FNZ / ebase Ratgeber · Für selbstentscheidende Fondsanleger

PROfinance bei FNZ als Partner ohne Beratung: Selbst entscheiden und bessere Fondskonditionen nutzen

Kann Ihr bestehendes ebase-Depot bei der FNZ bereits mehr für Sie leisten?

Liegt Ihr ebase-Depot bereits bei der FNZ Bank? Dann genügt ein kostenloser Vermittlerwechsel, um von den PROfinance-Sonderkonditionen wie 0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonus zu profitieren.

PROfinance für FNZ / ebase-Kunden

Depot behalten. Vorteile nutzen.

Sie behalten Ihr ebase-Depot bei der FNZ Bank. PROfinance unterstützt Selbstentscheider beim kostenlosen Vermittler-/Betreuerwechsel und bei der Einordnung möglicher Konditionsvorteile.

Depot bleibt bei FNZ / ebase

Bankzugang und Depotstruktur bleiben unverändert.

Kostenloser Wechsel

Ein Vermittler-/Betreuerwechsel ist einfach und kostenfrei.

Für Selbstentscheider

Keine Anlageberatung, sondern Unterstützung bei Konditionen und Unterlagen.

Was Sie selbst entscheiden, wobei PROfinance unterstützt und welche Vorteile trotzdem möglich sind

Wenn Sie PROfinance auf der FNZ-Seite unter „Partner ohne Beratung“ finden, bedeutet das nicht, dass Sie bei Fragen allein gelassen werden. Für Sie als Selbstentscheider ist vielmehr entscheidend: Sie wählen Ihre Fonds selbst und treffen Ihre Anlageentscheidungen eigenständig. PROfinance übernimmt keine individuelle Fondsauswahl für Sie, unterstützt Sie aber bei der Vermittlung, bei organisatorischen Fragen und dabei, mögliche Fondskonditionen für Ihre Fonds herauszufinden.

Diese Trennung ist wichtig, weil bei einem FNZ-/ebase-Depot mehrere Rollen zusammenkommen. Die FNZ Bank bleibt die depotführende Bank, während PROfinance als Fondsvermittler auf der Vermittlungs- und Serviceseite tätig ist. „Ohne Beratung“ heißt nicht „ohne Support“ oder „ohne Ansprechpartner“. Ihre Anlageentscheidung bleibt bei Ihnen – persönliche Unterstützung und mögliche Konditionsvorteile können trotzdem dazugehören.

Was bedeutet „Partner ohne Beratung“ bei FNZ konkret für Sie?

FNZ stellt ihre Depot- und Kontolösungen über angebundene Partner bereit und unterscheidet auf der Seite „Kunde werden“ zwischen Partnern mit und ohne Beratung. PROfinance ist dort als Partner ohne Beratung aufgeführt. Für Sie heißt das zunächst ganz praktisch: Wenn Sie ein passendes FNZ-/ebase-Depot über PROfinance nutzen möchten, entscheiden Sie selbst, welche Fonds zu Ihrer eigenen Anlagestrategie gehören.

PROfinance trifft diese Auswahl nicht stellvertretend für Sie und empfiehlt Ihnen nicht individuell, welchen Fonds Sie kaufen, verkaufen oder besparen sollen. Gerade erfahrene Fondsanleger suchen häufig genau diese Rollenverteilung: selbst entscheiden, aber Fragen zu Ablauf, Vermittlung und Fondskonditionen nicht allein lösen müssen.

Der Begriff sollte deshalb weder größer noch kleiner gemacht werden, als er ist. Er ist keine Aussage darüber, ob Sie Support erhalten, wie die FNZ Bank Ihr Depot technisch führt oder welche Konditionen für einen konkreten Fonds gelten. Diese Fragen lassen sich getrennt beantworten – und genau dadurch wird für Sie klar, wer wofür zuständig ist.

Welche Aufgaben bleiben bei Ihnen – und wobei unterstützt PROfinance?

Für Sie als Selbstentscheider wird die Rollenverteilung am klarsten, wenn Sie auf die konkreten Aufgaben schauen. Sie behalten die Kontrolle über Ihre Anlageentscheidungen; PROfinance begleitet die Vermittlungs- und Organisationsseite, während die FNZ Bank die bankseitige Depotführung übernimmt.

Bereich Wer entscheidet oder handelt? Was das für Sie bedeutet
Fondsauswahl und Anlagestrategie Sie als Selbstentscheider Sie bestimmen selbst, welche Fonds Sie halten, kaufen, verkaufen oder besparen.
Vermittlung und Fondskonditionen PROfinance PROfinance unterstützt bei Vermittlerzuordnung, Konditionsfragen und dem organisatorischen Weg.
Depot- und Kontoführung FNZ Bank FNZ führt das Depot beziehungsweise Konto und übernimmt die bankseitige Abwicklung.
Onlinezugang und bankseitige Technik FNZ Bank FNZ stellt FNZbanking beziehungsweise die bankseitigen Zugänge und Funktionen bereit.
Individuelle Fondsberatung Nicht Teil des PROfinance-Selbstentscheider-Modells Sie erhalten keine individuelle Empfehlung, welcher Fonds für Sie persönlich passend ist.

Diese Aufteilung schützt zugleich vor zwei typischen Missverständnissen: PROfinance wird dadurch weder zur Depotbank noch zur persönlichen Anlageberatung. Sie nutzen einen Fondsvermittler für Selbstentscheider und behalten Ihre Anlageentscheidung vollständig bei sich.

Was „ohne Beratung“ ausdrücklich nicht bedeutet

Der Ausdruck klingt für manche Anleger zunächst nach „ohne Hilfe“. Das wäre für das PROfinance-Modell zu kurz gegriffen. Ohne individuelle Anlageberatung heißt nicht ohne persönlichen Support. Sie können weiterhin besprechen, welcher organisatorische Weg zu Ihrem bestehenden oder neuen FNZ-/ebase-Depot passt und welche Fragen zu Vermittlung, Ablauf und Fondskonditionen für Sie offen sind.

Es bedeutet ebenso wenig, dass Sie auf transparente Konditionen verzichten müssen. Bei passenden Fonds können über den Vermittlungsweg beispielsweise 0 % Ausgabeaufschlag oder mögliches Fonds-Cashback eine Rolle spielen. Ob diese Vorteile für Ihren konkreten Fonds und Ihre Anteilklasse möglich sind, muss jedoch separat festgestellt werden. Wenn Sie bereits einen Fonds im Blick haben, können Sie zusätzlich prüfen, welche Fonds und Anteilklassen cashbackfähig sein können.

Und schließlich bedeutet „ohne Beratung“ nicht, dass die FNZ Bank ihre bankseitigen Aufgaben nicht erfüllt. Depotführung, Konto, Onlinezugang, technische Abwicklung und bankseitige Dokumente bleiben Aufgaben der FNZ Bank. Die Bezeichnung betrifft also die Rolle des Partners, nicht die Funktionsfähigkeit Ihres Depots.

Für wen kann dieses Modell besonders gut passen?

Das Modell richtet sich vor allem an Anleger, die bereits wissen, dass sie ihre Fonds selbst auswählen möchten. Vielleicht kennen Sie Ihre Fonds bereits über ISIN oder WKN, führen einen bestehenden Fondsbestand weiter oder möchten vor einem Kauf vor allem die Konditionen verstehen. Dann kann die klare Trennung zwischen Ihrer eigenen Anlageentscheidung und dem Vermittlungsservice gut zu Ihnen passen.

Besonders naheliegend ist das für erfahrene Selbstentscheider, die keine persönliche Produktempfehlung benötigen, aber Wert auf nachvollziehbare Abläufe, einen Ansprechpartner und wirtschaftlich interessante Fondskonditionen legen. Sie müssen sich dann nicht beraten lassen, um Fragen zur Depoteröffnung, zum Betreuerwechsel oder zu einem möglichen Konditionsvorteil zu klären.

Wenn Sie dagegen ausdrücklich möchten, dass jemand Ihre persönliche Situation bewertet und Ihnen daraus eine individuelle Anlage- oder Produktempfehlung ableitet, suchen Sie eine andere Leistung. In diesem Fall sollten Sie nicht erwarten, dass die Kennzeichnung „Partner ohne Beratung“ genau diesen Beratungsbedarf abdeckt.

Wie unterscheiden sich PROfinance und die FNZ Bank bei Ihrem Depot?

Die Unterscheidung zwischen Vermittler und Depotbank ist für viele Fragen wichtiger als die Bezeichnung „ohne Beratung“. PROfinance ist nicht die depotführende Bank. Die FNZ Bank führt Ihr Depot und Konto, verarbeitet bankseitige Aufträge und stellt die technischen Zugänge bereit.

PROfinance unterstützt Sie bei Fragen rund um Vermittlung und Fondskonditionen. Das ist beispielsweise dann wichtig, wenn Sie ein neues FNZ-/ebase-Depot über einen Partner eröffnen möchten, ein bestehendes Depot einem anderen Vermittler zuordnen oder die Konditionen Ihrer Fonds prüfen möchten. Auf der PROfinance-FNZ-/ebase-Seite finden Sie den Einstieg für FNZ-/ebase-Selbstentscheider. Wenn Sie genau diesen Weg planen, können Sie sich ansehen, wie Sie als Selbstentscheider ein FNZ-/ebase-Depot über PROfinance eröffnen.

Für Sie entsteht daraus eine einfache Regel: Bankthemen zur Depotführung gehören zur FNZ, Vermittlungs- und Konditionsthemen zu PROfinance, die Anlageentscheidung bleibt bei Ihnen. Wenn Sie diese drei Ebenen trennen, werden viele scheinbar komplizierte Fragen deutlich übersichtlicher.

Brauchen Sie wegen „ohne Beratung“ ein neues Depot?

Nein, aus der Bezeichnung allein folgt überhaupt keine Neueröffnung. Wenn Sie bereits ein FNZ-/ebase-Depot besitzen, sollten Sie zuerst herausfinden, ob ein reiner Betreuer- beziehungsweise Vermittlerwechsel für Ihre Situation ausreicht. Bei diesem Vorgang bleibt die FNZ Bank depotführende Bank; geändert wird die Vermittlerzuordnung. Für die Entscheidung zwischen Weiterführen und Neueröffnung können Sie zuerst vergleichen, ob Ihr bestehendes FNZ-/ebase-Depot für PROfinance bereits ausreichen kann.

Bei einem reinen Betreuer-/Vermittlerwechsel eines bestehenden FNZ-/ebase-Depots bleiben Depotnummer, FNZbanking-Zugang und bestehende Sparpläne einschließlich Sparraten und Sparterminen erhalten. Fonds müssen deshalb nicht verkauft werden, und ein Depotübertrag ist dafür nicht erforderlich. Ein neues Depot ist allein wegen des Vermittlerwechsels nicht erforderlich. Wenn Sie bestehende Fonds mit besseren Konditionen weiterführen möchten, erfahren Sie, wie Sie Ihr bestehendes FNZ-/ebase-Depot weiterführen und bessere Fondskonditionen nutzen. Für den Wechsel selbst zeigt Ihnen der Betreuerwechsel Schritt für Schritt, wie der organisatorische Ablauf aussieht.

Eine Neueröffnung wird dagegen dann zum Thema, wenn noch kein passendes FNZ-/ebase-Depot vorhanden ist oder Ihre konkrete gewünschte Depotlösung eine andere Ausgangslage erfordert. Die Kennzeichnung „ohne Beratung“ entscheidet nicht darüber, ob Sie ein neues Depot brauchen. Wenn eine neue Depotverbindung tatsächlich erforderlich ist, können Sie anschließend nachvollziehen, wie die Depoteröffnung über einen FNZ-Partner wie PROfinance Schritt für Schritt abläuft.

Welche PROfinance-Vorteile können trotz fehlender Anlageberatung möglich sein?

Gerade hier zeigt sich, warum Beratung und Konditionen getrennt betrachtet werden sollten. Sie können Ihre Fonds selbst auswählen und trotzdem einen Vermittler nutzen, der Ihnen transparente Konditionen und organisatorischen Support bietet. Welche Vorteile tatsächlich möglich sind, hängt immer von Fonds, Anteilklasse, Depot- und Vermittlerkonstellation sowie den jeweiligen Voraussetzungen ab.

Diese Vorteile sind keine Gegenleistung für eine persönliche Anlageempfehlung. Sie betreffen vielmehr Vermittlung und Fondskonditionen. Besonders beim Cashback lohnt sich der Blick auf Ihren konkreten Fonds: Die Voraussetzungen für FNZ-/ebase Fonds-Cashback müssen ebenso passen wie Fonds und Anteilklasse. Wie Bestandsprovision und Fonds-Cashback zusammenhängen, können Sie anschließend gezielt vertiefen.

Warum 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback nichts mit Anlageberatung zu tun haben

0 % Ausgabeaufschlag betrifft die Kaufkondition eines Fonds. Fonds-Cashback betrifft dagegen eine mögliche Rückvergütung aus einer vorhandenen Bestandsprovision. Beide Ebenen können wirtschaftlich interessant sein, sagen aber nichts darüber aus, ob ein Fonds zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Deshalb kann ein Selbstentscheider Konditionsvorteile nutzen, ohne dass PROfinance für ihn eine Fondsentscheidung trifft. Genau diese Trennung ist wichtig: Sie entscheiden über das „Was“ Ihrer Anlage, während der Vermittlungsweg beeinflussen kann, zu welchen Konditionen bestimmte Fondsgeschäfte möglich sind.

Wenn Sie beide Ebenen gemeinsam verstehen möchten, zeigt die Gegenüberstellung, wie 0 % Ausgabeaufschlag und Fonds-Cashback bei FNZ/ebase zusammenwirken können. Depotentgelte und laufende Fondskosten bleiben davon wiederum getrennt.

Welche Angaben helfen, bevor Sie PROfinance kontaktieren?

Wenn Sie bereits selbst entschieden haben, welche Fonds oder welche Depotlösung für Sie grundsätzlich interessant sind, lässt sich die organisatorische Frage meist schneller klären. Sie müssen dafür keine fertige Fachanalyse liefern; einige konkrete Angaben helfen jedoch, Ihre Ausgangslage eindeutig zu verstehen. Falls die Depotlösung noch nicht feststeht, hilft Ihnen der Überblick, welche FNZ-/ebase-Depotarten für Selbstentscheider in Frage kommen und worin sie sich unterscheiden .

  • ob bereits ein FNZ-/ebase-Depot besteht oder Sie neu starten möchten
  • welche Depotart beziehungsweise Nutzung Sie anstreben, soweit bereits bekannt
  • ob Sie Fonds bereits halten oder neu kaufen beziehungsweise besparen möchten
  • bei konkreten Fonds möglichst ISIN oder WKN
  • ob Fonds derzeit bei einer anderen Depotbank liegen
  • ob Sie vor allem Depoteröffnung, Betreuerwechsel oder Fondskonditionen klären möchten

Mit diesen Angaben kann der organisatorische Weg sauber von Ihrer Anlageentscheidung getrennt werden. Sie behalten die Verantwortung für die Fondsauswahl, während PROfinance die passende Vermittlungs- und Servicefrage mit Ihnen klären kann.

Welche Missverständnisse sollten Sie vermeiden?

Die Kennzeichnung „Partner ohne Beratung“ ist einfach, wird aber leicht falsch interpretiert. Entscheidend ist, weder eine Leistung hineinzuversprechen, die nicht zum Selbstentscheider-Modell gehört, noch vorhandenen Support und mögliche Konditionsvorteile kleinzureden.

  • „ohne Beratung“ nicht mit „ohne Ansprechpartner“ gleichsetzen
  • keine individuelle Fonds- oder Produktempfehlung durch PROfinance erwarten
  • PROfinance nicht mit der depotführenden FNZ Bank verwechseln
  • nicht davon ausgehen, dass jeder Fonds automatisch 0 % Ausgabeaufschlag oder Cashback erhält
  • ein bestehendes FNZ-/ebase-Depot nicht allein wegen eines Vermittlerwechsels neu eröffnen
  • Depotkosten, laufende Fondskosten und Vermittlungskonditionen getrennt betrachten

Wenn Sie diese Punkte auseinanderhalten, wird die Bezeichnung sogar hilfreich: Sie wissen von Anfang an, dass Sie selbst entscheiden, aber nicht auf organisatorische Unterstützung, Konditionsinformationen und persönlichen Support verzichten müssen.

Fazit: „Partner ohne Beratung“ heißt selbst entscheiden – nicht allein gelassen werden

Dass PROfinance bei FNZ als Partner ohne Beratung aufgeführt ist, passt zum Selbstentscheider-Modell: Sie bestimmen Ihre Fonds und Ihre Anlagestrategie selbst. PROfinance übernimmt keine individuelle Fondsauswahl, sondern unterstützt auf der Vermittlungs-, Organisations- und Konditionsseite.

Für Ihr Depot bleibt die Rollenverteilung klar. Die FNZ Bank führt das Depot, PROfinance ist Fondsvermittler und Ansprechpartner für den passenden Vermittlungsweg, und die Anlageentscheidung bleibt bei Ihnen. Diese Trennung ist besonders attraktiv, wenn Sie bereits wissen, was Sie möchten, aber Kaufkonditionen und mögliche Rückvergütungen nicht unnötig verschenken wollen.

Je nach Fonds und Voraussetzungen können deshalb trotz fehlender individueller Anlageberatung 0 % Ausgabeaufschlag, Fonds-Cashback/Treueprämie, Bonusleistungen und persönlicher Support möglich sein. Ob das für Ihren konkreten Bestand oder einen geplanten Fondskauf gilt, sollten Sie immer für den konkreten Fonds und die jeweilige Anteilklasse prüfen.

Häufige Fragen zu PROfinance als FNZ-Partner ohne Beratung

Was bedeutet „Partner ohne Beratung“ bei FNZ?

FNZ führt PROfinance auf der Seite „Kunde werden“ als Partner ohne Beratung. Für Sie bedeutet das, dass Sie Ihre Fonds und Ihre Anlageentscheidungen selbst auswählen und PROfinance keine individuelle Fondsauswahl für Sie trifft. Unterstützung bei Vermittlung, Organisation, Fondskonditionen und persönlichen Rückfragen kann trotzdem zum PROfinance-Service gehören.

Bekomme ich bei PROfinance gar keine Unterstützung?

Doch. „Ohne Beratung“ bedeutet nicht „ohne Support“. PROfinance kann Sie bei organisatorischen Fragen, der Vermittlerzuordnung, der Depoteröffnung und beim Prüfen möglicher Fondskonditionen unterstützen, während Ihre Fondsentscheidung bei Ihnen bleibt.

Empfiehlt PROfinance mir, welchen Fonds ich kaufen soll?

Nein. PROfinance richtet sich an Selbstentscheider und übernimmt keine individuelle Fondsauswahl für Sie. Sie entscheiden selbst, welche Fonds Sie kaufen, verkaufen, halten oder besparen möchten.

Ist PROfinance die depotführende Bank meines FNZ-/ebase-Depots?

Nein. Die FNZ Bank bleibt die depotführende Bank und übernimmt die bankseitige Depot- und Kontoführung sowie die technischen Zugänge. PROfinance ist Fondsvermittler und unterstützt bei Vermittlung, Fondskonditionen und Servicefragen.

Kann ich trotz „ohne Beratung“ 0 % Ausgabeaufschlag nutzen?

Bei passenden Fondskäufen können über PROfinance 0 % Ausgabeaufschlag möglich sein. Diese Kondition betrifft den Kaufaufschlag und ist keine Aussage darüber, ob der Fonds für Sie persönlich geeignet ist. Ob die konkrete Kondition gilt, sollte für Fonds und Anteilklasse geprüft werden.

Kann ich trotz „ohne Beratung“ Fonds-Cashback erhalten?

Ja, grundsätzlich kann Fonds-Cashback bei geeigneten Fonds möglich sein, obwohl Sie Ihre Anlageentscheidungen selbst treffen. Entscheidend sind unter anderem Fonds, Anteilklasse, vorhandene Bestandsprovision, Vermittlerzuordnung und die geltenden Voraussetzungen. Cashback darf deshalb nicht pauschal für jeden Fonds zugesagt werden.

Brauche ich ein neues FNZ-/ebase-Depot, wenn ich PROfinance nutzen möchte?

Nicht automatisch. Wenn bereits ein FNZ-/ebase-Depot besteht, kann ein reiner Betreuer-/Vermittlerwechsel ausreichen; dabei bleiben Depotnummer, FNZbanking-Zugang und bestehende Sparpläne erhalten. Eine Neueröffnung kommt vor allem dann infrage, wenn noch kein passendes Depot vorhanden ist oder eine andere Depotlösung benötigt wird.

Kann ich mein bestehendes FNZ-/ebase-Depot zu PROfinance umstellen, ohne Fonds zu verkaufen?

Bei einem reinen Betreuer-/Vermittlerwechsel müssen Ihre Fonds nicht verkauft werden und ein Depotübertrag ist dafür nicht erforderlich. Geändert wird die Vermittlerzuordnung, während die FNZ Bank depotführende Bank bleibt. Das ist von einem Depotübertrag zu einer anderen Bank klar zu unterscheiden.

Für wen ist ein Partner ohne Beratung besonders passend?

Das Modell passt vor allem zu Anlegern, die ihre Fonds selbst auswählen und keine individuelle Produktempfehlung benötigen. Wenn Sie Ihre Anlageentscheidungen eigenständig treffen, aber einen Ansprechpartner für Organisation, Vermittlung und Fondskonditionen wünschen, entspricht das der PROfinance-Selbstentscheiderlogik. Wer ausdrücklich persönliche Anlageempfehlungen erwartet, sucht dagegen eine andere Leistung.

Wie kann ich meine konkreten Fondskonditionen klären?

Am eindeutigsten ist die Prüfung über den konkreten Fonds und möglichst über ISIN oder WKN. So lässt sich die tatsächliche Anteilklasse bestimmen und anschließend prüfen, ob beispielsweise 0 % Ausgabeaufschlag oder Fonds-Cashback möglich sein können. Allgemeine Aussagen nur anhand des Fondsnamens reichen dafür häufig nicht aus.

Was sich beim FNZ / ebase-Vermittlerwechsel ändert

Der Wechsel betrifft den hinterlegten Vermittler, nicht Ihr ebase-Depot selbst. Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

Kein neues Depot notwendig

Es reicht ein einfacher und kostenloser Vermittler-/Betreuerwechsel. Ihr FNZ / ebase-Depot muss dafür nicht neu eröffnet werden.

Profitieren von 0 % Ausgabeaufschlag

Bei PROfinance bei allen Fonds dauerhaft inklusive.

Cashback-Möglichkeit prüfen

Relevant bei Fonds mit laufenden Vertriebsvergütungen bzw. Bestandsprovisionen.

Bestehendes FNZ / ebase-Depot weiter nutzen.

Ihr ebase-Depot bleibt bei der FNZ Bank. PROfinance kann als Vermittler hinterlegt werden, damit Sie Konditionen, Ausgabeaufschläge und mögliche Rückvergütungen besser nutzen können.

Bekannt aus

Bei welcher Bank möchten Sie Fonds-Cashback beantragen?

Wählen Sie Ihre Depotbank. Dort können Sie einen Betreuerwechsel vornehmen oder ein Depot eröffnen (comdirect, FFB, FNZ / ebase).