FNZ / ebase Ratgeber · Für selbstentscheidende Fondsanleger

FNZ-/ebase 0 % Ausgabeaufschlag: So fließt mehr von Ihrem Anlagebetrag direkt in Fondsanteile

Kann Ihr bestehendes ebase-Depot bei der FNZ bereits mehr für Sie leisten?

Liegt Ihr ebase-Depot bereits bei der FNZ Bank? Dann genügt ein kostenloser Vermittlerwechsel, um von den PROfinance-Sonderkonditionen wie 0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonus zu profitieren.

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Was 0 % Ausgabeaufschlag für Ihren nächsten Fondskauf wirklich bedeutet – und welche Kosten davon nicht betroffen sind

Sie möchten einen Fonds über Ihr FNZ-/ebase-Depot kaufen und sehen die Kondition 0 % Ausgabeaufschlag. Dann ist die entscheidende Frage nicht, ob „0 %“ gut klingt, sondern was diese Angabe für Ihr Geld konkret bedeutet: Bei dem betreffenden Kauf wird kein Ausgabeaufschlag berechnet.

Viele Anleger sehen zuerst die Angabe 0 % Ausgabeaufschlag. Entscheidend ist jedoch, was diese Kondition für den tatsächlich investierten Betrag bedeutet.

Damit entfällt genau die Kaufkostenposition, die bei klassischen Investmentfonds häufig zusätzlich zum eigentlichen Anteilwert vorgesehen ist. Wenn keine andere kaufbezogene Kostenposition Ihren Anlagebetrag mindert, steht dadurch mehr beziehungsweise der gesamte für den Kauf vorgesehene Betrag für Fondsanteile zur Verfügung.

Wichtig ist gleichzeitig die Abgrenzung: 0 % Ausgabeaufschlag bedeutet nicht, dass Ihr FNZ-/ebase-Depot oder der Fonds insgesamt kostenlos ist. Depotentgelte, mögliche Transaktionsentgelte sowie TER und laufende Fondskosten sind eigene Kostenebenen und müssen separat betrachtet werden.

Was ist ein Ausgabeaufschlag überhaupt?

Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kaufkostenposition, die bei vielen klassischen Investmentfonds vorgesehen sein kann. Er wird häufig als Prozentsatz angegeben und entsteht beim Erwerb neuer Fondsanteile, nicht während der gesamten Haltedauer.

Wenn ein Fonds beispielsweise mit einem regulären Ausgabeaufschlag von 5 % angeboten wird, kann dieser Aufschlag einen Teil Ihres Gesamtanlagebetrags binden. Deshalb ist für Sie nicht nur wichtig, welchen Fonds Sie kaufen möchten, sondern auch zu welcher Kaufkondition Sie ihn erwerben.

Wenn Sie die Grundlogik dieser Kostenart zunächst unabhängig vom FNZ-/ebase-Depot nachvollziehen möchten, erklärt der Ausgabeaufschlag beim Fondskauf, wie sich diese einmalige Kostenposition von laufenden Fondskosten unterscheidet.

Was heißt 0 % Ausgabeaufschlag in Euro? Eine Beispielrechnung mit 10.000 Euro

Am verständlichsten wird die 0-%-Kondition an einer konkreten Rechnung. Nehmen wir an, Sie möchten insgesamt 10.000 Euro investieren und der Fonds hätte regulär einen Ausgabeaufschlag von 5 %, der auf den Anteilwert aufgeschlagen wird.

Beispiel 5 % Ausgabeaufschlag 0 % Ausgabeaufschlag
Gesamtbetrag 10.000,00 € 10.000,00 €
Davon für Fondsanteile* ca. 9.523,81 € 10.000,00 €
Ausgabeaufschlag* ca. 476,19 € 0,00 €
Mehr für Fondsanteile bei 0 % ca. 476,19 €

*Vereinfachtes Rechenbeispiel bei einem Ausgabeaufschlag von 5 %, der auf den Anteilwert aufgeschlagen wird. Die konkrete Preisstellung und Abrechnung Ihres Fonds kann abweichen. Andere mögliche Kosten sind in diesem Beispiel bewusst nicht berücksichtigt.

Der Unterschied ist für Ihre Entscheidung leicht greifbar: Bei 0 % Ausgabeaufschlag werden in diesem Beispiel rund 476 Euro nicht für den Kaufaufschlag benötigt, sondern können zusätzlich in Fondsanteile fließen. Das ist keine Renditegarantie und sagt nichts darüber aus, wie sich der Fonds später entwickelt – es reduziert lediglich die unmittelbare Kaufkostenhürde.

Je höher Ihr Anlagebetrag oder je regelmäßiger Sie investieren, desto deutlicher kann sich dieser Unterschied auf die tatsächlich gekauften Fondsanteile auswirken.

Warum sind 5 % Ausgabeaufschlag bei 10.000 Euro nicht immer einfach 500 Euro?

Diese Frage entsteht häufig, weil Prozentangaben im Alltag meist direkt vom Gesamtbetrag abgezogen werden. Bei klassischen Fonds wird der Ausgabeaufschlag jedoch häufig auf den Anteilwert beziehungsweise Rücknahmepreis aufgeschlagen. Deshalb kann ein ausgewiesener Ausgabeaufschlag von 5 % bezogen auf einen Gesamtzahlbetrag von 10.000 Euro rechnerisch rund 476,19 Euro entsprechen.

Für Sie ist die technische Formel weniger wichtig als das Ergebnis: Prüfen Sie die tatsächliche Kaufkondition Ihres konkreten Fonds. Wenn 0 % Ausgabeaufschlag gelten, entfällt diese Kostenposition unabhängig davon, wie der reguläre Aufschlag ohne Rabatt technisch berechnet worden wäre.

Bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag, dass 100 % meines Geldes investiert werden?

Bezogen ausschließlich auf den Ausgabeaufschlag lautet die Antwort: ja. Wenn für Ihren Kauf 0 % Ausgabeaufschlag gelten, wird Ihr Anlagebetrag nicht durch diese Kostenposition reduziert.

Das heißt aber nicht automatisch, dass bei jedem Orderweg buchstäblich keinerlei andere Belastung entstehen kann. Je nach Depotmodell, Fondsart und Transaktion können bankseitige Depot- oder Transaktionsentgelte eine eigene Rolle spielen. Deshalb sollte die Aussage immer korrekt lauten: 0 % Ausgabeaufschlag = kein Ausgabeaufschlag beim betreffenden Fondskauf.

Deshalb lohnt sich immer der Blick auf alle Kostenarten – nicht nur auf den Ausgabeaufschlag.

Welche Kosten bleiben trotz 0 % Ausgabeaufschlag bestehen?

Gerade weil 0 % sehr eindeutig klingt, ist die Trennung der Kostenarten wichtig. Der Ausgabeaufschlag ist nur eine von mehreren möglichen Kosten- oder Vergütungsebenen bei einer Fondsanlage.

Kostenart Was passiert bei 0 % Ausgabeaufschlag? Was Sie wissen sollten
Ausgabeaufschlag entfällt bei der entsprechenden 0-%-Kondition betrifft den Fondskauf
Depotentgelt bleibt davon unberührt richtet sich nach Ihrer FNZ-Depotverbindung
Transaktionsentgelt wird nicht automatisch aufgehoben hängt von Transaktion, Fondsart und Konditionsmodell ab
TER / laufende Fondskosten bleiben im Fonds bestehen wirken während der Haltedauer
Bestandsprovision ist eine andere Vergütungsebene kann bei geeigneten Fonds für Fonds-Cashback relevant sein

Wenn Sie diese Ebenen getrennt betrachten, erkennen Sie sofort, was die 0-%-Aussage leistet und was nicht. Einen vollständigen Überblick über Kaufkosten, laufende Kosten und Depotkosten finden Sie bei den Fondskosten; die TER und laufenden Fondskosten werden dort zusätzlich als eigene Ebene vertieft.

Wenn Sie diese Kostenarten sauber voneinander trennen, erkennen Sie schnell, welche Positionen Sie beeinflussen können und welche unabhängig vom Ausgabeaufschlag bestehen bleiben.

Ist 0 % Ausgabeaufschlag dasselbe wie ein 100-%-Rabatt?

In der Wirkung auf diese Kostenposition ja: Ein vollständiger Rabatt auf einen regulären Ausgabeaufschlag führt dazu, dass für den betreffenden Kauf 0 % Ausgabeaufschlag verbleiben. Für Sie zählt deshalb am Ende nicht, wie groß ein beworbener Rabatt klingt, sondern welcher Ausgabeaufschlag tatsächlich auf Ihrer Order verbleibt.

Ein Beispiel: 50 % Rabatt auf einen regulären Ausgabeaufschlag von 5 % bedeutet nicht 0 % Ausgabeaufschlag. Es bleibt weiterhin eine Kaufkostenbelastung bestehen. Erst wenn der Ausgabeaufschlag vollständig rabattiert wird, beträgt die verbleibende Kondition 0 %.

Was bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag über PROfinance im FNZ-/ebase-Depot?

PROfinance ist Fondsvermittler für Selbstentscheider. Die FNZ Bank bleibt bei Ihrem FNZ-/ebase-Depot die depotführende Bank, während PROfinance auf der Vermittlungsseite Fondskonditionen bereitstellt. 0 % Ausgabeaufschlag ist damit ein Konditionsvorteil des Kaufwegs und keine Änderung an der grundsätzlichen Rolle der FNZ Bank.

Für Sie bedeutet das: Sie entscheiden selbst, welchen Fonds Sie kaufen möchten. PROfinance gibt Ihnen keine Anlageempfehlung, sondern ermöglicht Ihnen die Prüfung der konkreten Fondskonditionen. Ob die 0-%-Kondition für Ihren konkreten Fonds, Ihre Anteilklasse und Ihren Kaufweg hinterlegt ist, sollten Sie deshalb vor der Order anhand von ISIN oder WKN prüfen.

Kann ich 0 % Ausgabeaufschlag auch mit einem bestehenden FNZ-/ebase-Depot nutzen?

Wenn Sie bereits ein FNZ-/ebase-Depot besitzen, bedeutet eine bessere Vermittlungskondition nicht automatisch, dass Sie ein neues Depot eröffnen müssen. Bei einem passenden Betreuer- beziehungsweise Vermittlerwechsel kann Ihr bestehendes Depot bei der FNZ Bank bestehen bleiben, während PROfinance als neuer Fondsvermittler zugeordnet wird.

Wenn genau das Ihre Ausgangssituation ist, zeigt wie Sie Ihr bestehendes FNZ-/ebase-Depot behalten und den Vermittler wechseln. Für Sie ist dabei entscheidend: Der Wechsel der Vermittlerzuordnung und die Kondition eines späteren Fondskaufs sind zwei getrennte Vorgänge.

Was bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag bei einem Sparplan?

Bei einem Sparplan wird regelmäßig investiert. Wenn auf jede Sparrate ein Ausgabeaufschlag anfällt, wiederholt sich die Kaufkostenbelastung deshalb immer wieder. Bei 0 % Ausgabeaufschlag entfällt diese Kostenposition für die entsprechend begünstigten Sparraten.

Ein vereinfachtes Beispiel: Bei 300 Euro monatlich fließen im Jahr 3.600 Euro in den Sparplan. Bei einem regulären Aufschlag von 5 % nach derselben Rechenlogik wie oben würden davon rund 3.428,57 Euro in Fondsanteile fließen und rund 171,43 Euro auf den Ausgabeaufschlag entfallen. Bei 0 % Ausgabeaufschlag stehen die vollen 3.600 Euro vor anderen möglichen Kosten für Fondsanteile zur Verfügung.

Gerade bei langfristigen Sparplänen können sich vermiedene Kaufkosten über viele Jahre deutlich bemerkbar machen.

Was ist der Unterschied zwischen 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback?

Beide Vorteile können Ihre Wirtschaftlichkeit verbessern, wirken aber an völlig unterschiedlichen Stellen. 0 % Ausgabeaufschlag betrifft den Kauf neuer Fondsanteile. Fonds-Cashback beziehungsweise eine Treueprämie kann dagegen aus einer vorhandenen Bestandsprovision geeigneter Fonds während der Haltedauer entstehen.

Deshalb sollten Sie die Vorteile nicht zusammenwerfen. Wenn Sie verstehen möchten, wie Rückvergütungen funktionieren, erklärt Fonds-Cashback die Grundlogik. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, finden Sie bei den Voraussetzungen für Fonds-Cashback.

Welche PROfinance-Vorteile können für Sie zusätzlich relevant sein?

Wenn Sie Ihre Fondskonditionen prüfen, sollten Sie den Ausgabeaufschlag als ersten Kaufkostenpunkt betrachten und weitere Vorteile anschließend getrennt bewerten. So erkennen Sie, welche Kondition Ihren nächsten Kauf betrifft und welche Vorteile erst während der Haltedauer relevant werden können.

Die Fondsentscheidung bleibt dabei immer bei Ihnen. PROfinance richtet sich an Selbstentscheider und unterstützt Sie bei Konditionen und organisatorischen Fragen, nicht mit einer individuellen Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Wie prüfen Sie vor dem Kauf, ob für Ihren Fonds 0 % gelten?

Am sichersten prüfen Sie nicht nur den Fondsnamen, sondern die konkrete ISIN oder WKN. Denn gleichnamige Fonds können verschiedene Anteilklassen besitzen, und für Ihre Entscheidung ist die tatsächlich hinterlegte Kondition Ihrer Anteilklasse maßgeblich.

  1. ISIN oder WKN bereithalten.
  2. Anteilklasse eindeutig identifizieren.
  3. Verbleibenden Ausgabeaufschlag prüfen.
  4. Andere Kostenarten separat betrachten.
  5. Erst danach den Kaufweg vergleichen.

So wissen Sie bereits vor Ihrer Order, welche Kaufkonditionen tatsächlich für Ihren Fonds und Ihre Anteilklasse gelten. Sie erkennen außerdem, ob Sie tatsächlich 0 % Ausgabeaufschlag nutzen können und welcher Betrag für Fondsanteile zur Verfügung steht. Sie vermeiden damit auch die häufige Fehlannahme, dass eine allgemein günstige Kondition automatisch für jede Anteilklasse gleich sein müsse.

Welche Missverständnisse sollten Sie bei 0 % Ausgabeaufschlag vermeiden?

Die Zahl 0 % ist einfach, ihre Bedeutung wird aber häufig zu weit ausgelegt. Wenn Sie die folgenden Punkte auseinanderhalten, können Sie die Kondition realistisch einordnen.

  • 0 % Ausgabeaufschlag bedeutet nicht 0 % Gesamtkosten.
  • 0 % Ausgabeaufschlag verändert nicht automatisch die TER.
  • 0 % Ausgabeaufschlag beseitigt nicht automatisch FNZ-Depotentgelte.
  • 0 % Ausgabeaufschlag ist keine Rendite- oder Anlageempfehlung.
  • 0 % Ausgabeaufschlag ist nicht dasselbe wie Fonds-Cashback.
  • 0 % Ausgabeaufschlag bedeutet nicht automatisch die günstigste Fondsanlage insgesamt.
  • Auch bei 0 % Ausgabeaufschlag sollten Depotkosten und laufende Fondskosten getrennt geprüft werden.
  • Eine konkrete Kondition sollte vor dem Kauf für Fonds und Anteilklasse geprüft werden.

Damit bleibt die Aussage transparent: Sie sparen eine klar definierte Kaufkostenposition. Ob der Fonds selbst zu Ihnen passt und wie er sich entwickelt, ist eine davon unabhängige Anlageentscheidung.

Fazit: 0 % Ausgabeaufschlag heißt, dass mehr von Ihrem Anlagebetrag in Fondsanteile fließen kann

Wenn für Ihren Fondskauf im FNZ-/ebase-Depot 0 % Ausgabeaufschlag gelten, wird diese einmalige Kaufkostenposition nicht berechnet. Im Beispiel mit 10.000 Euro und einem regulären Ausgabeaufschlag von 5 % können dadurch rund 476 Euro zusätzlich für Fondsanteile zur Verfügung stehen.

Der Vorteil ist konkret, aber klar begrenzt: Depotentgelte, mögliche Transaktionsentgelte sowie TER und laufende Fondskosten bleiben davon getrennt. Auch Fonds-Cashback ist ein anderer Vorteil, der erst bei geeigneten Fondsbeständen und unter den jeweiligen Voraussetzungen relevant wird.

Wenn Sie vor dem nächsten Kauf wissen möchten, was 0 % für Ihren konkreten Fonds bedeuten, prüfen Sie deshalb ISIN oder WKN und die tatsächlich hinterlegte Kaufkondition. So wissen Sie vorher, welcher Teil Ihres Geldes in Fondsanteile fließt – und welche Kosten Sie getrennt im Blick behalten sollten.

So treffen Sie Ihre Kaufentscheidung auf Grundlage transparenter Kosten und wissen bereits vor der Order, welcher Teil Ihres Geldes tatsächlich investiert wird.

0 % Ausgabeaufschlag ist damit ein wichtiger Baustein, aber nicht die gesamte Kostenrechnung. Für die Einordnung aller Ebenen hilft der Überblick über die Kosten eines FNZ-/ebase-Depots; wenn Sie regelmäßig investieren, sollten Sie zusätzlich prüfen, welche Kosten bei Ihrem Fonds-Sparplan neben dem Ausgabeaufschlag bestehen bleiben können.

Auch die bankseitige Ebene bleibt davon getrennt. Welche Depotentgelte und weiteren Bankkosten bei FNZ/ebase anfallen können, sollten Sie deshalb unabhängig von der 0-%-Kaufkondition betrachten.

Häufige Fragen zu 0 % Ausgabeaufschlag im FNZ-/ebase-Depot

Was bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag?

0 % Ausgabeaufschlag bedeutet, dass bei dem betreffenden Fondskauf kein Ausgabeaufschlag berechnet wird. Diese Aussage betrifft ausschließlich diese einmalige Kaufkostenposition und bedeutet nicht, dass Fonds oder Depot insgesamt kostenlos sind.

Wird bei 0 % Ausgabeaufschlag mein kompletter Anlagebetrag investiert?

Bezogen auf den Ausgabeaufschlag wird Ihr Anlagebetrag nicht durch diese Kostenposition reduziert. Andere mögliche Kosten, etwa bankseitige Depot- oder Transaktionsentgelte, müssen jedoch getrennt betrachtet werden und können je nach Depotmodell oder Transaktion relevant sein.

Wie viel spare ich bei 10.000 Euro und 5 % Ausgabeaufschlag?

Wenn der Ausgabeaufschlag von 5 % auf den Anteilwert aufgeschlagen wird, fließen bei einem Gesamtbetrag von 10.000 Euro vereinfacht rund 9.523,81 Euro in Fondsanteile und rund 476,19 Euro in den Ausgabeaufschlag. Bei 0 % Ausgabeaufschlag kann dieser Betrag zusätzlich für Fondsanteile zur Verfügung stehen; die konkrete Fondsabrechnung kann abweichen.

Warum sind 5 % Ausgabeaufschlag nicht immer einfach 500 Euro bei 10.000 Euro?

Bei klassischen Fonds wird der Ausgabeaufschlag häufig auf den Anteilwert beziehungsweise Rücknahmepreis aufgeschlagen. Deshalb entspricht ein ausgewiesener Aufschlag von 5 % bezogen auf einen Gesamtzahlbetrag von 10.000 Euro in diesem Rechenmodell rund 476,19 Euro und nicht exakt 500 Euro.

Ist ein Fonds mit 0 % Ausgabeaufschlag kostenlos?

Nein. 0 % Ausgabeaufschlag betrifft nur den Kaufaufschlag. TER und laufende Fondskosten, mögliche Depotentgelte und je nach Transaktion weitere bankseitige Kosten können unabhängig davon bestehen bleiben.

Ist 0 % Ausgabeaufschlag dasselbe wie 100 % Rabatt?

Wenn ein regulärer Ausgabeaufschlag vollständig rabattiert wird, verbleiben für diese Kostenposition 0 %. Ein teilweiser Rabatt führt dagegen nicht automatisch zu 0 % Ausgabeaufschlag; entscheidend ist immer die tatsächlich verbleibende Kaufkondition.

Gilt 0 % Ausgabeaufschlag automatisch für jeden Fonds?

Eine pauschale Aussage für jeden konkreten Fonds, jede Anteilklasse und jeden Kaufweg wäre nicht seriös. Prüfen Sie deshalb Ihre ISIN oder WKN und die tatsächlich hinterlegte Kondition vor der Order.

Was hat PROfinance mit dem Ausgabeaufschlag zu tun?

PROfinance ist Fondsvermittler für Selbstentscheider und stellt Fondskonditionen auf der Vermittlungsseite bereit. Die FNZ Bank bleibt die depotführende Bank; die 0-%-Kondition betrifft den Kaufweg und ändert diese Rollenverteilung nicht.

Kann ich 0 % Ausgabeaufschlag auch mit einem bestehenden FNZ-/ebase-Depot nutzen?

Ein bestehendes FNZ-/ebase-Depot muss für bessere Vermittlungskonditionen nicht automatisch geschlossen werden. Bei einem passenden Betreuer- beziehungsweise Vermittlerwechsel kann das Depot bei der FNZ Bank bestehen bleiben, während PROfinance als Fondsvermittler zugeordnet wird; die konkrete Kaufkondition ist anschließend separat zu prüfen.

Was bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag bei einem Sparplan?

Wenn die 0-%-Kondition für die betreffende Sparrate gilt, fällt auf diese Ausführung kein Ausgabeaufschlag an. Gerade bei langfristigen Sparplänen kann das relevant sein, weil sich ein regulärer Kaufaufschlag sonst bei jeder Ausführung wiederholen kann.

Ist der Ausgabeaufschlag in der TER enthalten?

Nein. Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kaufkostenposition, während die TER bestimmte laufende Kosten innerhalb des Fonds abbildet. Beide Kostenarten müssen getrennt betrachtet werden.

Was ist der Unterschied zwischen 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback?

0 % Ausgabeaufschlag betrifft den Kauf neuer Fondsanteile. Fonds-Cashback beziehungsweise eine Treueprämie kann dagegen aus einer vorhandenen Bestandsprovision geeigneter Fonds während der Haltedauer entstehen und hängt von Fonds, Anteilklasse und Voraussetzungen ab.

Ändert 0 % Ausgabeaufschlag meine FNZ-Depotgebühren?

Nein. Bankseitige Depotentgelte richten sich nach Ihrer konkreten FNZ-/ebase-Depotverbindung und dem geltenden Preis- und Leistungsverzeichnis. Die 0-%-Kondition setzt ausschließlich beim Ausgabeaufschlag des betreffenden Fondskaufs an.

Wie prüfe ich 0 % Ausgabeaufschlag für meinen konkreten Fonds?

Nutzen Sie ISIN oder WKN und identifizieren Sie die konkrete Anteilklasse. Im PROfinance Fonds-Check können Sie die hinterlegten Fondskonditionen prüfen und anschließend andere Kostenarten wie Depotentgelt und laufende Fondskosten separat betrachten.

Ist 0 % Ausgabeaufschlag eine Anlageempfehlung?

Nein. Eine günstige Kaufkondition sagt nichts darüber aus, ob ein Fonds zu Ihren Anlagezielen passt oder wie er sich entwickeln wird. PROfinance richtet sich an Selbstentscheider; die Fondsentscheidung treffen Sie selbst.

Kann sich die 0-%-Kondition je nach Anteilklasse unterscheiden?

Ja. Gleichnamige Fonds können unterschiedliche Anteilklassen besitzen. Maßgeblich ist deshalb immer die konkret hinterlegte Kondition Ihrer ISIN beziehungsweise WKN.

Was sich beim FNZ / ebase-Vermittlerwechsel ändert

Der Wechsel betrifft den hinterlegten Vermittler, nicht Ihr ebase-Depot selbst. Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

Kein neues Depot notwendig

Es reicht ein einfacher und kostenloser Vermittler-/Betreuerwechsel. Ihr FNZ / ebase-Depot muss dafür nicht neu eröffnet werden.

Profitieren von 0 % Ausgabeaufschlag

Bei PROfinance bei allen Fonds dauerhaft inklusive.

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Relevant bei Fonds mit laufenden Vertriebsvergütungen bzw. Bestandsprovisionen.

Bestehendes FNZ / ebase-Depot weiter nutzen.

Ihr ebase-Depot bleibt bei der FNZ Bank. PROfinance kann als Vermittler hinterlegt werden, damit Sie Konditionen, Ausgabeaufschläge und mögliche Rückvergütungen besser nutzen können.

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