Investmentdepot, VL, advanced, Dimensional oder Wertpapierdepot – was zu Ihrem Vorhaben passt
Wenn Sie ein FNZ-/ebase-Depot eröffnen möchten, stoßen Sie schnell auf mehrere Bezeichnungen: Investmentdepot, VL-Depot, advanced Depot, Dimensional Depot, Wertpapierdepot und weitere Lösungen. Für Sie als Selbstentscheider ist aber nicht die längste Produktliste entscheidend, sondern die Frage, welche Depotart zu dem passt, was Sie tatsächlich vorhaben – Fonds selbst auswählen, regelmäßig sparen, vermögenswirksame Leistungen nutzen oder zusätzlich börsengehandelte Einzeltitel verwahren.
Wichtig ist dabei eine zweite Ebene: Die FNZ Bank stellt unterschiedliche Depotlösungen bereit, während PROfinance als Fondsvermittler für Selbstentscheider bei organisatorischen Fragen und möglichen Fondskonditionen unterstützt. Nicht jede von FNZ genannte Depotlösung darf automatisch als identisch über PROfinance eröffnungsfähig dargestellt werden. Entscheidend ist deshalb zuerst Ihr Vorhaben. Danach lässt sich feststellen, welche passende Depotlösung aktuell über PROfinance verfügbar ist. Wenn Sie noch kein FNZ-/ebase-Depot besitzen und klassisch neu starten möchten, können Sie sich anschließend ansehen, wie Sie Ihr FNZ-/ebase-Depot über PROfinance eröffnen.
Welche FNZ-/ebase-Depotarten sollten Sie als Selbstentscheider überhaupt kennen?
Die FNZ Bank bietet mehrere Depotlösungen für unterschiedliche Anlage- und Nutzungszwecke an. Dazu gehören das Investmentdepot beziehungsweise VL-Depot, das advanced Depot, das Dimensional Depot, das Wertpapierdepot sowie gemanagte und geschäftliche Lösungen. Schon diese Aufteilung zeigt: Es gibt nicht das eine FNZ-/ebase-Depot für jeden Zweck.
Für einen privaten Selbstentscheider, der klassische Fonds und gegebenenfalls ETFs selbst auswählt, ist vor allem die Frage wichtig, ob er eine klassische Fondsdepot-Lösung, ein spezielles VL-Depot oder eine besondere Anlageform benötigt. Gemanagte Lösungen und Geschäftskundenmodelle verfolgen dagegen einen anderen Zweck und sollten nicht allein deshalb gewählt werden, weil sie in der FNZ-Produktübersicht auftauchen.
| Depotlösung | Wofür sie laut FNZ steht | Was Sie als Selbstentscheider daraus ableiten sollten |
|---|---|---|
| Investmentdepot | Breite Fonds- und ETF-Anlage, Spar- und Entnahmepläne | Naheliegende Lösung für klassische Fondsanlage; konkrete Verfügbarkeit über PROfinance vor der Eröffnung klären |
| VL-Depot | Vermögenswirksame Leistungen | Eigenes Themenfeld mit Arbeitgeberzahlung und besonderen VL-Prozessen; nicht mit normalem Sparplan gleichsetzen |
| advanced Depot | Fonds, ETFs und Clean-Share-Fonds; separates Serviceentgelt-Modell | Speziallösung; nicht automatisch als Standard-PROfinance-Depot behandeln |
| Dimensional Depot | Ausgewählte Dimensional-Fonds | Spezialisierte Depotlösung; nur sinnvoll, wenn genau diese Fondsstruktur benötigt wird |
| Wertpapierdepot | Börslicher Handel mit Einzeltiteln wie Aktien oder Zertifikaten | Andere Anlageform als ein reines Fondsdepot; PROfinance bleibt Fondsvermittler |
| Managed / Robo-Advisor | Gemanagte ETF-Portfolios | Passt nicht zur typischen PROfinance-Selbstentscheiderlogik, bei der die Fondsauswahl beim Kunden bleibt |
| Business-Lösungen | Anlage von Betriebsvermögen | Für Unternehmen, nicht der Standardfall eines privaten Fondsanlegers |
Wichtig: Die genannten FNZ-Depotlösungen sind nicht automatisch in jeder Variante über PROfinance eröffnungsfähig. Welche Lösung für Ihre Situation verfügbar ist, muss deshalb vor der Eröffnung feststehen.
Wann ist das klassische Investmentdepot der naheliegende Ausgangspunkt?
Wenn Sie als privater Anleger Fonds selbst auswählen möchten, ist das Investmentdepot die naheliegende erste Depotlösung, die Sie verstehen sollten. FNZ beschreibt hier eine große Auswahl an Fonds und ETFs sowie Funktionen wie Spar- und Entnahmepläne. Damit deckt diese Depotart viele typische Situationen eines selbstentscheidenden Fondsanlegers ab, ohne dass daraus bereits eine individuelle Empfehlung für ein bestimmtes Depotmodell oder einen bestimmten Fonds folgt.
Für Sie ist vor allem wichtig, Depotart und Fondskonditionen getrennt zu betrachten. Auch wenn das Investmentdepot organisatorisch zu Ihrem Vorhaben passt, entscheiden Fonds, Anteilklasse und Vermittlungsweg darüber, ob beispielsweise 0 % Ausgabeaufschlag oder mögliches Fonds-Cashback genutzt werden können. Bankseitige Depotentgelte und laufende Fondskosten bleiben davon wiederum getrennte Kostenebenen.
Wenn Sie vor allem Fonds kaufen oder besparen möchten, sollten Sie deshalb nicht mit einem möglichst komplexen Depot starten. Klären Sie zuerst, welche Fonds- und Sparfunktionen Sie benötigen, und vergleichen Sie anschließend die konkreten Konditionen Ihres Kaufwegs. Für die Kostenseite hilft Ihnen die Übersicht zu FNZ-/ebase-Depotkosten und beeinflussbaren Gebühren.
Was unterscheidet ein VL-Depot von einem normalen Fonds-Sparplan?
Ein VL-Depot ist nicht einfach ein normaler Fonds-Sparplan mit einem anderen Namen. Vermögenswirksame Leistungen beziehen den Arbeitgeber in den Zahlungsweg ein und können zusätzliche rechtliche oder förderbezogene Rahmenbedingungen berühren. Deshalb sollten Sie VL, Eigenleistung, mögliche Förderung und einen normalen privaten Sparplan sauber voneinander trennen.
FNZ führt das VL-Depot ausdrücklich als eigene Depotlösung und stellt dafür eigene Unterlagen und Prozesse bereit. Für Sie bedeutet das: Wenn Sie vermögenswirksame Leistungen anlegen möchten, sollten Sie direkt diese Ausgangslage nennen, statt zunächst ein gewöhnliches Depot zu eröffnen und erst später festzustellen, dass ein anderer Prozess erforderlich ist.
Bei langfristigen VL-Zahlungen spielen auch wiederkehrende Kaufkosten eine Rolle. Wenn Sie wissen möchten, welche Kosten bei regelmäßigen Fondsraten entstehen können, können Sie die Kosten eines FNZ-/ebase-Fonds-Sparplans getrennt von der VL-spezifischen Organisation betrachten.
Was ist beim advanced Depot anders?
Das advanced Depot erweitert die Auswahl um sogenannte Clean-Share-Fonds. FNZ beschreibt dafür ein Kostenmodell, bei dem ein Serviceentgelt direkt mit dem Vermittler vereinbart wird. Damit unterscheidet sich diese Lösung nicht nur durch die verfügbaren Anteilklassen, sondern auch durch die wirtschaftliche Struktur von einem klassischen Fondsdepot mit herkömmlichen Vertriebsvergütungen.
Für einen PROfinance-Selbstentscheider darf daraus jedoch nicht automatisch folgen, dass das advanced Depot der bessere oder günstigere Weg ist. PROfinance bietet keine individuelle Anlageberatung und übernimmt nicht die Fondsauswahl. Zudem ist die konkrete Eröffnungsfähigkeit spezieller FNZ-Depotmodelle über PROfinance nicht pauschal für jede Konstellation freigegeben.
Wenn Sie gezielt Clean-Share-Anteilklassen betrachten, sollten Sie deshalb zuerst verstehen, welches Vergütungsmodell dahintersteht. Für Fonds-Cashback ist wiederum entscheidend, ob bei Ihrer konkreten Anteilklasse überhaupt eine rückvergütungsfähige Bestandsprovision vorhanden ist; Clean Shares und klassische Anteilklassen dürfen dabei nicht gedanklich vermischt werden. Wenn Sie diesen Zusammenhang genauer nachvollziehen möchten, hilft die Erklärung, wie Bestandsprovision und Fonds-Cashback bei FNZ/ebase zusammenhängen.
Wann spielt das Dimensional Depot eine Rolle?
Das Dimensional Depot ist noch spezieller. FNZ beschreibt es als Depotlösung, in der ausschließlich ausgewählte Fonds der Fondsgesellschaft Dimensional Ireland Limited gehandelt und verwahrt werden können. Damit ist die Produktwelt bewusst enger als bei einem normalen Investmentdepot.
Für Sie als Selbstentscheider ist deshalb die erste Frage nicht, ob diese Depotart „besser“ ist, sondern ob Sie überhaupt genau diese Fondsstruktur benötigen. Eine Depotart sollte nicht Ihre Fondsauswahl vorwegnehmen. Wenn Ihre Anlageentscheidung unabhängig davon getroffen wird, muss die organisatorische Depotlösung zu dieser Entscheidung passen – nicht umgekehrt.
Auch hier gilt: Die konkrete Verfügbarkeit über PROfinance sollte vor einer Eröffnung geklärt werden. Eine spezialisierte FNZ-Lösung ist nicht automatisch Bestandteil des Standardwegs für jeden PROfinance-Neukunden.
Wann brauchen Sie statt eines Fondsdepots ein Wertpapierdepot?
Das Wertpapierdepot richtet sich laut FNZ an Anleger, die weltweit börslich Einzeltitel wie Aktien oder Zertifikate handeln möchten. Das ist eine andere Anlageform als die klassische Fondsanlage über ein Investmentdepot. Wer ausschließlich Fonds selbst auswählt und günstige Fondskonditionen sucht, sollte diese beiden Welten nicht allein wegen des ähnlichen Begriffs „Depot“ gleichsetzen.
PROfinance ist Fondsvermittler für Selbstentscheider und nicht allgemeiner Wertpapierberater oder Depotbank. Deshalb werden börsliche Einzeltitel, technische Orderwege und die dafür geltenden Gebühren nicht einfach aus dem Fondsmodell abgeleitet. Wenn Sie Aktien, Zertifikate und Fonds in einer Struktur kombinieren möchten, muss die konkrete Lösung separat geklärt werden.
Für einen klassischen Fondsanleger ist das Wertpapierdepot daher vor allem eine Abgrenzung: Es zeigt, dass die FNZ Bank mehr als nur Fondsdepots anbietet, ohne dass jede dieser Lösungen automatisch zum PROfinance-Fondsmodell gehört.
Warum Managed Depot und Robo-Advisor einen anderen Anlageweg darstellen
Bei einer gemanagten Lösung wird ein wesentlicher Teil der Portfolioentscheidungen nicht vom Anleger selbst getroffen. FNZ verweist in diesem Bereich unter anderem auf gemanagte ETF-Portfolios beziehungsweise den Robo Advisor fintego. Das unterscheidet sich grundlegend von der PROfinance-Zielgruppe, die Fonds eigenständig auswählt und keine individuelle Anlageberatung durch PROfinance erhält.
Wenn Sie bewusst selbst entscheiden möchten, welche Fonds Sie halten, ist deshalb zuerst zu klären, ob Sie überhaupt eine gemanagte Lösung suchen. Wer dagegen eine laufende Portfolioverwaltung erwartet, sucht damit eine andere Leistung als ein Selbstentscheider, der seine Fonds eigenständig auswählt.
Diese Abgrenzung schützt vor einem häufigen Missverständnis: „FNZ-Depot“ bezeichnet nicht automatisch dieselbe Leistung. Hinter den verschiedenen Lösungen stehen unterschiedliche Produkt- und Entscheidungsmodelle.
Welche Depotart passt zu Ihrer konkreten Ausgangslage?
Statt sich durch Produktnamen zu arbeiten, können Sie Ihre Ausgangslage mit wenigen Fragen deutlich schneller eingrenzen. Entscheidend ist, was Sie bereits haben und was Sie künftig tatsächlich tun möchten.
- Sie besitzen bereits ein FNZ-/ebase-Depot: Dann zuerst klären, ob dieses Depot weitergeführt werden kann; ein neues Depot ist nicht automatisch nötig.
- Sie möchten klassische Fonds selbst auswählen: Das Investmentdepot ist die zentrale FNZ-Fondsdepot-Lösung, die Sie zuerst betrachten sollten.
- Sie möchten vermögenswirksame Leistungen anlegen: VL als eigenen Prozess behandeln und nicht mit einem normalen Fonds-Sparplan verwechseln.
- Sie interessieren sich gezielt für Clean Shares: advanced Depot und dessen eigenes Serviceentgelt-Modell separat verstehen.
- Sie möchten ausschließlich ausgewählte Dimensional-Fonds nutzen: die spezialisierte Dimensional-Lösung separat klären.
- Sie möchten Aktien oder Zertifikate börslich handeln: Wertpapierdepot statt reiner Fondsdepotlogik betrachten.
- Sie möchten Entscheidungen an eine Vermögensverwaltung abgeben: gemanagte Lösungen stellen einen anderen Anlageweg dar.
Mit dieser Reihenfolge vermeiden Sie, eine Depotart nur wegen ihres Namens auszuwählen. Erst Ihr tatsächlicher Bedarf bestimmt, welche passende Depotlösung grundsätzlich zu Ihnen passt. Danach folgen Eröffnungsweg, Kosten und konkrete Fondskonditionen.
Was gilt, wenn Sie bereits ein ebase-/FNZ-Depot besitzen?
Wenn Sie bereits ein ebase-/FNZ-Depot haben, ist die Depotarten-Frage oft weniger dringend als bei einem Neukunden. Ein bestehendes Depot kann bei einem reinen Betreuer-/Vermittlerwechsel bestehen bleiben; dabei bleiben Depotnummer, FNZbanking-Zugang und bestehende Sparpläne unverändert. Geändert wird die Vermittlerzuordnung, nicht automatisch Ihre Depotart. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie überhaupt neu eröffnen müssen, hilft Ihnen die Gegenüberstellung, ob Ihr bestehendes FNZ-/ebase-Depot ausreichen kann oder ein neues Depot sinnvoll ist.
Deshalb sollten Sie ein bestehendes FNZ-/ebase-Depot nicht vorsorglich schließen oder neu eröffnen, nur weil Sie bessere Fondskonditionen nutzen möchten. Zuerst wird geklärt, ob Ihr bestehendes Depot organisatorisch ausreicht. Die Unterschiede zwischen Vermittlerwechsel und Depotübertrag helfen dabei, unnötige Prozessschritte zu vermeiden. Wenn Sie Ihr vorhandenes Depot behalten möchten, können Sie außerdem prüfen, wie sich ein bestehendes FNZ-/ebase-Depot mit besseren Fondskonditionen weiterführen lässt.
Erst wenn Ihre gewünschte Nutzung tatsächlich eine andere Depotlösung erfordert, wird die Frage nach einer Neueröffnung wichtig. Damit bleibt die Entscheidung so schlank wie möglich und orientiert sich an Ihrem konkreten Bedarf.
Welche Kosten sollten Sie beim Vergleich der Depotarten trennen?
Eine Depotart ist nicht allein deshalb günstig, weil eine einzelne Gebühr niedrig erscheint. Für einen sinnvollen Vergleich müssen Sie bankseitige Depotentgelte, mögliche Transaktionsentgelte, Ausgabeaufschläge, laufende Fondskosten und mögliche Bestandsprovisionen getrennt betrachten. Diese Kosten entstehen auf unterschiedlichen Ebenen und können sich je nach Depotmodell und Fonds unterscheiden.
Gerade bei FNZ gibt es unterschiedliche Preis- und Leistungsmodelle. Konkrete Eurobeträge sollten deshalb immer aus dem aktuell für Ihre Depotverbindung gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis stammen. Pauschale Aussagen wie „Depotart X ist immer günstiger“ wären ohne Ihre konkrete Konstellation nicht seriös.
Für Ihre Entscheidung zählt am Ende der tatsächliche Euroeffekt. Die Übersicht zu Depotentgelt und bankseitigen FNZ-Kosten zeigt, warum Bankkosten und Vermittlungskonditionen nicht miteinander verwechselt werden sollten.
Welche PROfinance-Vorteile können bei der passenden Fondsdepot-Lösung hinzukommen?
Wenn Sie Ihre Fonds selbst auswählen und die passende Depotverbindung feststeht, wird die Vermittlungsseite interessant. PROfinance richtet sich an Selbstentscheider und verbindet den Fondsweg mit Konditions- und Servicevorteilen, ohne die Anlageentscheidung zu übernehmen. Wie diese Selbstentscheider-Rolle genau abgegrenzt ist, zeigt Ihnen die Erklärung dazu, was PROfinance als FNZ-Partner ohne Beratung für Sie bedeutet.
- 0 % Ausgabeaufschlag – bei passenden Fondskäufen kann diese einmalige Kaufkostenposition entfallen.
- Fonds-Cashback / Treueprämie – bei geeigneten Fonds und erfüllten Voraussetzungen kann ein Teil der Bestandsprovision zurückvergütet werden.
- Bonusprogramm – kann zusätzlich zur Treueprämie einen weiteren Prämienbaustein bilden.
- Fonds-Check über ISIN oder WKN – hilft, die konkrete Anteilklasse und die hinterlegten Fondskonditionen zu betrachten.
- Persönlicher Support – für organisatorische Fragen zu Depoteröffnung, Vermittlerzuordnung und Konditionsweg.
Diese Vorteile sind keine Eigenschaft jeder FNZ-Depotart und gelten nicht automatisch für jeden Fonds. Entscheidend bleiben Ihre konkrete Depotverbindung, der Fonds, die Anteilklasse und die jeweils geltenden Voraussetzungen. Gerade deshalb lohnt es sich, 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback als zwei getrennte, aber kombinierbare Kostenebenen zu betrachten.
Welche Angaben sollten Sie vor der Depoteröffnung klären?
Bevor Sie die Depoteröffnung starten, sollten Sie Ihre Situation so konkret wie möglich beschreiben. Das verhindert, dass Sie zunächst das falsche Depotmodell auswählen und später organisatorisch zurückgehen müssen. Wenn Ihre Depotart feststeht, können Sie den konkreten Ablauf anschließend daran ausrichten, wie die FNZ-/ebase-Depoteröffnung über PROfinance grundsätzlich abläuft.
- ob bereits ein FNZ-/ebase-Depot vorhanden ist
- ob Sie klassische Fonds, ETFs, VL, Clean Shares, Dimensional-Fonds oder börsliche Einzeltitel nutzen möchten
- ob es sich um ein Einzeldepot oder eine besondere Konstellation wie Minderjährige, Gemeinschaft oder Unternehmen handelt
- ob Fonds von einer anderen Depotbank übertragen werden sollen
- ob Sie Sparpläne oder Entnahmepläne benötigen
- ob Sie bestimmte Fonds bereits per ISIN oder WKN kennen und deren Konditionen klären möchten
Mit diesen Informationen lässt sich der organisatorische Weg deutlich gezielter bestimmen. PROfinance kann Sie bei organisatorischen Fragen und bei der Klärung Ihrer möglichen Fondskonditionen unterstützen; die Auswahl Ihrer Fonds und Ihre Anlageentscheidung bleiben bei Ihnen.
Welche Fehler sollten Sie bei FNZ-/ebase-Depotarten vermeiden?
Die größte Fehlerquelle ist die Annahme, alle genannten FNZ-Lösungen seien austauschbar. Ein VL-Depot, ein Wertpapierdepot und eine gemanagte Lösung erfüllen unterschiedliche Zwecke. Ebenso darf eine spezielle Depotlösung nicht allein wegen eines vermeintlichen Kostenvorteils gewählt werden, ohne die zugrunde liegende Produkt- und Vergütungsstruktur zu verstehen.
- nicht jede FNZ-Depotart automatisch als über PROfinance identisch eröffnungsfähig behandeln
- ein bestehendes ebase-/FNZ-Depot nicht vorschnell durch ein neues Depot ersetzen
- VL nicht mit einem normalen Fonds-Sparplan gleichsetzen
- advanced- oder Dimensional-Lösungen nicht ohne konkreten Bedarf als Standardweg betrachten
- Wertpapierdepot und klassisches Fondsdepot nicht wegen des gemeinsamen Begriffs „Depot“ gleichsetzen
- 0 % Ausgabeaufschlag nicht mit einer insgesamt kostenfreien Fondsanlage verwechseln
- Fonds-Cashback nicht ohne Prüfung von Fonds und Anteilklasse voraussetzen
Wenn Sie diese Punkte vermeiden, bleibt die Entscheidung übersichtlich: zuerst Anlage- und Nutzungszweck, dann Depotart, danach Eröffnungsweg und konkrete Kosten. So vergleichen Sie nicht Produktnamen, sondern die Lösung, die zu Ihrer tatsächlichen Situation passt.
Fazit: Die passende FNZ-/ebase-Depotart beginnt mit Ihrem Vorhaben, nicht mit dem Produktnamen
Für Selbstentscheider gibt es bei FNZ mehrere Depotlösungen, aber nicht jede ist für dieselbe Situation gedacht. Das Investmentdepot bildet die zentrale Fonds- und ETF-Welt, das VL-Depot gehört zu vermögenswirksamen Leistungen, advanced und Dimensional sind spezialisierte Modelle, das Wertpapierdepot richtet sich an börsliche Einzeltitel und gemanagte Lösungen verfolgen einen anderen Anlageweg.
Für Sie zählt deshalb zuerst: Was möchten Sie tatsächlich tun, und besitzen Sie vielleicht schon ein FNZ-/ebase-Depot? Erst danach sollte geklärt werden, welche konkrete Depotlösung über den passenden Partnerweg verfügbar ist. Keine pauschale Zusage: Eine offizielle FNZ-Depotbezeichnung ist noch keine pauschale Zusage, dass diese Variante über PROfinance in jeder Konstellation eröffnet werden kann.
Steht die organisatorische Depotlösung fest, können Sie die wirtschaftliche Seite getrennt betrachten: mögliche 0 % Ausgabeaufschlag, Fonds-Cashback, Bonus, bankseitige Depotkosten und laufende Fondskosten. So wählen Sie nicht das vermeintlich „beste“ Depot, sondern den Depotweg, der zu Ihrer selbstbestimmten Fondsanlage passt.
Häufige Fragen zu FNZ-/ebase-Depotarten für Selbstentscheider
Welche FNZ-/ebase-Depotarten gibt es?
FNZ nennt unter anderem Investmentdepot beziehungsweise VL-Depot, advanced Depot, Dimensional Depot, Wertpapierdepot sowie gemanagte und geschäftliche Lösungen. Diese Depotarten verfolgen unterschiedliche Zwecke und Nutzungsformen. Sie sollten deshalb nicht davon ausgehen, dass jede Variante für jeden privaten Selbstentscheider oder über jeden Partner identisch verfügbar ist.
Welches FNZ-/ebase-Depot ist für einen Selbstentscheider am wichtigsten?
Wenn Sie klassische Fonds oder ETFs selbst auswählen möchten, ist das Investmentdepot die zentrale FNZ-Depotlösung, die Sie zuerst verstehen sollten. Ob genau dieses Modell beziehungsweise welche konkrete Variante über PROfinance eröffnet werden kann, hängt vom aktuellen Partner- und Eröffnungsweg ab. Eine pauschale Produktempfehlung ersetzt diese organisatorische Klärung nicht.
Ist ein VL-Depot dasselbe wie ein normaler Fonds-Sparplan?
Nein. Ein VL-Depot ist auf vermögenswirksame Leistungen ausgerichtet und bezieht den Arbeitgeber beziehungsweise den VL-Zahlungsweg ein. Ein normaler Fonds-Sparplan ist davon organisatorisch zu trennen, auch wenn in beiden Fällen regelmäßig Fondsanteile erworben werden können.
Was ist das advanced Depot bei FNZ?
FNZ beschreibt das advanced Depot als Lösung für Fonds und ETFs einschließlich Clean-Share-Fonds. Das Kostenmodell kann ein direkt mit dem Vermittler vereinbartes Serviceentgelt vorsehen. Für PROfinance darf daraus nicht automatisch abgeleitet werden, dass dieses Spezialmodell der Standardweg oder in jeder Konstellation eröffnungsfähig ist.
Was ist das Dimensional Depot?
Im Dimensional Depot können laut FNZ ausschließlich ausgewählte Fonds der Fondsgesellschaft Dimensional Ireland Limited gehandelt und verwahrt werden. Die Produktwelt ist damit bewusst enger als beim allgemeinen Investmentdepot. Ob diese spezielle Lösung für Ihre Ausgangslage und über den konkreten Partnerweg verfügbar ist, sollte vor einer Eröffnung geklärt werden.
Wann brauche ich ein Wertpapierdepot statt eines Fondsdepots?
Das FNZ-Wertpapierdepot ist für börslichen Handel mit Einzeltiteln wie Aktien oder Zertifikaten gedacht. Wenn Sie dagegen vor allem klassische Fonds selbst auswählen und über Fondskonditionen nachdenken, ist das eine andere Depotlogik. PROfinance bleibt Fondsvermittler und übernimmt keine allgemeine Wertpapierberatung.
Kann ich jede FNZ-Depotart über PROfinance eröffnen?
Das darf nicht pauschal zugesagt werden. FNZ nennt mehrere Depotlösungen, aber die konkrete Eröffnungsfähigkeit über PROfinance kann je nach Depotmodell und Sonderkonstellation unterschiedlich sein. Deshalb sollte vor dem Start geklärt werden, welche Variante aktuell für Ihre Situation über den PROfinance-Partnerweg vorgesehen ist.
Brauche ich eine neue Depotart, wenn ich schon ein ebase-/FNZ-Depot habe?
Nicht automatisch. Bei einem reinen Betreuer- beziehungsweise Vermittlerwechsel kann das bestehende FNZ-/ebase-Depot bestehen bleiben; Depotnummer, FNZbanking-Zugang und bestehende Sparpläne bleiben dabei unverändert. Erst wenn Ihre gewünschte Nutzung tatsächlich eine andere Depotlösung erfordert, wird eine Neueröffnung wichtig.
Gelten 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback für jede Depotart?
Nein, diese Vorteile dürfen nicht pauschal an eine Depotart geknüpft werden. 0 % Ausgabeaufschlag betrifft die konkrete Kaufkondition, während Fonds-Cashback unter anderem von Fonds, Anteilklasse, Bestandsprovision und Voraussetzungen abhängt. Depotart, Fonds und Vermittlungskonditionen müssen deshalb getrennt betrachtet werden.
Wie finde ich heraus, welche Depotart zu mir passt?
Beginnen Sie mit Ihrer tatsächlichen Nutzung: klassische Fonds und ETFs, VL, spezielle Anteilklassen, Dimensional-Fonds, börsliche Einzeltitel oder eine gemanagte Lösung. Klären Sie anschließend, ob bereits ein FNZ-/ebase-Depot besteht und welcher Eröffnungs- beziehungsweise Wechselweg für Ihre Situation vorgesehen ist. Erst danach vergleichen Sie Kosten und mögliche PROfinance-Konditionsvorteile.