.
Volksbank/Raiffeisenbank: Fokus auf Union Investment
Volksbanken und Raiffeisenbanken vertreiben im Fondsbereich häufig überwiegend Union Investment Fonds. Das ist nicht per se „schlecht“, bedeutet aber: Die Auswahl ist stärker auf die hauseigene Fondswelt konzentriert und weniger auf eine offene Plattform mit breitem Marktzugang.
Vergleich: Volksbank/Union-Fonds vs. offene Fondsplattform über PROfinance
| Kriterium | Volksbank/Raiffeisenbank (Union-Fokus) | PROfinance (z. B. über comdirect) |
|---|---|---|
| Fondsauswahl | Union Investment (aktuell 242 Fonds) | über 20.000 Fonds |
| Ausgabeaufschlag | häufig bis zu 5 % (teils rabattiert) | 0 % auf alle Fonds |
| Rückvergütung Bestandsprovision | Nein | ja: Fonds-Cashback (Treueprämie) + Bonusprogramm |
| Beratungsmodell | häufig Beratung/Vertrieb in der Filiale | für Selbstentscheider (keine Anlageberatung) |
Wichtiger Hinweis zu Union-Fonds bei Volksbanken / Raiffeisenbanken
Ein Teil der Union-Investment-Fonds ist grundsätzlich verwahrfähig und kann technisch auch in andere Depotbanken übertragen werden. In der Praxis gilt jedoch eine wichtige Einschränkung:Für Union-Fonds erhält PROfinance keine Bestandsprovision.
Für Anleger, die Fonds-Cashback und 0 % Ausgabeaufschlag nutzen möchten, empfiehlt sich daher in der Praxis eine offene Fondsplattform bei einer PROfinance-Partnerbank. Dort steht eine deutlich größere Fondsauswahl zur Verfügung und die laufenden Kosten können dauerhaft reduziert werden.
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom bestehenden Depot, der Fondszusammensetzung und den individuellen Zielen ab. Oft werden bestehende Union-Fonds behalten und neue Investments gezielt über eine offene Fondsplattform mit Cashback-Konditionen aufgebaut.
Fonds günstig kaufen: Ausgabeaufschlag ist nur der erste Kostenfaktor
Viele Fondsvermittler bieten Fonds ohne Ausgabeaufschlag an – hier unterscheiden sich Anbieter oft weniger als früher. Der entscheidende Kostenfaktor für langfristige Anleger liegt deshalb nicht nur beim Kauf, sondern vor allem bei den laufenden Fondskosten.
Bei aktiv gemanagten Fonds ist eine Bestandsprovision Bestandteil der laufenden Kosten. Diese wird vom Fonds an die betreuende Bank oder den Vermittler gezahlt – bei klassischen Banken verbleibt sie häufig vollständig dort.
Genau hier unterscheidet sich PROfinance grundlegend.
Fonds-Cashback: Der entscheidende Unterschied zu Volksbank & Co.
Über PROfinance erhalten Anleger einen Großteil dieser Bestandsprovision als Fonds-Cashback (Treueprämie) zurück. Dadurch sinken die effektiven Fondskosten Jahr für Jahr.
✔ Fonds-Cashback ab 10.000 € Fondsbestand
✔ gilt auch für Fonds, die früher oder woanders gekauft wurden (sofern übertragbar/partnerbankfähig)
✔ automatische Rückvergütung – ohne Antrag, ohne Gebühren
✔ Bonusprogramm ab 50.000 € (Teamvolumen möglich)
Welche Banken bietet PROfinance an?
PROfinance arbeitet mit etablierten Depotbanken zusammen. Fonds-Cashback und Sonderkonditionen sind möglich bei:
✔ comdirect
✔ FFB (FIL Fondsbank)
✔ FNZ / ebase
✔ DAB BNP Paribas
✔ Fondsdepot Bank
Je nach Bank ist Fonds-Cashback sowohl für bestehende Depots als auch bei einer Neueröffnung bei der FFB, FNZ (ebase-Depot) und comdirect über PROfinance möglich.
So wechseln Anleger von Volksbank/Raiffeisenbank zu PROfinance: 3 Schritte
Auch wenn Ihr Depot aktuell bei einer Volksbank oder Raiffeisenbank liegt, ist ein Wechsel zu einer günstigeren Depotstruktur möglich. Der Ablauf ist in der Praxis klar:
1. Depot bei einer PROfinance-Partnerbank eröffnen (z. B. comdirect oder FFB)
2. Übertrag geeigneter Bestände per kostenfreiem Depotübertrag (sofern übertragbar – Union-Fonds meist nicht)
3. Sonderkonditionen (0 % Ausgabeaufschlag + Cashback + Bonus) nutzen
So können künftige Fondskäufe günstiger erfolgen – mit breiterer Fondsauswahl und einer Kostenstruktur, die auf Selbstentscheider optimiert ist.
Beispiel: Fonds-Cashback im comdirect Depot
Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft, wie hoch die jährliche Treueprämie (Rückvergütung der Bestandsprovision) bei ausgewählten Fonds im comdirect Depot ausfallen kann.
Ab einem Fondsbestand von 50.000 € greift zusätzlich das PROfinance Bonusprogramm. Dadurch erhöht sich die Rückvergütung stufenweise über die reine Treueprämie hinaus.
✔ ab 50.000 €: Treueprämie +20 % Bonus
✔ ab 100.000 €: Treueprämie +30 % Bonus
✔ ab 250.000 €: Treueprämie +40 % Bonus
✔ ab 500.000 €: Treueprämie +50 % Bonus (bis zu 99 % Rückvergütung möglich)
| ISIN | Fonds | TP p.a. | 10.000 € | 25.000 € | 50.000 € (inkl. Bonus) | 100.000 € (inkl. Bonus) | 250.000 € (inkl. Bonus) | 500.000 € (inkl. Bonus) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| LU0323578657 | Flossbach von Storch Multiple Opportunities R | 0,46 % | 46 € | 115 € | 276 € | 598 € | 1.610 € | 3.450 € |
| FR0010148981 | Carmignac Investissement A EUR acc | 0,42 % | 42 € | 105 € | 252 € | 546 € | 1.470 € | 3.150 € |
| LU0099574567 | Fidelity Global Technology Fund A (EUR) | 0,51 % | 51 € | 127,50 € | 306 € | 663 € | 1.785 € | 3.825 € |
| LU0552385295 | Morgan Stanley INVF Global Opportunity Fund | 0,45 % | 45 € | 112,50 € | 270 € | 585 € | 1.575 € | 3.375 € |
Bei der comdirect entfällt die Depotgebühr über PROfinance vollständig. Die Treueprämie ist damit ab dem ersten Euro eine reine Prämie. Durch das Bonusprogramm ab 50.000 € Fondsbestand kann sich die jährliche Rückvergütung – je nach Depotgröße – auf mehrere hundert bis mehrere tausend Euro pro Jahr erhöhen.
Bonusprogramm: Gemeinsam mehr Fonds-Cashback erhalten
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von PROfinance ist das Bonusprogramm. Mehrere Depots können zu einem gemeinsamen Team zusammengeschlossen werden – etwa innerhalb der Familie, mit Partnern oder über mehrere Generationen hinweg.
✔ gesamter Fondsbestand aller Teammitglieder zählt
✔ höhere Bonusstufe durch größeres Gesamtvolumen
✔ gleicher Bonus für jedes Teammitglied – auch bei kleineren Einzeldepots
Bereits ab einem gemeinsamen Fondsbestand von 50.000 € greift der erste Bonus. Mit steigender Teamgröße und höherem Gesamtvolumen erhöht sich die Rückvergütung stufenweise – bis hin zu bis zu 99 % Rückerstattung der Bestandsprovision.
Weitere Informationen zum Bonusprogramm finden Sie hier: Bonus & Prämien bei PROfinance im Überblick
Tipp: Fonds-Konditionen unverbindlich prüfen
Welche Fonds cashbackfähig sind und wie hoch Ihr Sparpotenzial ist, können Sie unverbindlich prüfen: Jetzt Fonds-Konditionen prüfen
Fazit: Fonds kaufen bei Volksbank/Raiffeisenbank – oder günstiger investieren?
Wer Fonds über Volksbanken/Raiffeisenbanken kauft, investiert häufig in eine begrenzte Union-Fondswelt und zahlt teils weiterhin Ausgabeaufschläge bis zu 5 %. Eine Rückvergütung laufender Fondskosten ist in der Regel nicht vorgesehen.
Über PROfinance investieren Selbstentscheider dagegen:
✔ ohne Ausgabeaufschlag
✔ mit Fonds-Cashback auf laufende Kosten
✔ mit Bonusprogramm für Familien & Teams
✔ mit Zugang zu über 20.000 Fonds (z. B. über comdirect)
Damit ist PROfinance für viele langfristige Fondsanleger eine der kosteneffizientesten Alternativen zum klassischen Fondskauf über VR-Banken.
FAQ – Häufige Fragen zu Volksbank/Raiffeisenbank, Union-Fonds & günstigem Fondskauf
Warum sind Fonds bei Volksbank/Raiffeisenbank oft teurer als gedacht?
Viele Anleger sehen nur die Fondsperformance – aber nicht die Einstiegskosten. Bei Union-Fonds können bei Kauf über VR-Banken häufig Ausgabeaufschläge bis zu 5 % anfallen (teils rabattiert). Diese Kosten werden sofort vom Anlagebetrag abgezogen. Zusätzlich bleibt die Bestandsprovision bei klassischen Bankmodellen meist beim Anbieter, statt an den Anleger zurückzufließen. Das senkt die Nettorendite langfristig – gerade bei Buy-and-Hold-Investments.
Wie stark ist die Fondsauswahl bei VR-Banken eingeschränkt?
Im Fondsvertrieb liegt der Fokus oft auf Union Investment. Dort sind aktuell 242 Fonds gelistet. Das kann für viele Zwecke reichen – ist aber deutlich weniger als eine offene Plattform mit breitem Marktzugang. Wer gezielt bestimmte Strategien, Regionen, Manager oder Fondsgesellschaften sucht, profitiert häufig von einer größeren Auswahl, z. B. über 20.000 Fonds (comdirect) bei einer offenen Depotbank.
Kann ich Union-Fonds in ein PROfinance-Partnerdepot übertragen und dafür Cashback bekommen?
In der Regel nein: Union Investment Fonds sind meist nicht übertragbar in ein PROfinance-Partnerdepot. Deshalb funktioniert der „Cashback-Hebel“ bei reinen Union-Depots häufig nicht über einen einfachen Übertrag. Für Fonds-Cashback nutzen Anleger typischerweise ein Depot bei einer PROfinance-Partnerbank und investieren dort künftig in fondsplattformfähige Produkte. Welche Bestände übertragbar sind, hängt vom konkreten Depot und Produkt ab.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen „0 % Ausgabeaufschlag“ und „Cashback“?
Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Einstiegskostenbremse: Ein Teil Ihrer Einzahlung wird sofort abgezogen. Cashback wirkt dagegen jährlich: Bei aktiv gemanagten Fonds ist in den laufenden Kosten eine Bestandsprovision enthalten. Wenn ein Vermittler davon einen großen Teil als Treueprämie zurückgibt, sinken die effektiven Fondskosten Jahr für Jahr. Für langfristige Anleger kann das über Jahrzehnte der größere Vorteil sein, weil es regelmäßig wiederkehrt.
Wie kann ich als Volksbank-Kunde trotzdem günstiger investieren – ohne Beratung?
Wenn Sie Selbstentscheider sind und Ihre Fonds selbst auswählen, können Sie die Kostenstruktur über ein Partnerdepot optimieren. Typischer Ablauf: Depot eröffnen (z. B. comdirect/FFB), geeignete Bestände übertragen (Union-Fonds meist nicht) und dann die Sonderkonditionen nutzen. Damit kaufen Sie künftige Fondsanlagen ohne Ausgabeaufschlag und können – je nach Fonds – jährliche Rückvergütungen erhalten. PROfinance bietet dabei keine Anlageberatung, sondern günstige Konditionen und Abwicklungsunterstützung.
Gibt es Cashback auch für ETFs?
In der Regel nicht. ETFs sind typischerweise provisionsfrei konstruiert und enthalten meist keine Bestandsprovision. Ohne Bestandsprovision gibt es keine Grundlage für Cashback. Fonds-Cashback betrifft daher in der Praxis vor allem aktiv gemanagte Fonds. Ob ein konkretes Produkt cashbackfähig ist, lässt sich am zuverlässigsten über eine Konditionsprüfung per ISIN/WKN klären.