FNZ / ebase Ratgeber · Für selbstentscheidende Fondsanleger

FNZ-/ebase-Depot Kosten: Welche Gebühren Sie vermeiden können und wann 0 % Ausgabeaufschlag oder Fonds-Cashback möglich sind

Kann Ihr bestehendes ebase-Depot bei der FNZ bereits mehr für Sie leisten?

Liegt Ihr ebase-Depot bereits bei der FNZ Bank? Dann genügt ein kostenloser Vermittlerwechsel, um von den PROfinance-Sonderkonditionen wie 0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonus zu profitieren.

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Welche Kosten bei Ihrem FNZ-/ebase-Depot entstehen – und welche Sie durch den richtigen Vermittlungsweg beeinflussen können

Wenn Sie in Ihrem ebase-/FNZ-Depot Gebühren sehen oder beim Fondskauf wissen möchten, was am Ende tatsächlich von Ihrem Anlagebetrag übrig bleibt, ist eine Zahl allein selten hilfreich. Viele Depotinhaber möchten zunächst nur wissen, warum ihre Geldanlage teurer erscheint als erwartet. Die Antwort liegt oft darin, dass verschiedene Kostenarten miteinander verwechselt werden. Beim FNZ-/ebase-Depot entstehen Kosten auf mehreren Ebenen: Die FNZ Bank kann für die Depotführung und bestimmte Vorgänge Entgelte berechnen, der Fonds selbst hat laufende Kosten, beim Kauf kann ein Ausgabeaufschlag anfallen und in vielen Fonds steckt außerdem eine Bestandsprovision als Vertriebsvergütung.

Genau diese Trennung ist entscheidend. Denn nicht jede Kostenposition lässt sich auf dieselbe Weise reduzieren. Die TER eines Fonds verschwindet nicht durch einen anderen Vermittler, und ein günstigerer Kaufweg ändert nicht automatisch das Depotentgelt der FNZ Bank. Umgekehrt müssen Sie einen Ausgabeaufschlag nicht zwangsläufig akzeptieren, nur weil Sie einen bestimmten Fonds kaufen möchten. Und bei geeigneten Fonds kann ein Teil der Bestandsprovision über Fonds-Cashback beziehungsweise eine Treueprämie an Sie zurückfließen.

Sie bekommen deshalb hier keine pauschale Aussage wie „Das FNZ-Depot kostet X Euro“. Stattdessen sehen Sie, welche Kosten zu Ihrem konkreten Depotmodell gehören, welche Kosten im Fonds stecken und an welchen Stellen PROfinance-Konditionen für Sie wirtschaftlich interessant werden können.

Welche Kosten können bei Ihrem FNZ-/ebase-Depot entstehen?

Für eine saubere Kostenprüfung sollten Sie mindestens fünf Positionen auseinanderhalten:

  • Depotführungsentgelt: Bankseitiges Entgelt der FNZ Bank, dessen Höhe vom konkreten Depot- und Preismodell abhängt.
  • Transaktionsentgelte: Können je nach Auftrag, Ausführungsweg und Produkt entstehen; für bestimmte Online-Fondstransaktionen nennt das aktuelle Investmentdepot-Preisverzeichnis kein Transaktionsentgelt, für ETFs und Dimensional Fonds dagegen ein zusätzliches prozentuales Entgelt.
  • Ausgabeaufschlag: Einmalige Kaufkostenposition bei vielen klassischen Investmentfonds. Über PROfinance sind bei vielen Fondskäufen 0 % Ausgabeaufschlag möglich.
  • TER und laufende Fondskosten: Kosten innerhalb des Fonds. Sie werden nicht durch den Vermittlerwechsel abgeschafft.
  • Bestandsprovision: Eine in bestimmten Fonds enthaltene Vertriebsvergütung. Bei geeigneten Fonds und erfüllten Voraussetzungen kann PROfinance einen Teil davon als Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie zurückvergüten.

Wenn Sie diese Ebenen getrennt betrachten, wird die Kostenfrage deutlich übersichtlicher. Sie sehen dann nicht nur, was Sie zahlen, sondern auch, welche Position überhaupt beeinflussbar ist.

Welche Kosten gehören zur FNZ Bank – und welche zum Fonds?

Die FNZ Bank ist die depotführende Bank. Sie führt Ihr Depot, stellt die technische Infrastruktur bereit und rechnet die bankseitigen Entgelte nach dem für Ihre Depotverbindung geltenden Preis- und Leistungsverzeichnis ab. PROfinance ist dagegen Fondsvermittler für Selbstentscheider. Diese Rollen müssen Sie bei jeder Kostenposition auseinanderhalten.

Kostenposition Wo entsteht sie? Kann PROfinance sie beeinflussen?
Depotführungsentgelt FNZ Bank / konkretes Preismodell Nein, das bankseitige Entgelt richtet sich nach Ihrer Depotverbindung.
Transaktionsentgelt FNZ Bank / Auftrag / Produkt Nicht pauschal; maßgeblich sind Preisverzeichnis, Ausführungsweg und Produkt.
Ausgabeaufschlag Fondsvertrieb beim Kauf Ja, über PROfinance sind bei vielen Fondskäufen 0 % Ausgabeaufschlag möglich.
TER / laufende Fondskosten Im Fonds Nein. Diese fondsinterne Kostenebene bleibt bestehen.
Bestandsprovision Vertriebsvergütung innerhalb der Fondskostenstruktur Teilweise: Bei geeigneten Fonds kann eine Rückvergütung möglich sein.

Wenn Sie diese Kostenarten voneinander trennen, erkennen Sie schnell, welche Positionen Sie tatsächlich beeinflussen können – und welche nicht. Wenn Sie die Kostenarten grundsätzlich noch einmal unabhängig vom FNZ-Depot auseinanderhalten möchten, zeigt die verständliche Übersicht zu Fondskosten, wie Kaufkosten, laufende Kosten, Depotkosten und Vertriebsvergütungen zusammenhängen.

Wie hoch ist das Depotführungsentgelt bei FNZ/ebase?

Hier kommt es auf Ihr konkretes Preismodell an. Das offiziell bei FNZ abrufbare Preis- und Leistungsverzeichnis für das ebase Investmentdepot ist ab 1. August 2024 gültig und war am 24. August 2026 weiterhin im FNZ-Downloadbereich als aktuelle Vertragsunterlage verfügbar. Für ein Investmentdepot mit Konto flex nennt es vier Preismodelle.

Investmentdepot mit Konto flex pro Quartal rechnerisch pro Jahr
flex basic 6,25 € 25,00 €
flex select 10,00 € 40,00 €
flex standard 13,25 € 53,00 €
flex premium 18,75 € 75,00 €

Für ältere Investmentdepots ohne Konto flex nennt das Preisverzeichnis andere Kombinationen aus Trading- und Service-Modellen. Dort liegen die quartalsweisen Entgelte je nach Modell zwischen 11,25 € und 18,75 €. Die richtige Frage lautet deshalb nicht „Was kostet ebase?“, sondern „Welches Preis- und Depotmodell habe ich?“

Wenn Sie Ihr Preismodell nicht sicher kennen, prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen, den Online-Postkorb beziehungsweise die Abrechnung oder das aktuell für Ihre Depotverbindung geltende Preis- und Leistungsverzeichnis. Gerade ältere ebase-Depots unterscheiden sich teilweise deutlich von neueren Depotmodellen. Deshalb sollten Sie immer Ihr konkretes Preis- und Leistungsverzeichnis zugrunde legen, denn nur damit lässt sich eine Bankgebühr sauber zuordnen.

Warum unterscheiden sich die FNZ-/ebase-Depotentgelte?

Die Unterschiede hängen nicht nur von einem Marketingnamen ab. Im offiziellen Preisverzeichnis sind die Preismodelle mit unterschiedlichen Leistungsumfängen verbunden. Beim Investmentdepot mit Konto flex ist etwa die Zahl der möglichen Depotpositionen je nach Modell unterschiedlich; im Premium-Modell sind schriftlich beauftragte Transaktionen in bestimmten Fällen bereits enthalten.

Das bedeutet für Sie: Ein höheres Depotentgelt ist nicht automatisch „zu teuer“, und ein niedrigeres Entgelt ist nicht automatisch das passende Modell. Entscheidend ist, welche Depotstruktur Sie tatsächlich nutzen und welche Leistungen in Ihrem Modell vorgesehen sind.

Gerade bei älteren ebase-Bestandsdepots lohnt sich deshalb ein Blick auf die konkrete Vertragsbezeichnung. Viele Anleger führen ihr Depot seit Jahren und kennen die aktuelle Modelllogik nicht mehr im Detail.

Welche Transaktionskosten können bei Käufen, Verkäufen oder Umschichtungen entstehen?

Auch hier hilft nur die Trennung nach Ausführungsweg und Produkt. Das aktuelle Preisverzeichnis des ebase Investmentdepots nennt online beauftragte Transaktionen in klassischen Fonds – ausgenommen ETFs – ohne zusätzliches Transaktionsentgelt. Schriftlich beauftragte Käufe, Verkäufe oder Fondsumschichtungen kosten in mehreren Trading- beziehungsweise flex-Modellen 5,00 € pro Transaktion; in bestimmten Premium- und Service-Modellen sind sie enthalten.

Für ETFs und Dimensional Fonds nennt das Preisverzeichnis zusätzlich ein Transaktionsentgelt von 0,20 % des Transaktionsvolumens. Damit wird deutlich, warum ein allgemeiner Satz wie „Transaktionen bei FNZ sind kostenlos“ genauso falsch wäre wie „Jeder Kauf kostet extra“.

Wenn Sie eine konkrete Order planen, prüfen Sie deshalb zuerst Produktart, Auftragserteilung und Ihr Preismodell. Die bankseitige Transaktionsgebühr ist außerdem etwas anderes als ein Ausgabeaufschlag.

Was ist der Ausgabeaufschlag – und warum kann er für Sie besonders wichtig sein?

Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kaufkostenposition bei vielen klassischen Investmentfonds. Er wird typischerweise als Prozentsatz auf den Anlagebetrag berechnet. Wenn ein Fonds zum Beispiel einen regulären Ausgabeaufschlag vorsieht, fließt bei voller Berechnung nicht Ihr gesamter Zahlbetrag in Fondsanteile.

Genau an dieser Stelle kann der Vermittlungsweg einen erheblichen Unterschied machen. Über PROfinance erhalten Sie bei vielen Fondskäufen 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag – also 0 % Ausgabeaufschlag. Das gilt als Vermittlungskondition und ist von bankseitigen Depotentgelten sowie von den laufenden Kosten des Fonds zu trennen. Gerade bei regelmäßigen Sparplänen oder größeren Einmalanlagen kann der Unterschied zwischen regulärem und reduziertem Ausgabeaufschlag erheblich sein.

Wenn Sie genauer nachvollziehen möchten, wie diese Kaufkosten entstehen, erklärt der Ausgabeaufschlag beim Fondskauf, warum derselbe Fonds je nach Vertriebsweg mit unterschiedlichen Kaufkonditionen verbunden sein kann.

Was bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag – und was bedeutet es nicht?

0 % Ausgabeaufschlag bedeutet, dass diese konkrete Kaufkostenposition entfällt. Es bedeutet nicht, dass Ihr Fonds, Ihr Depot oder jede Transaktion kostenlos ist. Die laufenden Fondskosten bleiben bestehen, ebenso die bankseitigen Entgelte Ihres FNZ-/ebase-Depots.

Diese Abgrenzung ist besonders wichtig, weil Kostenangaben sonst schnell irreführend wirken. Wer 0 % Ausgabeaufschlag mit „0 % Gesamtkosten“ verwechselt, vergleicht unterschiedliche Ebenen miteinander.

Für einen Selbstentscheider ist 0 % Ausgabeaufschlag trotzdem sehr konkret: Wenn Sie ohnehin einen bestimmten Fonds kaufen oder besparen möchten, können Sie vermeiden, dass bei jedem Kauf zusätzlich ein regulärer Ausgabeaufschlag anfällt.

Welche laufenden Fondskosten entstehen unabhängig vom FNZ-Depot?

Die laufenden Fondskosten entstehen im Fonds selbst. Eine zentrale Kennzahl ist die TER – Total Expense Ratio. Sie fasst bestimmte laufende Kosten des Fonds zusammen und wird nicht als separate Depotabbuchung sichtbar, sondern belastet das Fondsvermögen.

Wichtig ist: Die TER hängt nicht davon ab, ob Sie denselben Fonds über FNZ, eine Hausbank oder einen anderen Vermittler halten. Ein günstigerer Vermittlungsweg senkt nicht automatisch die TER. Deshalb muss ein seriöser Kostenvergleich diese Ebene getrennt lassen.

Wenn Sie einen Kostenausweis oder Fondsunterlagen prüfen und nicht sicher sind, was die TER umfasst, hilft Ihnen die Einordnung von TER und laufenden Fondskosten dabei, diese Kosten richtig zu lesen.

Was hat die Bestandsprovision mit Ihren Fondskosten zu tun?

Bei vielen aktiv gemanagten Fonds kann in der Kostenstruktur eine Bestandsprovision enthalten sein. Sie ist eine laufende Vertriebsvergütung und darf nicht mit der TER gleichgesetzt werden. Für Sie ist sie deshalb interessant, weil sie – anders als die TER als Kennzahl – auf der Vermittlungsseite eine mögliche Rückvergütung auslösen kann.

PROfinance kann bei geeigneten Fonds und erfüllten Voraussetzungen einen Teil dieser Vergütung als Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie an Sie zurückgeben. Ob das bei Ihrem konkreten Fonds möglich ist, hängt unter anderem von Fonds, Anteilklasse und Konditionsmodell ab.

Wenn Sie zuerst verstehen möchten, woher diese Vergütung kommt, zeigt die Erklärung zur Bestandsprovision den Unterschied zu Ausgabeaufschlag, TER und Depotkosten.

Kann Fonds-Cashback Ihre persönliche Kostenbelastung senken?

Ja, wenn Ihr Fonds cashbackfähig ist und die Voraussetzungen erfüllt sind. Dann kann ein Teil der Bestandsprovision an Sie zurückfließen. Das ist keine Erstattung der TER und keine garantierte Rendite. Es handelt sich um eine mögliche Rückvergütung auf der Vertriebsseite.

Wie hoch diese Rückvergütung ausfallen kann, lässt sich deshalb nicht pauschal für ein FNZ-/ebase-Depot nennen. Entscheidend sind Ihre konkreten Fonds und Anteilklassen. Deshalb sollten Sie Ihren konkreten Fondsbestand prüfen und sich nicht allein an allgemeinen Prozentangaben orientieren. Mit ISIN oder WKN können Sie im PROfinance Fonds-Check prüfen, welche Konditionen für Ihren Fonds hinterlegt sind.

Wenn Sie das Prinzip vor der Einzelprüfung verstehen möchten, erfahren Sie unter Fonds-Cashback einfach erklärt, wie die Rückvergütung grundsätzlich funktioniert. Die Voraussetzungen für Fonds-Cashback zeigen anschließend, warum Fonds und Anteilklasse immer konkret geprüft werden müssen.

Welche Kosten sollten Sie bei einem FNZ-/ebase-Sparplan beachten?

Bei einem Sparplan wiederholt sich der Kauf regelmäßig. Deshalb ist die Kostenfrage besonders praktisch: Eine einmalige Kaufkostenposition wird bei regelmäßigen Sparraten zu einem wiederkehrenden Thema. Wenn bei jedem Fondskauf ein Ausgabeaufschlag anfiele, würde er bei jeder Ausführung erneut relevant. Gerade bei langfristigen Sparplänen wirken sich wiederkehrende Kaufkosten oft stärker aus, als viele Anleger zunächst vermuten.

Die laufenden Fondskosten bestehen unabhängig davon weiter. Hinzu kommen die bankseitigen Bedingungen Ihres Depotmodells. Für vermögenswirksame Leistungen nennt das aktuelle Investmentdepot-Preisverzeichnis außerdem ein jährliches VL-Vertragsentgelt von 12,00 € je einschlägiger VL-Depotposition; für Minderjährige gelten besondere Befreiungsregeln.

Damit sollten Sie einen Sparplan nie nur mit der Frage „Was kostet die Ausführung?“ beurteilen. Sinnvoller ist: Welche Kaufkosten entstehen bei jeder Rate, welche laufenden Fondskosten bleiben bestehen und welche bankseitigen Entgelte gehören zu meiner Depotverbindung? Wenn Sie zusätzlich wissen möchten, was bei einem reinen Vermittlerwechsel mit bereits laufenden Sparraten und Sparterminen geschieht, erklärt die Einordnung Ihrer bestehenden FNZ-/ebase-Sparpläne genau diese praktische Anschlussfrage.

Wo sehen Sie, was Sie tatsächlich gezahlt haben?

Wenn Sie nicht nur theoretische Preise vergleichen möchten, schauen Sie auf Ihre konkreten Unterlagen. Der FNZ-Online-Postkorb enthält unter anderem Depot- und Kontoauszüge, Umsatzabrechnungen und Kosteninformationen. Dort können Sie nachvollziehen, welche bankseitigen Entgelte tatsächlich abgerechnet wurden und welche Transaktionen erfolgt sind.

Bei Fondsunterlagen und Kostenausweisen sollten Sie zusätzlich prüfen, welche Position als laufende Fondskosten ausgewiesen ist, ob ein Ausgabeaufschlag angesetzt wurde und ob Vertriebsvergütungen genannt werden. Der aussagekräftigste Vergleich entsteht aus Ihren eigenen Unterlagen plus dem aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis.

Welche Kosten können Sie tatsächlich beeinflussen?

Viele Anleger suchen nach „FNZ Kosten“, meinen aber eigentlich: Wo kann ich sparen, ohne meine Fondsstrategie zu ändern? Genau hier hilft die Trennung der Kostenebenen.

Kosten Typisch beeinflussbar? Was Sie prüfen können
Depotführungsentgelt Nur über das passende Depot-/Preismodell Welches Modell gilt für Ihr Depot und passt es zu Ihrer Nutzung?
Transaktionsentgelt Teilweise Online oder schriftlich? Klassischer Fonds, ETF oder anderes Produkt?
Ausgabeaufschlag Häufig ja Gilt über PROfinance 0 % Ausgabeaufschlag für den gewünschten Fonds?
TER / laufende Fondskosten Nicht über den Vermittler Die Kennzahl gehört zum Fonds; Fondsentscheidung bleibt Ihre eigene.
Bestandsprovision Rückvergütung teilweise möglich Ist Ihr Fonds cashbackfähig und welche Konditionen gelten?

Wenn Sie mehrere Fonds oder verschiedene Anbieter vergleichen, hilft Ihnen eine saubere Methode zum Fondskostenvergleich, damit Sie nicht Depotgebühr, TER und Ausgabeaufschlag in einen Topf werfen.

Was ändert sich an den Kosten, wenn Sie Ihr bestehendes FNZ-/ebase-Depot zu PROfinance wechseln?

Ein Betreuer- beziehungsweise Vermittlerwechsel verändert nicht automatisch das Preis- und Leistungsverzeichnis Ihrer depotführenden Bank. Die FNZ Bank bleibt Ihre Depotbank, und die bankseitigen Entgelte Ihrer konkreten Depotverbindung bleiben davon getrennt.

Der wirtschaftliche Unterschied liegt auf der Vermittlungsseite: Künftige Fondskäufe können mit 0 % Ausgabeaufschlag möglich sein, und bei geeigneten Beständen kann Fonds-Cashback beziehungsweise eine Treueprämie hinzukommen. Ihr bestehendes Depot muss dafür beim reinen Betreuerwechsel nicht zu einer anderen Bank übertragen werden.

Wenn Sie genau diese Ausgangssituation haben, können Sie unter den Kosten eines FNZ-/ebase-Betreuerwechsels prüfen, welche Kosten der Wechsel selbst verursacht und welche Kostenebenen unabhängig davon bestehen bleiben.

Wie hilft PROfinance Ihnen bei der Kostenprüfung?

PROfinance richtet sich an Anleger, die ihre Fonds selbst auswählen und trotzdem nicht unnötig hohe Vermittlungskosten akzeptieren möchten. Sie erhalten keine individuelle Anlageberatung, sondern bessere Transparenz über die Konditionsseite und Unterstützung bei der organisatorischen Umsetzung.

Für ein bestehendes oder neues FNZ-/ebase-Depot sind besonders diese Punkte relevant:

  • 0 % Ausgabeaufschlag: Bei vielen Fondskäufen entfällt die reguläre Kaufkostenposition vollständig.
  • Fonds-Cashback / Treueprämie: Bei geeigneten Fonds kann ein Teil der Bestandsprovision zurückvergütet werden.
  • Bonusprogramm: Je nach Voraussetzungen kann sich die Rückvergütung erhöhen.
  • Fonds-Check: Mit ISIN oder WKN prüfen Sie konkrete Konditionen statt allgemeiner Werbeaussagen.
  • Persönlicher Support: Bei Fragen zu Vermittlerwechsel, Formularen oder Konditionszuordnung haben Sie einen Ansprechpartner.

Die bankseitigen FNZ-Entgelte werden dadurch nicht zu PROfinance-Gebühren und verschwinden nicht automatisch. Der Vorteil liegt darin, dass Sie die beeinflussbaren Vermittlungskosten getrennt optimieren können, ohne so zu tun, als ließen sich sämtliche Kosten eines Fondsdepots abschaffen.

Wie prüfen Sie Ihr FNZ-/ebase-Depot in fünf Schritten?

Sie brauchen für eine erste Kostenprüfung keine komplizierte Berechnung. Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:

  1. Depotmodell feststellen: Prüfen Sie, welches FNZ-/ebase-Preismodell für Ihre Depotverbindung gilt.
  2. Bankentgelte abgleichen: Vergleichen Sie Ihre tatsächlichen Abbuchungen mit dem aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis.
  3. Kaufkosten prüfen: Sehen Sie nach, ob bei Ihren Fonds ein Ausgabeaufschlag angesetzt wird und ob 0 % Ausgabeaufschlag möglich sind.
  4. Laufende Fondskosten getrennt betrachten: Prüfen Sie TER beziehungsweise laufende Kosten, ohne sie mit Depotgebühren zu vermischen.
  5. Bestandsprovision und Cashback prüfen: Nutzen Sie ISIN oder WKN, um zu sehen, ob für Ihre Fonds eine Rückvergütung möglich ist.

So erhalten Sie innerhalb weniger Minuten einen realistischen Überblick darüber, welche Kosten Sie tatsächlich beeinflussen können. Damit haben Sie eine belastbare Grundlage für die eigentliche Entscheidung: Ist mein Depot wirklich teuer – oder sehe ich nur mehrere verschiedene Kostenarten, die ich bisher nicht getrennt betrachtet habe?

Fazit: Erst Kosten trennen, dann gezielt verbessern

Bei einem FNZ-/ebase-Depot gibt es nicht die eine „Depotkosten“-Zahl, die für jeden Kunden gilt. Ihr konkretes Depotmodell bestimmt die bankseitigen Entgelte, der Fonds bestimmt seine laufenden Kosten und der Vermittlungsweg beeinflusst vor allem Kaufkonditionen und mögliche Rückvergütungen.

Genau deshalb lohnt sich eine systematische Prüfung. Wer Depotgebühren, Ausgabeaufschlag, TER und Bestandsprovision sauber voneinander trennt, erkennt schnell, an welchen Stellen sich die Fondskosten tatsächlich reduzieren lassen. Depotführungsentgelt und Transaktionskosten lesen Sie im Preis- und Leistungsverzeichnis beziehungsweise in Ihren Abrechnungen; Ausgabeaufschlag, TER und Bestandsprovision betrachten Sie getrennt. Danach lässt sich erkennen, wo Sie tatsächlich ansetzen können.

Wenn Sie Ihre Fonds selbst auswählen und vor allem unnötige Vermittlungskosten vermeiden möchten, können die PROfinance-Konditionen konkret relevant sein: 0 % Ausgabeaufschlag bei vielen Fondskäufen und Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie bei geeigneten Fonds. Ob das für Ihren Bestand gilt, prüfen Sie am besten direkt über ISIN oder WKN im Fonds-Check.

Wenn Sie eine einzelne Kostenposition genauer prüfen möchten, können Sie direkt bei den für Ihre Situation relevanten Punkten weitergehen: Wie Sie beim FNZ-/ebase-Fondskauf den Ausgabeaufschlag sparen, was 0 % Ausgabeaufschlag konkret für Ihren investierten Anlagebetrag bedeuten, welche Kosten bei einem FNZ-/ebase-Fonds-Sparplan zusammenkommen und welche Depotentgelte und weiteren bankseitigen Kosten bei FNZ/ebase anfallen können, wird jeweils anhand der konkreten Kostenebene erläutert.

Besitzen Sie Ihr ebase-/FNZ-Depot bereits und möchten vor allem die Vermittlungskonditionen verbessern, ist zusätzlich entscheidend, dass dafür nicht automatisch ein neues Depot erforderlich ist. Sie können nachvollziehen, wie Sie Ihr bestehendes FNZ-/ebase-Depot behalten und künftig bessere Fondskonditionen nutzen können, während die bankseitige Depotverbindung bestehen bleibt.

Häufige Fragen zu den Kosten eines FNZ-/ebase-Depots

Was kostet ein FNZ-/ebase-Depot pro Jahr?

Das hängt vom konkreten Depot- und Preismodell ab. Beim Investmentdepot mit Konto flex nennt das offiziell abrufbare Preisverzeichnis quartalsweise Entgelte von 6,25 € bis 18,75 €, also rechnerisch 25 € bis 75 € pro Jahr. Für andere oder ältere Modelle gelten andere Beträge. Maßgeblich ist immer das aktuell für Ihre Depotverbindung gültige Preis- und Leistungsverzeichnis.

Warum gibt es unterschiedliche Depotentgelte?

Die FNZ Bank führt verschiedene Preismodelle mit unterschiedlichem Leistungsumfang. Unter anderem unterscheiden sich die Zahl möglicher Depotpositionen und die Behandlung schriftlich beauftragter Transaktionen. Deshalb lässt sich ein Depotentgelt nur zusammen mit dem konkreten Modell sinnvoll beurteilen.

Wie finde ich heraus, welches Preismodell ich habe?

Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen, die Abrechnung beziehungsweise Angaben in Ihrem FNZ-Onlinebereich. Entscheidend ist die konkrete Bezeichnung Ihrer Depotverbindung. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie nicht mit einer pauschalen Gebühr rechnen, sondern zuerst Ihr Modell klären.

Ist das Depotentgelt dasselbe wie die TER?

Nein. Das Depotentgelt ist ein bankseitiges Entgelt für Ihre Depotverbindung. Die TER ist eine Kennzahl für bestimmte laufende Kosten innerhalb des Fonds. Beide Kosten entstehen auf unterschiedlichen Ebenen und müssen getrennt verglichen werden.

Was bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag?

0 % Ausgabeaufschlag bedeutet, dass bei einem passenden Fondskauf diese einmalige Kaufkostenposition entfällt. Es bedeutet nicht, dass das Depot oder der Fonds insgesamt kostenlos ist. Depotentgelte und laufende Fondskosten bleiben getrennte Ebenen.

Kann ich bei PROfinance jeden Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen?

PROfinance bietet bei vielen Fondskäufen 0 % Ausgabeaufschlag. Ob die konkrete Kondition für Ihren Fonds und Ihre Anteilklasse gilt, sollte jedoch geprüft werden. Pauschale Aussagen für jeden denkbaren Fonds sind nicht sinnvoll.

Was kostet eine Online-Fondstransaktion bei FNZ/ebase?

Im aktuell abrufbaren Preisverzeichnis für das ebase Investmentdepot sind online beauftragte Transaktionen in klassischen Fonds – außer ETFs – ohne zusätzliches Transaktionsentgelt genannt. Für ETFs und Dimensional Fonds nennt das Preisverzeichnis ein zusätzliches Entgelt von 0,20 % des Transaktionsvolumens. Andere Depotmodelle oder Produkte sollten separat geprüft werden.

Kostet ein schriftlicher Auftrag zusätzlich?

Je nach Preismodell ja. Das aktuelle Investmentdepot-Preisverzeichnis nennt für schriftlich beauftragte Transaktionen in mehreren flex- und Trading-Modellen 5,00 € pro Transaktion; in bestimmten Premium- und Service-Modellen sind solche Aufträge enthalten. Ihr eigenes Preismodell ist deshalb entscheidend.

Welche Kosten entstehen bei einem Sparplan?

Sie sollten Kaufkosten, laufende Fondskosten und bankseitige Entgelte getrennt betrachten. Bei einem klassischen Fonds kann insbesondere ein Ausgabeaufschlag bei jeder Sparrate relevant sein, wenn kein Rabatt gilt. Über PROfinance sind bei vielen Fondskäufen und Sparraten 0 % Ausgabeaufschlag möglich.

Was ist eine Bestandsprovision?

Die Bestandsprovision ist eine mögliche laufende Vertriebsvergütung bei Fonds. Sie ist nicht dasselbe wie die TER. Bei geeigneten Fonds und erfüllten Voraussetzungen kann PROfinance einen Teil dieser Vergütung als Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie an Sie zurückgeben.

Erstattet Fonds-Cashback meine TER?

Nein. Fonds-Cashback ist keine Erstattung der TER. Es basiert auf einer möglichen Vertriebsvergütung und ist fonds-, anteilklassen- und voraussetzungsabhängig. Die laufenden Fondskosten des Fonds bleiben bestehen.

Kann PROfinance mein FNZ-Depotentgelt reduzieren?

Das bankseitige Depotentgelt richtet sich nach Ihrer FNZ-/ebase-Depotverbindung und dem geltenden Preis- und Leistungsverzeichnis. PROfinance setzt auf der Vermittlungsseite an, insbesondere bei Ausgabeaufschlag und möglichen Rückvergütungen aus Bestandsprovisionen.

Bleiben die FNZ-Gebühren bei einem Betreuerwechsel bestehen?

Ein reiner Betreuer- beziehungsweise Vermittlerwechsel ändert die depotführende Bank nicht. Die bankseitigen Entgelte Ihrer FNZ-/ebase-Depotverbindung bleiben deshalb separat bestehen. Ändern können sich die Vermittlungskonditionen, etwa beim Ausgabeaufschlag oder bei möglichem Fonds-Cashback.

Wo finde ich meine tatsächlichen Kosten?

Nutzen Sie Ihre Depot- und Kontoauszüge, Transaktionsabrechnungen und Kosteninformationen im FNZ-Online-Postkorb. Ergänzend sollten Sie das aktuell gültige Preis- und Leistungsverzeichnis sowie die Fondsunterlagen prüfen. So vergleichen Sie tatsächliche Abbuchungen mit den vorgesehenen Entgelten.

Kann ich auch bestehende Fonds auf Fonds-Cashback prüfen lassen?

Ja. Entscheidend sind Ihr konkreter Fonds, die Anteilklasse und die geltenden Voraussetzungen. Deshalb sollte jeder Fonds einzeln geprüft werden.

Wie prüfe ich die PROfinance-Konditionen meiner Fonds?

Am einfachsten mit ISIN oder WKN im PROfinance Fonds-Check. Dort können Sie die hinterlegten Konditionen Ihres konkreten Fonds prüfen. Gerade bei Fonds-Cashback ist diese Einzelprüfung wichtiger als eine pauschale Aussage für das gesamte Depot.

Was sich beim FNZ / ebase-Vermittlerwechsel ändert

Der Wechsel betrifft den hinterlegten Vermittler, nicht Ihr ebase-Depot selbst. Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

Kein neues Depot notwendig

Es reicht ein einfacher und kostenloser Vermittler-/Betreuerwechsel. Ihr FNZ / ebase-Depot muss dafür nicht neu eröffnet werden.

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Cashback-Möglichkeit prüfen

Relevant bei Fonds mit laufenden Vertriebsvergütungen bzw. Bestandsprovisionen.

Bestehendes FNZ / ebase-Depot weiter nutzen.

Ihr ebase-Depot bleibt bei der FNZ Bank. PROfinance kann als Vermittler hinterlegt werden, damit Sie Konditionen, Ausgabeaufschläge und mögliche Rückvergütungen besser nutzen können.

Bekannt aus

Bei welcher Bank möchten Sie Fonds-Cashback beantragen?

Wählen Sie Ihre Depotbank. Dort können Sie einen Betreuerwechsel vornehmen oder ein Depot eröffnen (comdirect, FFB, FNZ / ebase).