Steglitzer Kreisel: Adler Group will Wohnungen nicht fertigstellen – Bezirksamt weiß es, greift aber nicht ein!

BVV offenbart brisante Aussagen von Stadtrat Steinhoff

Jetzt ist es offiziell – und politisch brisant: In der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf am 18. Februar 2026 bestätigte Bezirksstadtrat Patrick Steinhoff (CDU) auf die Großen Anfragen 1641/VI und 1643/VI:

Die Adler Group will die Wohnungen im Steglitzer Kreisel nicht fertigstellen.

Offizielle Aussage im Rathaus: Adler sucht Käufer statt zu bauen

Die Antworten des Bezirksamts lassen keinen Interpretationsspielraum:

  • „dass dieser den Bau nicht fertigstellen wird und einen Käufer sucht“
  • „nicht von der Adler Group fertiggestellt wird“
  • „ein weiterer Investor vorgesehen ist“
  • „es wird mit Investoren verhandelt“

Besonders brisant:

Das Bezirksamt weiß, dass Adler aus dem Projekt aussteigen will – während das Bauvorhaben weiterläuft.

Kein Zeitplan, kein Klartext – aber Verhandlungen im Hintergrund

Gleichzeitig räumt das Bezirksamt ein:

  • Es gibt kein Fertigstellungsdatum
  • Es ist unklar, wer das Projekt übernehmen soll
  • Es wird hinter den Kulissen mit Investoren verhandel

Zitat aus der Sitzung:

„wir wissen, dass es mehrere Interessenten gibt, aber auch nicht wirklich, welche das sind“

Bau läuft weiter – aber ohne klares Ziel

Offiziell passiert auf der Baustelle noch etwas:

  • „Derzeit finden im kleineren Umfang Bautätigkeiten statt“
  • Bau soll bis zum Einstieg eines Investors fortgesetzt werden

Doch der Eindruck ist eindeutig:

Weitergebaut wird – aber ohne gesicherte Zukunft des Projekts.

Plan bleibt – Änderungen trotzdem möglich

Das Bezirksamt bestätigt:

  • Keine Nutzungsänderung wurde eingereicht
  • Die genehmigte Wohnnutzung gilt weiterhin

Gleichzeitig erklärt die Adler Group.

Änderungen an der Planung sind nicht ausgeschlossen.

Der zentrale Punkt: Bezirksamt sieht „keine Handhabe“

Trotz dieser Entwicklungen bleibt die entscheidende Frage:

Warum wird die Adler Group nicht zur Fertigstellung verpflichtet?

Die Antwort von Stadtrat Patrick Steinhoff (CDU):

  • „privates Bauvorhaben“
  • „nur begrenzte Möglichkeiten“
  • Bewertung der Käufer-Schreiben von Januar 2026? → „obliegt dem Bezirksamt nicht“

Klartext:

Die Verwaltung greift nicht ein – obwohl sie über die Lage informiert ist.

Alles geprüft – kein Ansatz gefunden

Das Bezirksamth hat nach eigenen Angaben umfassend geprüft:

  • Baugesetzbuch (§176)
  • zahlreiche weitere rechtliche Vorschriften

Ergebnis laut Stadtrat Patrick Steinhoff (CDU):

  • „zahlreiche Paragraphen … untersucht“
  • „jeder Ansatzpunkt wird geprüft“
  • „bisher haben wir hier aber noch keinen gefunden“

Diese Einschätzung teilen:

  • Bau- und Wohnungsaufsicht
  • Rechtsamt des Bezirks

Bedeutet:

Die Verwaltung sieht aktuell keinen rechtlichen Weg, einzugreifen – trotz der bekannten Situation.

Senat könnte eingreifen – tut es aber nicht

Ein weiterer brisanter Punkt aus der Sitzung:

Der Berliner Senat kann die Zuständigkeit übernehmen – „theoretisch jederzeit“ und „ohne große Begründung“

Es gibt bereits Gespräche mit:

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
  • Senatsbaudirektorin
  • zuständigem Senator

Doch Konsequenzen? Bislang keine.

Politik offen gespalten

Die BVV-Aussprache zeigt auch: Der Konflikt ist längst politisch eskaliert.

CDU und AfD stellen sich eher auf die Seite der Adler Group
SPD, Grüne und Linke positionieren sich dagegen

Der Steglitzer Kreisel ist damit nicht nur Bauprojekt – sondern politischer Streitfall.

Der eigentliche Skandal: Wissen ohne Handeln

Die Aussagen aus der BVV machen eines deutlich:

  • Das Bezirksamth weiß, dass Adler nicht fertig bauen will
  • Investoren werden gesucht
  • Das Projekt hat keine klare Perspektive

Und trotzdem gibt es kein Eingreifen.

Konflikt mit den Gerichtsurteilen

Besonders brisant: Gerichte haben bereits festgestellt:

Das Projekt ist realisierbar und muss umgesetzt werden.

Und dennoch gilt auf Verwaltungsebene:

Keine Handhabe.

Fazit: Der Fall wird zum politischen Prüfstein

Die Sitzung vom 18. Februar 2026 zeigt:

  • Verwaltung kennt die Problemlage
  • Politik ist gespalten
  • Zuständigkeiten sind geklärt
  • Eingriffsmöglichkeiten werden geprüft

Aber eine Lösung ist nicht in Sicht.

Wer trägt politische Verantwortung? Diese Entscheidungsträger sind eingebunden

Der Fall Steglitzer Kreisel liegt längst auf den Tischen von Politik und Verwaltung.

In den aktuellen Prozess rund um das Bauprojekt und die Rolle der Adler Group sind folgende Mitglieder des Bezirksamts sowie Mandatsträgerinnen und Mandatsträger auf Bezirks- und Landesebene eingebunden (alphabetische Reihenfolge):

  • Dr. Kristin Brinker (AfD)
  • Peer Döhnert (AfD)
  • Dr. Dennis Egginger-Gonzalez (Linke)
  • Elif Eralp (Linke)
  • Torsten Hippe (CDU)
  • Alexander Kräß (Grüne)
  • Carolyn Macmillan (SPD)
  • Katrin Schmidberger (Grüne)
  • Patrick Steinhoff (CDU)

Sie alle sind informiert – und stehen politisch in der Verantwortung.

FAQ zum Steglitzer Kreisel und Adler Group

Warum will die Adler Group den Steglitzer Kreisel nicht fertigstellen?
Laut Aussagen des Bezirksamts in der BVV-Aussprache vom 18.02.2026 plant die Adler Group, das Bauprojekt nicht selbst fertigzustellen. Stattdessen wird nach Käufern oder Investoren gesucht, die das Projekt übernehmen sollen.

Wird der Steglitzer Kreisel überhaupt noch fertig gebaut?
Derzeit ist unklar, ob und wann das Projekt fertiggestellt wird. Es gibt kein konkretes Fertigstellungsdatum. Die Bauarbeiten laufen nur in reduziertem Umfang weiter – offenbar bis ein neuer Investor einsteigt.

Warum greift das Bezirksamt nicht gegen die Adler Group ein?
Das Bezirksamt sieht nach eigener Aussage „keine Handhabe“, da es sich um ein privates Bauvorhaben handelt. Trotz umfassender rechtlicher Prüfungen durch Bauaufsicht und Rechtsamt wurde bislang kein rechtlicher Ansatz gefunden, um die Fertigstellung zu erzwingen.

Was haben die Gerichte zum Steglitzer Kreisel entschieden?
Mehrere Gerichte, darunter das Kammergericht Berlin, haben festgestellt: Das Bauprojekt ist rechtlich und tatsächlich realisierbar, und die Adler Group ist an die vertraglich vereinbarten Baupläne gebunden. Eine Unmöglichkeit der Fertigstellung besteht nicht.

Kann der Berliner Senat in den Fall eingreifen?
Ja. Der Berliner Senat kann die Zuständigkeit für das Bauprojekt grundsätzlich jederzeit an sich ziehen – auch ohne umfangreiche Begründung. Bisher ist ein solcher Schritt jedoch nicht erfolgt, obwohl Gespräche stattfinden.

Welche Rolle spielt die Politik beim Steglitzer Kreisel?
Der Fall ist politisch umstritten: CDU und AfD positionieren sich eher auf Seiten der Adler Group, während SPD, Grüne und Linke eine kritischere Haltung einnehmen. Der Konflikt ist damit auch ein politisches Thema geworden.

Was bedeutet der Gaufer-Fall für Käufer und den Immobilienmarkt?
Der Gaufer-Fall gilt als Präzedenzfall. Er wirft grundlegende Fragen auf: Wie verbindlich sind Immobilienverträge? Welche Rechte haben Käufer gegenüber großen Konzernen? Und wie konsequent werden bestehende Verträge und Gerichtsurteile tatsächlich durchgesetzt?

Was passiert aktuell auf der Baustelle Steglitzer Kreisel?
Auf der Baustelle finden weiterhin Bauarbeiten statt, allerdings nur in begrenztem Umfang. Die Arbeiten sollen offenbar fortgeführt werden, bis ein Investor gefunden ist, der das Projekt übernimmt.

Welche Politiker sind in den Fall Steglitzer Kreisel eingebunden?
In den aktuellen Prozess rund um den Steglitzer Kreisel sind mehrere Mandatsträgerinnen und Mandatsträger auf Bezirks- und Landesebene eingebunden. Dazu gehören Vertreter von CDU, SPD, Grünen, Linken und AfD. Sie sind über die Entwicklungen informiert und politisch mit dem Fall befasst.

Wer trägt die politische Verantwortung beim Steglitzer Kreisel?
Die Verantwortung liegt sowohl bei der Bezirksverwaltung als auch bei politischen Entscheidungsträgern auf Bezirks- und Landesebene. Da der Fall seit Jahren bekannt ist und aktuell intensiv diskutiert wird, stehen sowohl Bezirksamt als auch Politik unter Druck, eine Lösung herbeizuführen.

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