FNZ / ebase Ratgeber · Für selbstentscheidende Fondsanleger

FNZ/ebase Ausgabeaufschlag sparen: So zahlen Sie beim Fondskauf 0 % statt unnötiger Kaufkosten

Kann Ihr bestehendes ebase-Depot bei der FNZ bereits mehr für Sie leisten?

Liegt Ihr ebase-Depot bereits bei der FNZ Bank? Dann genügt ein kostenloser Vermittlerwechsel, um von den PROfinance-Sonderkonditionen wie 0 % Ausgabeaufschlag, Treueprämie und Bonus zu profitieren.

PROfinance für FNZ / ebase-Kunden

Depot behalten. Vorteile nutzen.

Sie behalten Ihr ebase-Depot bei der FNZ Bank. PROfinance unterstützt Selbstentscheider beim kostenlosen Vermittler-/Betreuerwechsel und bei der Einordnung möglicher Konditionsvorteile.

Depot bleibt bei FNZ / ebase

Bankzugang und Depotstruktur bleiben unverändert.

Kostenloser Wechsel

Ein Vermittler-/Betreuerwechsel ist einfach und kostenfrei.

Für Selbstentscheider

Keine Anlageberatung, sondern Unterstützung bei Konditionen und Unterlagen.

Wie Sie beim Fondskauf im FNZ-/ebase-Depot den Ausgabeaufschlag reduzieren oder ganz vermeiden können

Viele Anleger vergleichen zuerst den Fonds. Dabei entscheidet oft schon der Kaufweg darüber, wie viel von Ihrem Geld tatsächlich investiert wird.

Wenn Sie einen klassischen Investmentfonds in Ihrem FNZ-/ebase-Depot kaufen möchten, kann zusätzlich zum eigentlichen Anlagebetrag ein Ausgabeaufschlag vorgesehen sein. Diese einmalige Kaufkostenposition schmälert den Betrag, der tatsächlich für Sie in Fondsanteile investiert wird, und ist deshalb besonders relevant, wenn Sie regelmäßig sparen oder größere Einmalbeträge anlegen.

Entscheidend ist: Der Ausgabeaufschlag ist keine unvermeidbare Gebühr Ihres FNZ-/ebase-Depots. Ob und in welcher Höhe er anfällt, hängt vom konkreten Fonds, der Anteilklasse und den Konditionen des Vermittlungswegs ab. Über PROfinance sind bei vielen klassischen Fondskäufen und Sparraten 0 % Ausgabeaufschlag möglich, wenn die Voraussetzungen für den jeweiligen Fonds erfüllt sind.

Dabei bleiben andere Kostenebenen getrennt. Ein reduzierter Ausgabeaufschlag verändert weder das bankseitige Depotentgelt der FNZ Bank noch die TER und laufenden Fondskosten eines Fonds. Genau diese Trennung hilft Ihnen zu erkennen, wo Sie tatsächlich Kaufkosten vermeiden können und welche Kosten unabhängig davon bestehen bleiben.

Was ist der Ausgabeaufschlag beim Fondskauf?

Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kaufkostenposition, die bei vielen klassischen Investmentfonds vorgesehen ist. Er wird häufig als Prozentsatz angegeben und kann dazu führen, dass bei einem Kauf nicht der gesamte von Ihnen eingesetzte Betrag unmittelbar in Fondsanteile fließt.

Wenn Sie zum Beispiel 10.000 Euro investieren und ein regulärer Ausgabeaufschlag von 5 % vollständig berechnet würde, entsteht daraus eine spürbare Kaufkostenbelastung. Wie die Berechnung im Einzelfall technisch erfolgt, hängt von der Preisstellung des Fonds ab; wirtschaftlich bleibt der entscheidende Punkt aber gleich: Je höher der Ausgabeaufschlag, desto größer ist die Hürde, die Ihre Anlage zunächst wieder aufholen muss.

Wenn Sie die Funktionsweise dieser Kostenposition unabhängig vom FNZ-/ebase-Depot genauer verstehen möchten, zeigt die Erklärung zum Ausgabeaufschlag, warum dieser Kaufpreisbestandteil von laufenden Fondskosten getrennt betrachtet werden sollte.

Wie groß kann der Unterschied zwischen regulärem Ausgabeaufschlag und 0 % sein?

Ein einfaches Beispiel zeigt, warum sich die Prüfung lohnt. Nehmen wir einen Fonds mit einem regulären Ausgabeaufschlag von 5 % und einen Anlagebetrag von 10.000 Euro: Bei voller Berechnung kann die Kaufkostenbelastung mehrere hundert Euro betragen, während bei 0 % Ausgabeaufschlag diese einmalige Kostenposition entfällt.

Beispiel Regulärer Ausgabeaufschlag Kaufkosten aus Ausgabeaufschlag
10.000 € Einmalanlage 5 % bis zu 500 € Kaufkostenbelastung*
10.000 € Einmalanlage 0 % 0 € Ausgabeaufschlag
300 € monatliche Sparrate über 12 Monate 5 % bis zu 180 € Kaufkostenbelastung im Jahr*
300 € monatliche Sparrate über 12 Monate 0 % 0 € Ausgabeaufschlag

*Das Beispiel dient der Veranschaulichung. Die konkrete Berechnung hängt von der Preisstellung des jeweiligen Fonds ab. Für Ihre Entscheidung ist deshalb immer die tatsächliche Kondition Ihres Fonds beziehungsweise Ihrer Anteilklasse maßgeblich.

Gerade wenn Sie regelmäßig sparen oder größere Beträge investieren, können sich diese Unterschiede schnell auf mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro summieren. Die konkrete Höhe hängt von Fondskondition, Anlagebetrag und Häufigkeit Ihrer Käufe ab.

Gerade bei wiederkehrenden Sparraten oder größeren Einmalanlagen kann sich der Unterschied über die Zeit deutlich summieren. Deshalb lohnt es sich, den Ausgabeaufschlag vor dem Kauf zu prüfen und nicht erst auf der Abrechnung festzustellen, dass ein Teil des Anlagebetrags als Kaufkosten angefallen ist.

Was bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag wirklich?

0 % Ausgabeaufschlag bedeutet, dass bei dem betreffenden Fondskauf diese einmalige Kaufkostenposition nicht berechnet wird. Das ist ein konkreter Vorteil beim Kauf, aber keine Aussage darüber, dass das Depot oder der Fonds insgesamt kostenlos wäre.

Die FNZ Bank kann weiterhin bankseitige Entgelte nach Ihrem Depotmodell berechnen. Im Fonds bleiben außerdem TER und laufende Fondskosten bestehen. Wenn Sie diese Ebenen sauber auseinanderhalten möchten, hilft Ihnen die Übersicht zu den verschiedenen Fondskosten, weil dort Kaufkosten, laufende Kosten und Depotkosten getrennt erklärt werden.

Wie können Sie den Ausgabeaufschlag bei FNZ/ebase konkret sparen?

Der wichtigste Hebel ist der Vermittlungsweg. Ein klassischer Investmentfonds kann je nach Vertriebskanal mit vollem Ausgabeaufschlag, mit einem Rabatt oder mit 0 % Ausgabeaufschlag angeboten werden. Sie müssen deshalb nicht automatisch den regulären Aufschlag akzeptieren, nur weil Sie den Fonds in Ihrem FNZ-/ebase-Depot kaufen möchten.

Über PROfinance können Selbstentscheider bei vielen Fondskäufen einen vollständigen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag nutzen. Bevor Sie kaufen, sollten Sie Ihre konkrete ISIN oder WKN prüfen, denn die Kondition kann vom Fonds und von der Anteilklasse abhängen.

Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die Fondskonditionen immer vor der Order – nicht erst nach der Kaufabrechnung.

Wenn Sie direkt sehen möchten, welche Konditionen für Ihren Fonds hinterlegt sind, können Sie ihn im Fonds-Check über ISIN oder WKN prüfen. So entscheiden Sie auf Basis Ihres konkreten Fonds und nicht aufgrund einer pauschalen Werbeaussage.

Ist ein Rabatt auf den Ausgabeaufschlag dasselbe wie 0 % Ausgabeaufschlag?

Nein. Ein Rabatt reduziert den regulären Ausgabeaufschlag nur teilweise, während bei 0 % Ausgabeaufschlag diese Kaufkostenposition vollständig entfällt. Wenn ein Fonds beispielsweise regulär 5 % vorsieht und Sie 50 % Rabatt erhalten, verbleibt wirtschaftlich weiterhin ein Teil des Aufschlags.

Für einen fairen Vergleich sollten Sie deshalb nicht nur nach „Rabatt“ fragen, sondern nach der tatsächlich verbleibenden Belastung. Ein hoher prozentualer Rabatt klingt attraktiv, kann aber immer noch teurer sein als ein Kaufweg, bei dem für den passenden Fonds tatsächlich 0 % Ausgabeaufschlag gelten.

Können Sie auch bei einem bestehenden FNZ-/ebase-Depot 0 % Ausgabeaufschlag nutzen?

Viele Depotinhaber gehen zunächst davon aus, dass bessere Konditionen automatisch ein neues Depot bedeuten. Beim reinen Betreuerwechsel ist das gerade nicht der Fall.

Wenn Ihr Depot bereits bei der FNZ Bank besteht, müssen Sie für bessere Vermittlungskonditionen nicht automatisch ein neues Depot eröffnen oder Ihre Fonds zu einer anderen Bank übertragen. Bei einem passenden Betreuer- beziehungsweise Vermittlerwechsel bleibt die FNZ Bank depotführende Bank, während künftig ein anderer Fondsvermittler Ihrem bestehenden Depot zugeordnet ist.

Wenn Sie genau diese Ausgangssituation haben, erklärt der Wechsel eines bestehenden FNZ-/ebase-Depots zu PROfinance, wie die Vermittlerzuordnung geändert werden kann, ohne einen Depotübertrag auszulösen. Ihre bankseitigen FNZ-Gebühren bleiben davon getrennt; was sich verbessern kann, sind die Konditionen auf der Vermittlungsseite.

Ob sich der Wechsel für Sie wirtschaftlich lohnt, hängt deshalb nicht nur am Ausgabeaufschlag eines einzelnen Kaufs. Wenn Sie zusätzlich wissen möchten, welche Kosten beim Wechsel selbst entstehen und welche nicht, finden Sie die Einordnung unter Kosten beim FNZ-/ebase-Betreuerwechsel.

Was gilt für Sparpläne im FNZ-/ebase-Depot?

Bei Sparplänen ist der Ausgabeaufschlag besonders relevant, weil Kaufkosten nicht nur einmal, sondern bei jeder Sparrate eine Rolle spielen können. Selbst ein kleiner verbleibender Aufschlag kann sich über viele Jahre und viele Ausführungen zu einem deutlich größeren Betrag summieren.

Wenn für Ihren Fonds über den gewählten Vermittlungsweg 0 % Ausgabeaufschlag gelten, entfällt diese Kaufkostenposition auch bei den dafür vorgesehenen Sparraten. Bestehende Sparpläne bleiben bei einem reinen Betreuerwechsel einschließlich Sparrate und Spartermin bestehen; wie diese Kontinuität funktioniert, wird unter Sparpläne beim FNZ-/ebase-Betreuerwechsel konkret erklärt.

Gerade bei langfristigen Sparplänen macht sich jede vermiedene Kaufkostenposition über viele Jahre bemerkbar. Die laufenden Fondskosten bleiben davon unberührt, deshalb sollten Sie sowohl die Kaufkosten jeder Rate als auch die dauerhaft im Fonds anfallenden Kosten getrennt prüfen.

Was hat der Ausgabeaufschlag mit der TER zu tun?

Der Ausgabeaufschlag fällt beim Kauf an, die TER beschreibt dagegen bestimmte laufende Kosten innerhalb des Fonds. Beide können Ihre Rendite beeinflussen, entstehen aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten und werden auf unterschiedliche Weise belastet.

0 % Ausgabeaufschlag senkt deshalb die Kaufkosten, verändert aber nicht die TER. Wenn Sie beurteilen möchten, was dauerhaft im Fonds anfällt, zeigt die Erklärung zu TER und laufenden Fondskosten, welche Kostenebene Sie zusätzlich betrachten sollten.

Was hat der Ausgabeaufschlag mit Bestandsprovision und Fonds-Cashback zu tun?

Auch hier handelt es sich um unterschiedliche Kosten- beziehungsweise Vergütungsebenen. Der Ausgabeaufschlag betrifft den Kauf, während eine Bestandsprovision eine laufende Vertriebsvergütung sein kann, die bei bestimmten Fonds in der Kostenstruktur enthalten ist.

Bei geeigneten Fonds und erfüllten Voraussetzungen kann ein Teil dieser Bestandsprovision als Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie zurückfließen. Das ersetzt nicht den Ausgabeaufschlag und erstattet auch nicht die TER; es ist ein zusätzlicher möglicher Vorteil auf einer anderen Ebene.

Wenn Sie wissen möchten, wie diese Vergütung grundsätzlich funktioniert, können Sie zunächst Bestandsprovision verständlich einordnen und anschließend prüfen, wann Fonds-Cashback möglich ist.

Welche PROfinance-Vorteile können für Ihr FNZ-/ebase-Depot zusätzlich interessant sein?

Wenn Sie Ihre Fonds selbst auswählen, geht es nicht nur darum, einen einzelnen Kauf möglichst günstig auszuführen. Sinnvoll ist vielmehr, Ihre gesamte Vermittlungskondition zu prüfen: Kaufkosten, mögliche laufende Rückvergütungen und die Frage, ob Sie Ihre vorhandene Depotstruktur weiter nutzen können.

  • 0 % Ausgabeaufschlag bei vielen klassischen Fondskäufen und Sparraten, wenn die konkrete Fondskondition dies vorsieht.
  • Fonds-Cashback beziehungsweise Treueprämie für geeignete Fonds und Anteilklassen unter den geltenden Voraussetzungen.
  • Bonusprogramm, mit dem sich die mögliche Rückvergütung abhängig vom anrechenbaren Fondsvolumen erhöhen kann.
  • Fonds-Check für die konkrete Prüfung Ihrer ISIN oder WKN.
  • Persönlicher Support, wenn Sie bei Konditionen, Formularen oder dem Wechsel eines bestehenden Depots Unterstützung wünschen.

Damit können Sie zuerst die konkrete Kaufkostenfrage lösen und anschließend prüfen, ob auch Ihr vorhandener Fondsbestand wirtschaftlich bessere Konditionen nutzen kann. PROfinance bleibt dabei Fondsvermittler für Selbstentscheider; welche Fonds Sie kaufen oder verkaufen, entscheiden Sie selbst.

Wie prüfen Sie vor dem Kauf, ob Sie wirklich Ausgabeaufschlag sparen?

Am zuverlässigsten ist eine kurze Prüfung direkt vor der Order. So vermeiden Sie, dass Sie sich auf einen allgemeinen Rabatt verlassen, obwohl für Ihre Anteilklasse eine andere Kondition gilt.

  1. ISIN oder WKN bereithalten: Damit lässt sich der konkrete Fonds eindeutig identifizieren.
  2. Anteilklasse prüfen: Gleichnamige Fonds können unterschiedliche Anteilklassen und damit unterschiedliche Konditionen haben.
  3. Tatsächlichen Ausgabeaufschlag vergleichen: Nicht nur den Rabattprozentsatz betrachten, sondern die verbleibende Kaufkostenbelastung.
  4. 0-%-Kondition prüfen: Im Fonds-Check sehen Sie, welche Fondskonditionen für den konkreten Fonds hinterlegt sind.
  5. Andere Kosten getrennt lassen: Depotentgelt, Transaktionsentgelt und laufende Fondskosten anschließend separat betrachten.

So wissen Sie vor dem Kauf genau, welche Konditionen für Ihren konkreten Fonds gelten – statt sich auf allgemeine Aussagen zu verlassen. Gleichzeitig verhindern Sie den häufigen Fehler, einen günstigen Kaufweg mit einer insgesamt kostenfreien Fondsanlage gleichzusetzen.

Wann ist der Ausgabeaufschlag nicht der wichtigste Kostenpunkt?

Bei einer langfristigen Fondsanlage kann ein einmaliger Ausgabeaufschlag sehr relevant sein, aber er ist nicht automatisch die größte Kostenposition über die gesamte Haltedauer. Hohe laufende Fondskosten können sich über viele Jahre stärker auswirken als eine einmalige Kaufkostenbelastung.

Deshalb ist es sinnvoll, zunächst unnötigen Ausgabeaufschlag zu vermeiden und anschließend die laufenden Kosten des Fonds zu prüfen. Genau diese Reihenfolge schafft Transparenz: Kaufkosten optimieren, laufende Kosten verstehen und mögliche Rückvergütungen separat betrachten.

Welche Fehler sollten Sie beim Vergleich vermeiden?

Der häufigste Fehler besteht darin, alle Kosten in einen Topf zu werfen. Dann klingt ein Angebot mit 0 % Ausgabeaufschlag schnell so, als wäre die gesamte Fondsanlage kostenlos – oder ein FNZ-Depot wirkt teuer, obwohl eigentlich nur eine einzelne Kaufkostenposition gemeint ist.

  • 0 % Ausgabeaufschlag nicht mit einer insgesamt kostenfreien Fondsanlage verwechseln.
  • Rabatt nicht mit vollständigem Entfall des Ausgabeaufschlags verwechseln.
  • Den Ausgabeaufschlag nicht mit Depotgebühren oder laufenden Fondskosten gleichsetzen.
  • Bankseitige FNZ-Entgelte nicht dem Fondsvermittler zurechnen.
  • Fonds-Cashback nicht pauschal für jeden Fonds annehmen.
  • Nicht nur den Fondsnamen prüfen, sondern die konkrete Anteilklasse.

Wenn Sie diese Punkte getrennt halten, wird die Entscheidung deutlich einfacher. Sie sehen dann, ob Ihr Problem tatsächlich der Ausgabeaufschlag ist oder ob eine andere Kostenposition den größeren Einfluss hat.

Fazit: Ausgabeaufschlag im FNZ-/ebase-Depot ist eine vermeidbare Kaufkostenfrage – keine feste Depotgebühr

Wenn Sie beim Fondskauf im FNZ-/ebase-Depot Ausgabeaufschlag sparen möchten, sollten Sie nicht zuerst das Depot wechseln, sondern die Kondition Ihres konkreten Fonds prüfen. Bei vielen klassischen Fondskäufen und Sparraten sind über PROfinance 0 % Ausgabeaufschlag möglich, sodass diese einmalige Kaufkostenposition vollständig entfallen kann.

Wichtig bleibt die saubere Trennung: FNZ-Depotentgelte, mögliche Transaktionsentgelte sowie TER und laufende Fondskosten bestehen unabhängig davon weiter. Wenn Sie bereits ein FNZ-/ebase-Depot besitzen, kann ein passender Betreuerwechsel die Vermittlungskonditionen verbessern, ohne dass Sie dafür automatisch ein neues Depot eröffnen oder Ihre Fonds übertragen müssen.

Am besten prüfen Sie deshalb vor dem nächsten Kauf Ihre ISIN oder WKN und vergleichen die tatsächliche Fondskondition. Wer den Ausgabeaufschlag vor dem Fondskauf prüft, investiert nicht automatisch erfolgreicher – aber häufig wirtschaftlicher, weil unnötige Kaufkosten vermieden werden können.

Für die Gesamtbeurteilung sollten Sie den Ausgabeaufschlag nicht isoliert betrachten. Die Kosten Ihres FNZ-/ebase-Depots im Gesamtüberblick zeigen, wie Kaufkosten, Depotentgelt, laufende Fondskosten und mögliche Rückvergütungen voneinander zu trennen sind; bei regelmäßigen Käufen lohnt zusätzlich der Blick darauf, welche Kosten bei einem FNZ-/ebase-Fonds-Sparplan wiederkehrend relevant werden können.

Wenn Sie bereits ein ebase-/FNZ-Depot besitzen, müssen bessere Kaufkonditionen zudem nicht automatisch einen Depotwechsel auslösen. Wie Sie Ihr bestehendes Depot weiterführen und bessere Fondskonditionen nutzen können, lässt sich getrennt von der eigentlichen Fondsentscheidung prüfen.

Häufige Fragen zum Ausgabeaufschlag im FNZ-/ebase-Depot

Was ist der Ausgabeaufschlag bei einem Fonds?

Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kaufkostenposition bei vielen klassischen Investmentfonds. Er wird häufig als Prozentsatz angegeben und kann dazu führen, dass bei voller Berechnung nicht der gesamte von Ihnen eingesetzte Betrag unmittelbar in Fondsanteile fließt.

Ist der Ausgabeaufschlag eine Gebühr der FNZ Bank?

Nein. Der Ausgabeaufschlag ist vom bankseitigen Depotentgelt der FNZ Bank zu trennen und gehört zur Kostenebene des Fondskaufs beziehungsweise Vertriebswegs. Ihr FNZ-Depot kann zusätzlich eigene bankseitige Entgelte nach dem geltenden Preis- und Leistungsverzeichnis haben.

Kann ich beim FNZ-/ebase-Depot 0 % Ausgabeaufschlag nutzen?

Bei vielen klassischen Fondskäufen und Sparraten sind über PROfinance 0 % Ausgabeaufschlag möglich. Ob die konkrete Kondition für Ihren Fonds und Ihre Anteilklasse gilt, sollten Sie vor dem Kauf über ISIN oder WKN prüfen.

Bedeutet 0 % Ausgabeaufschlag, dass mein Fonds kostenlos ist?

Nein. 0 % Ausgabeaufschlag bedeutet nur, dass diese einmalige Kaufkostenposition entfällt. Depotentgelte, mögliche Transaktionsentgelte sowie TER und laufende Fondskosten bleiben getrennte Kostenebenen.

Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und 0 % Ausgabeaufschlag?

Ein Rabatt reduziert den regulären Ausgabeaufschlag nur teilweise. Bei 0 % Ausgabeaufschlag entfällt diese Kaufkostenposition vollständig, sofern die entsprechende Kondition für Ihren konkreten Fonds und Ihre Anteilklasse gilt.

Wie finde ich heraus, welchen Ausgabeaufschlag mein Fonds hat?

Nutzen Sie die ISIN oder WKN Ihres Fonds und prüfen Sie die konkrete Anteilklasse. Im PROfinance Fonds-Check können Sie die hinterlegten Fondskonditionen ansehen und dadurch erkennen, ob für Ihren Kauf ein Ausgabeaufschlag verbleibt.

Kann ich auch bei einem bestehenden ebase-Depot bessere Fondskonditionen nutzen?

Ja, ein bestehendes FNZ-/ebase-Depot muss dafür nicht automatisch geschlossen oder übertragen werden. Wenn ein Betreuer- beziehungsweise Vermittlerwechsel für Ihre Depotverbindung passt, bleibt die FNZ Bank depotführende Bank und die Vermittlungskonditionen können über PROfinance genutzt werden.

Muss ich meine Fonds verkaufen, um 0 % Ausgabeaufschlag nutzen zu können?

Nein. Ein Ausgabeaufschlag betrifft künftige Käufe. Bestehende Fonds müssen wegen eines Betreuerwechsels nicht verkauft werden; ob spätere Käufe mit 0 % Ausgabeaufschlag möglich sind, hängt von der konkreten Fondskondition ab.

Gilt 0 % Ausgabeaufschlag auch für Sparpläne?

Bei vielen klassischen Fonds können 0 % Ausgabeaufschlag auch für Sparraten gelten. Entscheidend ist die konkrete Fondskondition; deshalb sollten Sie Fonds und Anteilklasse prüfen, bevor Sie eine pauschale Aussage für jeden Sparplan annehmen.

Warum ist der Ausgabeaufschlag bei Sparplänen besonders wichtig?

Bei einem Sparplan kann eine Kaufkostenposition bei jeder einzelnen Sparrate wiederkehren. Über viele Jahre können sich solche wiederkehrenden Belastungen deutlich summieren, weshalb sich die Prüfung der tatsächlichen Kaufkondition besonders lohnt.

Ist der Ausgabeaufschlag Teil der TER?

Nein. Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kaufkostenposition, während die TER bestimmte laufende Kosten innerhalb des Fonds abbildet. Beide Kostenebenen müssen getrennt betrachtet werden.

Hat Fonds-Cashback etwas mit dem Ausgabeaufschlag zu tun?

Es sind unterschiedliche Vorteile. 0 % Ausgabeaufschlag betrifft den Kauf, während Fonds-Cashback beziehungsweise eine Treueprämie auf einer möglichen laufenden Vertriebsvergütung geeigneter Fonds basiert und von Fonds, Anteilklasse und Voraussetzungen abhängt.

Kann jeder Fonds ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden?

Eine pauschale Zusage für jeden Fonds und jede Anteilklasse wäre nicht seriös. PROfinance bietet bei vielen klassischen Fondskäufen 0 % Ausgabeaufschlag; die konkrete Kondition sollte jedoch immer anhand von ISIN oder WKN geprüft werden.

Ändert 0 % Ausgabeaufschlag mein FNZ-Depotentgelt?

Nein. Das bankseitige Depotentgelt richtet sich nach Ihrer FNZ-/ebase-Depotverbindung und dem dafür geltenden Preis- und Leistungsverzeichnis. 0 % Ausgabeaufschlag setzt auf der Kauf- beziehungsweise Vermittlungsseite an.

Was sollte ich unmittelbar vor einem Fondskauf prüfen?

Prüfen Sie ISIN oder WKN, die konkrete Anteilklasse, den tatsächlich verbleibenden Ausgabeaufschlag und die für Ihren Kauf geltenden Fondskonditionen. Anschließend sollten Sie Depotentgelt, mögliche Transaktionskosten und laufende Fondskosten separat betrachten.

Warum sollte ich den Ausgabeaufschlag schon vor dem Fondskauf prüfen?

Weil sich der Ausgabeaufschlag direkt auf den tatsächlich investierten Betrag auswirkt. Wer die Konditionen erst nach der Abrechnung betrachtet, kann die Kaufkosten für diesen Auftrag nicht mehr beeinflussen.

Was sich beim FNZ / ebase-Vermittlerwechsel ändert

Der Wechsel betrifft den hinterlegten Vermittler, nicht Ihr ebase-Depot selbst. Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

Kein neues Depot notwendig

Es reicht ein einfacher und kostenloser Vermittler-/Betreuerwechsel. Ihr FNZ / ebase-Depot muss dafür nicht neu eröffnet werden.

Profitieren von 0 % Ausgabeaufschlag

Bei PROfinance bei allen Fonds dauerhaft inklusive.

Cashback-Möglichkeit prüfen

Relevant bei Fonds mit laufenden Vertriebsvergütungen bzw. Bestandsprovisionen.

Bestehendes FNZ / ebase-Depot weiter nutzen.

Ihr ebase-Depot bleibt bei der FNZ Bank. PROfinance kann als Vermittler hinterlegt werden, damit Sie Konditionen, Ausgabeaufschläge und mögliche Rückvergütungen besser nutzen können.

Bekannt aus

Bei welcher Bank möchten Sie Fonds-Cashback beantragen?

Wählen Sie Ihre Depotbank. Dort können Sie einen Betreuerwechsel vornehmen oder ein Depot eröffnen (comdirect, FFB, FNZ / ebase).