Warum zahle ich 5 % Ausgabeaufschlag beim Fonds – und wie Sie diese Kosten dauerhaft vermeiden können

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Ausgabeaufschlag zurückholen oder umgehen: Was Anleger wirklich wissen sollten

Viele Anleger entdecken den Ausgabeaufschlag erst dann, wenn sie einen genaueren Blick in ihre Abrechnung werfen – oder wenn sie sich wundern, warum nicht der gesamte investierte Betrag im Fonds arbeitet.

Spätestens dann tauchen diese Fragen auf:

„Warum zahle ich 5 % Ausgabeaufschlag?“
„Ist das überhaupt noch zeitgemäß – oder nur ein altes Vertriebsmodell?“
„Kann ich mir diesen Aufschlag sparen oder sogar zurückholen?“
„Gibt es identische Fonds auch ohne Ausgabeaufschlag?“

Gerade bei größeren Einmalanlagen können 5 % schnell mehrere tausend Euro ausmachen. Und dieses Geld fehlt nicht nur am Anfang – es fehlt dauerhaft im investierten Kapital und damit im Zinseszinseffekt.

Die gute Nachricht lautet: Ein Ausgabeaufschlag von 5 % ist heute in vielen Fällen vermeidbar. Er ist kein Qualitätsmerkmal eines Fonds und auch keine gesetzliche Pflicht – sondern in erster Linie eine Frage des Vertriebswegs und der gewählten Konditionen.

Doch bevor wir klären, wie Sie diese Kosten dauerhaft umgehen können, schauen wir uns zunächst an, was der Ausgabeaufschlag genau ist, warum er erhoben wird – und warum so viele Anleger ihn noch immer zahlen.

Was ist ein Ausgabeaufschlag?

Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kaufgebühr beim Erwerb eines Investmentfonds. Er wird prozentual auf den Anlagebetrag berechnet.

Typisch sind:

✔ 3 % bei Misch- oder Rentenfonds
✔ bis zu 5 % bei Aktienfonds
✔ in Einzelfällen sogar darüber

Beispiel: Investieren Sie 10.000 €, fallen bei 5 % Ausgabeaufschlag sofort 500 € Gebühren an. Es werden also nur 9.500 € tatsächlich investiert.

Dieses Geld arbeitet nicht für Sie – es ist direkt Kostenblock.

Warum verlangen Banken überhaupt 5 %?

Der Ausgabeaufschlag ist historisch ein Vertriebsentgelt. Er dient zur Vergütung des Beraters oder der Bank, die Ihnen den Fonds vermittelt hat.

Früher war das Standard. Heute jedoch sind die Vertriebswege vielfältiger:

✔ klassische Bankberatung
✔ freie Finanzberater
✔ Onlinebanken
✔ spezialisierte Fondsvermittler

Und genau hier liegt der Unterschied: Der Fonds selbst ist identisch – die Kaufkosten nicht.

Was kostet mich ein Ausgabeaufschlag langfristig?

Viele Anleger unterschätzen die Wirkung. Der Ausgabeaufschlag ist nicht nur ein einmaliger Abzug – er beeinflusst auch die langfristige Rendite, weil weniger Kapital investiert wird.

Beispielrechnung:

Einmalanlage: 50.000 €
Ausgabeaufschlag: 5 % = 2.500 €
Investiert: 47.500 €

Bei einer angenommenen Wertentwicklung von 6 % p.a. fehlen diese 2.500 € über 10 Jahre nicht nur nominal, sondern inklusive Zinseszinseffekt. Der reale Unterschied kann mehrere tausend Euro betragen.

Je höher der Anlagebetrag, desto stärker wirkt sich dieser Effekt aus.

Kann ich den Ausgabeaufschlag zurückholen?

Ein bereits gezahlter Ausgabeaufschlag wird in der Regel nicht rückwirkend erstattet. Entscheidend ist daher, künftige Käufe zu optimieren.

Viele Anleger wissen nicht, dass identische Fonds bei unterschiedlichen Anbietern mit:

✔ vollem Ausgabeaufschlag
✔ reduziertem Ausgabeaufschlag
✔ oder 0 % Ausgabeaufschlag

gekauft werden können.

Das bedeutet: Sie zahlen nicht für den Fonds – sondern für den Vertriebsweg.

Wie vermeide ich 5 % Ausgabeaufschlag?

Es gibt grundsätzlich zwei Wege:

✔ Kauf über Onlinebanken mit Rabattmodellen
✔ Nutzung eines spezialisierten Fondsvermittlers

Insbesondere bei aktiv gemanagten Fonds können über optimierte Vermittlermodelle häufig 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gewährt werden.

Praxis: Vermittlerwechsel statt Depotübertrag

Viele Anleger glauben, sie müssten ihr Depot komplett übertragen, um bessere Konditionen zu erhalten. Das ist oft nicht notwendig.

Bei Depotbanken wie der FFB (FIL Fondsbank) ist in vielen Fällen ein kostenfreier Vermittlerwechsel möglich.

Das bedeutet:

✔ Depot bleibt bestehen
✔ Fonds bleiben unverändert im Bestand
✔ keine neue Depotnummer
✔ kein Verkauf erforderlich

Nach erfolgreicher Zuordnung gelten automatisch optimierte Konditionen – etwa 0 % Ausgabeaufschlag für zukünftige Käufe.

Der doppelte Hebel: 0 % Ausgabeaufschlag + Rückvergütung

Neben dem Wegfall des Ausgabeaufschlags bieten spezialisierte Modelle zusätzlich eine Rückvergütung der Bestandsprovision (Treueprämie).

Das bedeutet:

✔ keine einmaligen 5 % Kosten beim Kauf
✔ mögliche jährliche Rückvergütung auf Fondsbestände
✔ Bonusmodelle bei höherem Volumen

Gerade bei langfristigem Vermögensaufbau entsteht so ein erheblicher Unterschied zur klassischen Banklösung.

Was kosten teure Berater in der Praxis? Ein typisches Beispiel

Viele klassische Beratermodelle arbeiten weiterhin mit Ausgabeaufschlägen von bis zu 5 %. Manchmal wird der Ausgabeaufschlag zwar teilweise erlassen – dafür wird aber ein anderes Vergütungsmodell genutzt: Bei manchen Konzepten zahlen Anleger stattdessen eine laufende Betreuungsgebühr, z. B. 1,5 % p.a. vom Depotbestand. Bei einem Depotwert von 100.000 € wären das bereits 1.500 € pro Jahr – unabhängig davon, ob Sie tatsächlich Beratung in Anspruch nehmen oder nicht. Selbst wenn Ausgabeaufschläge reduziert werden und teilweise Bestandsprovisionen zurückgegeben werden, können solche laufenden Gebühren langfristig deutlich stärker ins Gewicht fallen als viele Anleger erwarten.

Viele klassische Berater arbeiten weiterhin mit Ausgabeaufschlag. Bei einer Einmalanlage von 250.000 € bedeutet das bei 5%: 12.500 € fließen sofort als Gebühr ab – und stehen nicht mehr für die Rendite zur Verfügung.

Beispiel: 250.000 € Einmalanlage mit 5 % Ausgabeaufschlag → investiert werden nur 237.500 €. Die 12.500 € sind direkte Kosten.

Bei der FFB erhalten Anleger über PROfinance 0 % Ausgabeaufschlag beim Fondskauf. Zusätzlich profitieren sie ab einem Fondsbestand von 10.000 € von einer Treueprämie (Fonds-Cashback). Ab 50.000 € Fondsbestand greift zusätzlich das Bonusprogramm. Dadurch kann sich die jährliche Rückvergütung – je nach Depotgröße – auf mehrere hundert bis mehrere tausend Euro pro Jahr erhöhen.

Modellrechnung (10 Jahre): 100.000 € und 250.000 € im Vergleich: FFB mit 5 % Ausgabeaufschlag vs. PROfinance (0 % + Cashback)

Gerade bei großen Depots wird sichtbar, was Ausgabeaufschläge „still“ kosten können.

Annahmen:

✔ Einmalanlage
✔ Betrachtungszeitraum: 10 Jahre
✔ Wertentwicklung: 6 % p.a. (Modellannahme)
✔ Fonds-Cashback bei PROfinance: 0,55 % p.a. (Modellwert; deshalb überall „ca.“)
✔ Werte sind auf ganze Euro gerundet

Die folgende Modellrechnung zeigt, wie sich ein Ausgabeaufschlag von 5 % bei einer Einmalanlage von 100.000 € über 10 Jahre auf das Gesamtvermögen auswirken kann – im Vergleich zu 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback über PROfinance.

Kriterium FFB (5 % Ausgabeaufschlag) PROfinance (0 % + Cashback)
Einmalanlage 100.000 € 100.000 €
Ausgabeaufschlag 5 % = 5.000 € 0 % = 0 €
Investierter Betrag 95.000 € 100.000 €
Depotwert nach 10 Jahren (6 % p.a.) ca. 170.131 € ca. 179.085 €
Fonds-Cashback (0,55 %) über 10 Jahre ca. 7.684 €
Gesamtvermögen nach 10 Jahren 170.131 € 186.769 €
Mehrwert PROfinance +16.638 €

Bei einer größeren Einmalanlage von 250.000 € wird der Kosteneffekt noch deutlicher: Die Modellrechnung verdeutlicht, wie stark Ausgabeaufschläge und laufende Rückvergütungen das langfristige Ergebnis beeinflussen können.

Kriterium FFB (5 % Ausgabeaufschlag) PROfinance (0 % + Cashback)
Einmalanlage 250.000 € 250.000 €
Ausgabeaufschlag 5 % = 12.500 € 0 % = 0 €
Investierter Betrag 237.500 € 250.000 €
Depotwert nach 10 Jahren (6 % p.a.) ca. 425.326 € ca. 447.712 €
Fonds-Cashback (0,55 %) über 10 Jahre ca. 19.211 €
Gesamtvermögen nach 10 Jahren 425.326 € 466.923 €
Mehrwert PROfinance +41.597 €

Gerade bei langfristigen Anlagen kann dieser Unterschied – bei identischem Fonds – mehrere tausend Euro ausmachen.

So wechseln Sie mit Ihrem FFB-Depot bei der FIL Fondsbank zu PROfinance (3 Schritte)

Wenn Sie bereits ein FFB Depot besitzen, müssen Sie kein neues Depot eröffnen. In vielen Fällen genügt ein kostenfreier Betreuer- bzw. Vermittlerwechsel. Das Depot bleibt bestehen – keine neue Depotnummer, kein Depotumzug, kein Verkaufszwang.

So funktioniert der Wechsel (3 Schritte):
1. Kostenfreien Vermittler-/Betreuerwechsel beantragen
2. FFB Depot und Wertpapiere bleiben unverändert bestehen, PROfinance wird als neuer Vermittler hinterlegt
3. Nach erfolgreicher Zuordnung gelten automatisch die PROfinance-Sonderkonditionen (z. B. 0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonusprogramm)

So funktioniert der Wechsel: So funktioniert der Wechsel zu PROfinance (FFB)

So eröffnen Sie ein FFB Depot über PROfinance (Schritt-für-Schritt)

Die Depoteröffnung ist bewusst einfach gehalten und dauert nur wenige Minuten – vollständig online.

Schritt 1: Online zur Depoteröffnung wechseln
Starten Sie die Depoteröffnung für das FFB Depot über PROfinance: FFB Depot eröffnen

Schritt 2: Depotform auswählen & Daten eingeben
Wählen Sie aus, welche Depotform Sie eröffnen möchten (z. B. Einzeldepot, ggf. Gemeinschaftsdepot oder Junior-/Kinderdepot). Tragen Sie anschließend Ihre persönlichen Daten und steuerlichen Angaben ein.

Schritt 3: Legitimation durchführen
Je nach Prozess erfolgt die Legitimation (z. B. per VideoIdent oder vergleichbarem Verfahren). Nach Abschluss wird das Depot bei der FFB eingerichtet.

Wichtig: Ab der Depoteröffnung gelten sofort die Sonderkonditionen von PROfinance. Das bedeutet: Fonds können ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden, zusätzlich erhalten Anleger Treueprämie (Fonds-Cashback) und profitieren – je nach Fondsbestand – vom Bonusprogramm.

PROfinance bietet keine Anlageberatung. Das Angebot richtet sich an Selbstentscheider, die Fonds eigenständig auswählen und dabei Wert auf günstige Konditionen legen.

Beispiel: Fonds-Cashback & Treueprämie im FFB Depot

Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft, wie hoch die jährliche Treueprämie (Rückvergütung der Bestandsprovision) bei ausgewählten Fonds im FFB-Depot ausfallen kann.

Ab einem Fondsbestand von 50.000 € greift zusätzlich das PROfinance Bonusprogramm. Dadurch erhöht sich die Rückvergütung stufenweise über die reine Treueprämie hinaus.

✔ ab 50.000 €: Treueprämie +20 % Bonus
✔ ab 100.000 €: Treueprämie +30 % Bonus
✔ ab 250.000 €: Treueprämie +40 % Bonus
✔ ab 500.000 €: Treueprämie +50 % Bonus (bis zu 99 % Rückvergütung möglich)

ISIN Fonds TP p.a. 10.000 € 25.000 € 50.000 € (inkl. Bonus) 100.000 € (inkl. Bonus) 250.000 € (inkl. Bonus) 500.000 € (inkl. Bonus)
LU0323578657 Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities R 0,33 % 33 € 82,50 € 198 € 429 € 1.155 € 2.475 €
FR0010148981 Carmignac Investissement A EUR acc 0,39 % 39 € 97,50 € 234 € 507 € 1.365 € 2.925 €
LU0099574567 Fidelity Funds – Global Technology Fund A (EUR) 0,37 % 37 € 92,50 € 222 € 481 € 1.295 € 2.775 €
LU0552385295 Morgan Stanley INVF Global Opportunity Fund (USD) A 0,46 % 46 € 115 € 276 € 598 € 1.610 € 3.450 €

Je nach Depotgröße können sich so mehrere hundert bis mehrere tausend Euro pro Jahr ergeben.

Bonusprogramm: Fonds günstig kaufen – auch im Familienverbund

Ein besonderes Merkmal von PROfinance ist das Bonusprogramm. Mehrere Depots können zu einem Team zusammengefasst werden – etwa von Familie oder Freunden.

✔ gesamtes Fondsvolumen zählt
✔ höhere Bonusstufe durch Teamvolumen
✔ gleicher Bonus für alle Teammitglieder

Praxisbeispiel: Eine Familie aus Stuttgart bündelte mehrere FFB Depots. Heute profitieren mehrere Personen gemeinsam von der höchsten Bonusstufe und erhalten nahezu 99 % der Bestandsprovision zurück – automatisch und ohne Gebühren. Mehr Infos: Bonus & Prämien bei PROfinance

Tipp: Vor dem Fondskauf kurz Konditionen prüfen

Wenn Sie bereits konkrete Fonds/ISINs im Blick haben: Prüfen Sie vorab, ob und in welcher Höhe diese Fonds cashbackfähig sind. Das geht schnell und unverbindlich über die Konditionsübersicht: Jetzt Fonds-Konditionen prüfen

Fazit: 5 % sind keine Pflicht – sondern eine Vertriebsentscheidung

Ein Ausgabeaufschlag von 5 % ist kein Qualitätsmerkmal eines Fonds – sondern ein Vergütungsmodell des Vertriebs.

Wer sich nicht informiert, zahlt oft unnötig hohe Kaufkosten. Wer dagegen seine Konditionen prüft, kann:

✔ sofort mehr Kapital investieren
✔ langfristig vom Zinseszinseffekt profitieren
✔ unnötige Kosten dauerhaft vermeiden

Die wichtigste Erkenntnis: Der Fonds bleibt derselbe – nur die Kosten ändern sich.

FAQ: Ausgabeaufschlag (AA) – warum 5 % anfallen und wie Sie ihn vermeiden

Was bedeutet „5 % Ausgabeaufschlag“ konkret?
Ein Ausgabeaufschlag von 5 % ist eine einmalige Kaufgebühr beim Erwerb eines Investmentfonds. Wenn Sie z. B. 10.000 € investieren, werden 500 € als Gebühr einbehalten – investiert werden nur 9.500 €. Das ist wichtig, weil dieses Geld nicht mehr an der Wertentwicklung teilnehmen kann.

Wofür wird der Ausgabeaufschlag erhoben?
Der Ausgabeaufschlag ist in vielen Fällen ein Vertriebsentgelt. Er finanziert häufig die Vermittlung/Betreuung über einen Berater oder eine Bank. Der Fonds selbst „kostet“ nicht mehr – sondern der Weg, über den er gekauft wird.

Ist der Ausgabeaufschlag bei jedem Fondskauf fällig?
Nein. Ob Sie Ausgabeaufschlag zahlen, hängt vom Vertriebsweg und den Konditionen ab. Es gibt Modelle mit vollem Ausgabeaufschlag, Rabatt oder 0 % Ausgabeaufschlag – bei identischem Fonds.

Gibt es Fonds ohne Ausgabeaufschlag?
Ja. Viele Fonds sind über bestimmte Konditionsmodelle mit 0 % Ausgabeaufschlag erhältlich. Wichtig: Das ist keine „andere Fondsvariante“, sondern oft derselbe Fonds – nur günstiger gekauft.

Wie kann ich 5 % Ausgabeaufschlag vermeiden?
Der beste Hebel ist meist die Wahl des richtigen Vertriebswegs. Viele Anleger vermeiden 5 % Ausgabeaufschlag, indem sie ihre Fonds über ein Modell kaufen, das 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bietet. Bei manchen Depotbanken ist dafür nicht einmal ein Depotumzug nötig, sondern ein Vermittlerwechsel reicht.

Kann ich einen bereits gezahlten Ausgabeaufschlag zurückholen?
In der Regel nicht rückwirkend, weil der Ausgabeaufschlag beim Kauf sofort abgerechnet wird. Der sinnvollere Ansatz ist daher: künftige Käufe so strukturieren, dass der Ausgabeaufschlag entfällt. Wenn Sie regelmäßig sparen oder nachkaufen, kann das über Jahre einen sehr großen Unterschied machen.

Ist ein Ausgabeaufschlag immer „schlecht“?
Er ist nicht automatisch „schlecht“, aber häufig vermeidbar. Entscheidend ist: Wenn Sie denselben Fonds auch ohne Ausgabeaufschlag kaufen können, ist ein voller Aufschlag meist unnötig. Für Einsteiger ist es oft sinnvoller, zuerst die Kostenstruktur zu optimieren, bevor man sich über Feinheiten streitet.

Wie wirkt sich der Ausgabeaufschlag langfristig aus?
Der Ausgabeaufschlag reduziert den investierten Betrag sofort – und damit auch den Zinseszinseffekt. Das macht sich besonders bei größeren Einmalanlagen bemerkbar. Kurz gesagt: weniger Startkapital bedeutet oft spürbar weniger Endkapital.

Zahle ich den Ausgabeaufschlag auch bei einem Sparplan?
Das kommt auf den Anbieter und die Konditionen an. Manche Sparpläne sind ohne Ausgabeaufschlag, andere enthalten Gebühren über andere Wege. Deshalb lohnt es sich, vor dem Start eines Sparplans die Konditionen genau zu prüfen (Kaufkosten, Depotkosten, mögliche Vergünstigungen).

Ist der Ausgabeaufschlag dasselbe wie die TER?
Nein. Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kaufgebühr. Die TER (Total Expense Ratio) sind laufende jährliche Fondskosten, die im Fondsvermögen verrechnet werden. Für Anleger zählen beide – aber der Ausgabeaufschlag ist oft der schneller vermeidbare Hebel.

Warum wird mir der Ausgabeaufschlag manchmal „nicht angezeigt“?
Manchmal ist der Ausgabeaufschlag bereits als Rabatt eingepreist oder wird in der Ordermaske nicht prominent dargestellt. Außerdem gibt es Fonds mit unterschiedlichen Rabattstufen je nach Plattform. Im Zweifel hilft: Preis-/Konditionsübersicht checken und im Order-Preview genau auf „Kosten“ achten.

Wie erkenne ich, ob ich Ausgabeaufschlag zahle?
Typische Hinweise finden Sie in der Ordervorschau, im Kosteninformationsblatt (Ex-ante-Kostenausweis) oder in der Abrechnung. Achten Sie auf Begriffe wie Ausgabeaufschlag, Agio, Ausgabeaufschlagsrabatt oder Zeichnungsgebühr.

Was ist ein „Ausgabeaufschlagsrabatt“?
Ein Rabatt reduziert den Ausgabeaufschlag teilweise oder vollständig. Beispiel: 50 % Rabatt auf 5 % Ausgabeaufschlag bedeutet effektiv 2,5 % Kosten. Viele Anleger sind überrascht, dass es auch Modelle mit 100 % Rabatt gibt – also 0 %.

Kann ich meine bestehenden Fonds behalten und trotzdem künftig ohne Ausgabeaufschlag kaufen?
Ja, häufig ist das möglich. Gerade bei Fondsplattformen kann ein Betreuer-/Vermittlerwechsel ausreichen: Ihr Depot und Ihre Bestände bleiben bestehen, aber künftige Käufe laufen über bessere Konditionen.

Hat ein Vermittlerwechsel Nachteile?
In der Regel bleibt die Depotbank gleich – und damit auch die technische Abwicklung, Onlinezugang und Depotführung. Ein Wechsel kann sogar Vorteile bringen, wenn dadurch bessere Konditionen gelten. Wichtig ist nur, dass Sie verstehen: Ein Vermittler kann betreuen (Abwicklung, Prozesse, Fragen), aber nicht zwingend Anlageberatung leisten.

Gibt es außer dem Ausgabeaufschlag noch andere „versteckte“ Fondskosten?
Ja, je nach Fonds können zusätzliche Kosten anfallen, z. B. Transaktionskosten im Fonds, performanceabhängige Gebühren (bei manchen Fonds), Depotgebühren oder Orderentgelte. Genau deshalb lohnt ein Blick auf die Gesamtkosten – nicht nur auf einen einzelnen Punkt.

Warum zahlen manche Anleger trotzdem 5 %?
Oft aus Gewohnheit oder weil ihnen nicht bewusst ist, dass identische Fonds anderswo günstiger erhältlich sind. Manche wählen bewusst ein Beratungsmodell und akzeptieren dafür Gebühren. Für Selbstentscheider ist es jedoch häufig sinnvoll, zunächst die Konditionen zu optimieren.

Was ist der wichtigste Tipp für Einsteiger?
Bevor Sie investieren: Prüfen Sie, ob Ihre Depot-/Kaufkonditionen 0 % Ausgabeaufschlag ermöglichen. Das ist einer der einfachsten Hebel, um sofort mehr Geld investiert zu haben – und langfristig mehr aus Ihrer Rendite zu machen.

Symbolbild PROfinance-News – aktuelle Finanznachrichten zu Märkten, Zinsen und Wirtschaft für Selbstentscheider kompakt und verständlich aufbereitet

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Bekannt aus

Logo der ARD – PROfinance im TV-Beitrag als unabhängiger Fondsvermittler mit Rückvergütung, Bonusprogramm und digitaler Depotführung vorgestellt
Logo der Berliner Morgenpost – Bericht über PROfinance als faire Vermittlungsplattform für Fonds mit digitalen Services und Verzicht auf Ausgabeaufschläge
Logo des SPIEGEL – PROfinance als unabhängiger Fondsvermittler mit Fokus auf Rückvergütung und Transparenz im Medienbericht thematisiert
Logo des Handelsblatts – PROfinance im Wirtschaftspressespiegel als Fondsvermittler mit fairer Rückvergütung und ohne Ausgabeaufschlag erwähnt
Logo von rbb24 – Medienbeitrag über PROfinance als unabhängiger Fondsvermittler mit transparenter Rückvergütung und kundenorientiertem Service
Logo der Süddeutschen Zeitung – PROfinance als fairer Fondsvermittler mit Rückvergütungsmodell im unabhängigen Pressespiegel erwähnt
Logo des Tagesspiegels – Berichterstattung über PROfinance als fairen Fondsvermittler mit Rückvergütung und digitalem Service für Selbstentscheider
Logo der WELT – PROfinance in der Presse als Anbieter für transparente Fondsabwicklung und Rückvergütung erwähnt
Logo der WirtschaftsWoche – PROfinance als positives Beispiel für kosteneffiziente Fondsvermittlung in unabhängigen Medien vorgestellt
ZDF-Logo – Bezug auf Frontal21-Beitrag, in dem PROfinance als positives Beispiel für transparente und faire Fondsvermittlung vorgestellt wurde
Logo der Berliner Zeitung – PROfinance im Fokus als fondsvermittelnde Plattform mit Rückvergütung, digitalem Zugang und Einsatz für Verbraucherschutz